Wir sind für Euch da…

… so ist derzeit das Motto vieler Hilfsorganisationen, Ärzte, Pflegepersonal und den vielen anderen Dienstleistern, die in diesen Zeiten trotz oder gerade wegen der schwierigen Umstände für die Bevölkerung im Dienst sind. Und auch wir waren trotz Allem heute Morgen bereits zwei Mal im Einsatz.

Bereits gegen 5.00 Uhr wurde wir geweckt, als zunächst der Brand des REWE Marktes in Bad Hönningen gemeldet wurde. Glücklicherweise stellte sich vor Ort heraus, dass es sich „nur“ um einen größeren Flächenbrand in unmittelbarer Nähe zum REWE handelte. Der Brand war nach gut einer Stunde gelöscht.

Trotz der aktuellen Lage muss jedoch die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden und so wurden nach dem Einsatz die eingesetzten Schläuche geprüft und gereinigt. Dadurch waren die letzten Arbeiten erst gegen 8 Uhr beendet.

Bereits wenige Minuten später wurde der Löschzug zum Brand eines Radladers auf dem Forsthof alarmiert. Die Kräfte aus Bad Hönningen konnten den Einsatz jedoch auf der Anfahrt abbrechen.

Turbulente Abendstunden für die Feuerwehr….

Für nahezu alle Wehren im höher gelegenen Kreisgebiet und auch für den Löschzug Bad Hönningen war es ein turbulenter Abend. In den Höhenlagen hatte es den ganzen Donnerstag teilweise stark geschneit. Der sehr „nasse“ und somit schwere Schnee wurde jedoch zunehmend zu einer Belastung für Bäume und Äste. Unter der Last brachen gegen Abend unzählige Bäume ein und blockierten zahlreiche Straßen.

Die Wehrleute aus Bad Hönningen wurden gegen 22.00 Uhr zu mehreren umgestürzten Bäumen auf der L254 (Landstraße zwischen Weißfeld in Richtung St. Katharinen) alarmiert. Nachdem man bereits vier Bäume entfernt hatte, um die Straße wieder passierbar zu machen, stürzten erneut mehrere Bäume um, einer davon unmittelbar neben den ebenfalls auf der L254 tätigen Kameraden aus Linz.

Daraufhin entschied man sich nach Absprache mit den Kameraden aus Linz und der Polizei die Straße komplett für den Verkehr zu sperren. Die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer aber auch für die Einsatzkräfte selbst wurde als zu hoch eingeschätzt.

Sicherung des Veilchendienstagsumzuges sowie Sicherstellung des Grundschutzes ….

Wie seit vielen vielen Jahren hat die Feuerwehr der Stadt mit Unterstützung der Kollegen der Feuerwhe Leutesdorf heute den Veilchendienstagsumzug der Hönninger KG 1891 gesichert. Neben dem Führungs- sowie Abschlussfahrzeug wurde auch der Prinzenwagen von Prinz Andreas I. als Wagenengel begleitet.

Trotz der vielen Jahre, in denen die Feuerwehr nun nicht mehr alle Wagen des Unzuges sichert, werden wir immernoch gefragt warum wir das eigentlich nicht mehr übernehmen.

Tatsächlich hat das mehrere Gründe. Einer der einfachsten ist z.B., dass ca. ein Drittel aller aktiven Kameradinnen und Kameraden auch aktiv im Karneval unterwegs sind, egal ob in Tanzgruppen, Garden, Musikgruppen oder eben in der KG selbst.

Zudem ist es leider so, dass der Veilchendienstag selbst im Rheinland vielerorts kein Feiertag mehr ist und nicht jeder einen Teil seines Jahresurlaubs für die Absicherung eines Karnevalsumzugs investierten möchte.

Der Hauptgrund ist jedoch, dass sich die Führungskräfte des Löschzugs vor Jahren darüber Gedanken gemacht haben, was denn wäre, wenn es während des Umzuges zu einem größeren Einsatz käme. Bei der ursprünglichen Handhabung wären die meisten Kräfte als Wagenengel an den Wagen unterwegs.
Sie müssten ggf. von irgendwo im Ort zu Fuss zum Gerätehaus und dort zunächst die Fahrzeuge besetzen und zum Einsatzort fahren, was einen erheblichen Zeitverlust bedeuten würde. Zudem bildet der Umzug mit seinem Verlauf über die gesamte Hauptstraße eine Art Barriere zwischen Ober und Unterdorf. Es wäre also nicht ohne Weiteres möglich, mit den Großfahrzeugen wie der Drehleiter, bei einem Einsatz vom Gerätehaus auf die Rheinallee oder zum Altenheim zu kommen. Auch hier käme es zu nicht hinnehmbaren Verzögerungen, ggf. sogar wenn es un Menschenrettung geht.

Der Verantwortung als Feuerwehr nachkommend hat man damals entschieden an wichtigen Punkten (Ahle Eck, altes Stadtweingut, Sprudelstraße ehem. Nelles, Schneidplatz) Löschfahrzeuge und Sonderfahrzeuge so zu positionieren, dass der Brandschutz auch während des Umzuges im gesamten Stadtgebiet gewährleistet ist. Sie wird aber leider Personal (für alle Positionen ca. 14 Personen) an die Fahrzeuge gebunden, dass dann als Wagenengel nicht mehr zur Verfügung steht.

Inzwischen hat sich dieses System etabliert, wir hoffen aber trotzdem auch weiterhin verdeutlichen zu können, warum die primäre Sicherstellung des Brandschutzes während des Umzuges richtig und wichtig ist.

Martinsumzug in Ariendorf

Der zweite von Drei Martinsumzügen, die durch uns gesichert werden, fand gestern in Ariendorf statt. Die Zugsicherung stellt zudem den 92. Einsatz im laufenden Kalenderjahr dar.

Brand sorgt für Stromausfall in Bad Hönningen

Am Abend sorgt beim dritten Einsatz des Tages ein Brand in einem Stromverteiler auf der Neustraße für einen Stromausfall in Teilen der Stadt.

Solche Einsätze sind nicht ganz einfach, da beim Umgang mit Strom für die vorgehenden Einsatzkräfte unbedingt Sicherheitsabstände eingehalten werden müssen.

In Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber war der Brand schnell unter Kontrolle. Der Netzbetreiber Syna war mit mehreren Mitarbeitern vor Ort und inzwischen sollten alle Haushalte wieder mit Strom versorgt sein.

Neben der Gefahr durch Elektrizität war die enorme Hitze der letzten Tage ein großer Faktor für die Einsatzkräfte. So konnte zwar ein Großteil der Kameraden auf die dicke Einsatzjacke verzichten. Die unter Atemschutz agierenden Kräfte mussten sich jedoch zeitweise abkühlen. Hierzu konnte das Mannschafttransportfahrzeug genutzt werden, welches über eine Klimaanlage verfügt.

Suche nach Rheinsteigwanderer

Derzeit sind die drei Löschzüge der VG bei einer Personensuche im Einsatz und unterstützen hierbei die Polizei.

Gesucht wird ein männlicher Wanderer, der seit gestern auf dem Rheinsteig vermisst wird.

Bereits in der Nacht waren die Löschzüge Rheinbrohl und Leutesdorf im Einsatz.

Bislang blieb die Suche, bei der auch eine Hundestaffel vor Ort war, leider erfolglos.

Dachstuhlbrand in der Sprudelstraße

Am heutigen Nachmittag wurde der Löschzug Bad Hönningen nach einem Gewitter zu einem Dachstuhlbrand in die Sprudelstraße alarmiert. Neben der Feuerwehr Bad Hönningen war auch der Löschzug Rheinbrohl, sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Der Einsatz war nach ca. 3 Stunden beendet.

 

Brandwache auf Benefizkonzert

1000 Jahre Bad Hönningen, heute mit dem Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Koblenz in der Sprudelhalle der Badestadt. Wie bei ähnlichen Veranstaltungen dieser Größenordnung musste auch heute Abend eine Brand- und Sicherheitswache durchgeführt werden. Der Brandschutz wurde durch Kameraden des Löschzugs mit einem Tanklöschfahrzeug sichergestellt.

 

Sturmtief hält Löschzug auf Trab

+++ Bilanz zu den Sturm-Einsätzen des Tages +++

Aktuell zählt der Löschzug 9 Einsätze innerhalb des Stadtgebietes sowie 3 Einsätze zur Unterstützung mit der Drehleiter für die Feuerwehren Unkel und Rheinbreitbach.

Die meisten Kräfte haben aber inzwischen das Gerätehaus in Richtung Feierabend verlassen.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B42

Am gestrigen Montagmorgen wurden die Feuerwehren Rheinbrohl und Bad Hönningen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B42 Höhe Hammerstein alarmiert. Vor Ort waren 2 PKW frontal miteinander kollidiert und beide Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Um beide Personen schnellstmöglich und gleichzeitig zu befreien mussten beide Rettungssätze der Verbandsgemeinde Bad Hönningen eingesetzt werden. Die beiden schwerverletzten Personen konnten in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus ihren Fahrzeugen befreit und anschließend in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden.
Nach ca. 2 h war der Einsatz für die 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr beendet.

 

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