Übung zu den Themen Brandbekämpfung mit Schaum und CSA

Gestern Abend wurden die Übungsteilnehmer in den Möglichkeiten zur Erzeugung von Löschschaum geschult und erhielten sowohl theoretisch, wie auch praktisch eine Übersicht über die Eigenschaften der verschieden Arten von Löschschaum.
Zudem absolvierten die ausgebildeten Chemikalienschutzanzugträger ihre jährliche Gewöhnungsübung.
Ein Dank gilt der Firma Loth Logistics GmbH, die uns einmal mehr die Möglichkeit gegeben hat unsere Übung in der Grube Ariendorf durchzuführen.

Einsatz Nr. 62/2020 – Personen im Rhein

Gegen 15.30 Uhr wurden neben der Feuerwehr Bad Hönningen auch Wehren aus den Verbandsgemeinden Bad Breisig und Linz sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Polizei alarmiert weil mehrere Jugendliche bzw. junge Erwachsenen mit ungeeigneten Schwimmhilfen, wie aufblasbaren Sitzgelegenheiten, auf dem Rhein in Not geraten waren. Die drei betroffenen Personen konnten sich aus eigener Kraft an Land retten und dort von den Einsatzkräften wohlauf aufgefunden werden. Die auf und neben dem Rhein eingesetzten Kräfte konnten daraufhin den Einsatz abbrechen.
Eigentlich denkt man, dass die Gefahren beim „Schwimmen im Rhein“ inzwischen hinlänglich bekannt sind…

„Heinz“ wurde gefunden!

Die gestrige Übung mit dem Thema „Personensuche“ verlief erfolgreich und die vermisste Puppe „Heinz“ konnte an einem Waldweg Zwischen Homborm und Ariendorfer Wiesental gefunden werden. Angenommen wurde zuvor, dass ein Wanderer irgendwo auf dem Weg vom Moorbachtal über den Homborn bis hin zu Schloss Arenfels vermisst wird. Auch ein Aufenthalt abseits der geplanten Route konnte nicht ausgeschlossen werden.
Grundsätzlich muss man sagen, dass die Suche von vermissten Personen keine originäre Aufgabe der Feuerwehr ist, sondern die der Polizei. Trotzdem werden in solchen Fällen häufig die freiwilligen Feuerwehren im Rahmen der Amtshilfe hinzugerufen.
Das hat verschiedene Gründe, so sind die Feuerwehren in relativ kurzer Zeit und in relativ großer Zahl mit „Manpower“ verfügbar und dass zu egal welcher Tages- und Nachtzeit. Zudem sie ortskundig und können Suchmaßnahmen unmittelbar einleiten ohne sich lange mit dem Gebiet vertraut zu machen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Personensuchen für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde keine Seltenheit sind.
Bei der Übung wurde der Schwerpunkt auf die vielseitigen Möglichkeiten gelegt, die bei Einsätzen im Gelände genutzt werden können um die eigentliche Suche zu planen und zu strukturieren.
Im Einsatzleitwagen (ELW) der Verbandsgemeinde besteht in solchen Fällen dank der modernen Ausstattung z.B. die Möglichkeit auf digitales Kartenmaterial diverse Wanderwege wie z.B. den Rheinsteig oder den Limeswanderweg zu legen.
Über ein erzeugtes Raster lassen sich auf den Karten abgesuchte Gebiete eindeutig identifizieren und für die weiteren Maßnahmen nachvollziehbar dokumentieren.
Des Weiteren können die Rettungspunkte im Wald eingeblendet werden um nachrückenden Rettungskräfte wie den Rettungsdienst innerhalb des Suchgebietes schnellstmöglich zu der gefundenen Person lotsen zu können.
Analoge Führungsmittel wie Whiteboards, Flipcharts oder das Führungssystem FÜsYS bieten Möglichkeiten zur Lagedarstellung und Lagebesprechung.
Viele dieser Optionen kamen gestern Abend zum Einsatz und es zeigte sich sehr deutlich wie sie das Vorgehen in einem so großen Suchgebiet vereinfachen und vor Allem auch deutlich beschleunigen können.

Einmal mehr eine etwas andere Übung

Wieder einmal war der Löschzug Bad Hönningen bei der gestrigen Übung in nicht ganz alltäglichen Gefilden unterwegs.
Für eine Unterstützung des Bauamtes wurde eines der Regenrückhaltebecken entlang der L257 angefahren. Diese Rückkhaltebecken schützen die Stadt bei starken Regenfällen vor einer Überflutung.
Nun sollen diese Becken teilweise saniert werden und das Bauamt der VG Bad Hönningen ist an die Feuerwehr herangetreten ob im Vorfeld der Sanierung im Rahmen einer Amtshilfe eine Auslotung der Wasserstände an verschiedenen Stellen eines der Becken durchgeführt werden kann.
Die Maßnahme, welche mit dem leichten Hochwasserboot durchgeführt wurde, nutzte man, um vor Ort die Themen Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer, Wasserabgabe über die mobilen Werfer und die Schmutzwasserförderung mit Chiemsee–und Tauchpumpen einzubinden.

Blitz und Donner beenden Übungsabend

Während sich die anwesenden Drehleitermaschinisten gestern mit dem Hubrettungsfahrzeug beschäftigten, setzte sich die zweite Gruppe mit den Hohlstrahlrohre sowie deren Handhabung in Verbindung mit Schlauchmanagment auseinander. Schlauchmanagment ist der Oberbegriff für alles, was ein möglichst effektives Verlegen der zwischen 15 und 35m langen Druckschläuche zu ermöglichen. Beispiele hierfür sind beispielsweise Schlauchtragekörbe, der inzwischen vielfach etablierte Loop, einfache Schlachpakete in Buchten oder der traditionelle Rollschlauch.

Leider musste die Übung nach gut einer Stunde abgebrochen werden, da ein sich ankündigendes Gewitter sowie der bereits einsetzende Starkregen ein weiteres Arbeiten unmöglich machten.

 

Arbeitsreiches Wochenende für die Feuerwehr Bad Hönningen

Zu bereits drei Einsätzen kam es aktuell am laufenden Wochenende. Am Freitagabend wurden die Wehrleute zu einem PKW-Brand nach einem Verkehrsunfall auf der L254 zwischen Weißfeld und Rothe Kreuz alarmiert. Am Samstagnachmittag folgten dann eine Tragehilfe mittels Drehleiter für den Rettungsdienst sowie ein Zimmerbrand am schwarzen Kreuz in Bad Hönningen.

Auch bei der Feuerwehr laufen derzeit alle Tätigkeiten unter strengen Hygienevorschriften ab. So tragen die Einsatzkräfte während den Fahrten in den Einsatzfahrzeugen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung (ausgenommen die Fahrer). Und auch an der Einsatzstelle selbst sollen die üblichen Abstände eingehalten werden und nach Möglichkeit die Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B42 bei Hammerstein

Am vergangenen Mittwoch wurde der Löschzug Bad Hönningen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B42 bei Hammerstein alarmiert. Beteiligt waren zwei PKW und ein LKW, wobei die Fahrerinnen der beiden PKW in ihren Fahrzeugen eingeklemmt waren und mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden mussten. Neben der Feuerwehr Bad Hönningen waren auch die Wehren aus Rheinbrohl, Leutesdorf und Feldkirchen im Einsatz.

Besonder Zeiten erfordern besondere Maßnahmen

Die derzeitige Zeit fordert uns alle nun bereits seit Wochen. So steht der Übungsbetrieb der VG-Wehren bereits seit dem 14.03. still und es werden nur Einsätze so wie die absolut wichtigsten Wartungsarbeiten durchgeführt.

Es ist zu vermuten, dass die inzwischen 5 ausgefallenen Übungen nicht nachgeholt werden können. Um aber in dieser mitunter auch langweiligen Zeit für etwas Abwechslung für die Kameradinnen und Kameraden zu sorgen, hat der Löschzug seinen Mitgliedern in einem neuen internen Bereich ein Quiz zur Verfügung gestellt.

Bei diesem Quiz werden Fragen zur Standard-Einsatz-Regel Gebäudebrand (SER-Gebäudebrand) des Löschzugs gestellt, bei denen per Multiple Choice die richtigen Antworten herausgesucht werden müssen. Im Anschluss an den Test erhalten die Teilnehmer eine Übersicht über ihre Ergebnisse inkl. der korrekten Antworten (Eine direkt nach dem Test und ein per Mail).

Wenn man diesen schwierigen „Corona-Zeiten“ überhaupt etwas Gutes abgewinnen kann, so vielleicht die Tatsache, dass aus der Not heraus in vielen Bereichen unseres Lebens inzwischen die vielen modernen, digitalen Medien und Kommuniktationsmöglichkeiten schneller Einzug gehalten haben, als das vielleicht sonst der Fall gewesen wäre.

Nun möchten wir aus der Not eine Tugend machen und unseren Mitgliedern auch in Zukunft mit einem erweiterten Repertoire an kleinen Tests zusätzliche Möglichkeiten zur Aus- und Fortbildung zu bieten.

 

Was macht eigentlich… Die Feuerwehr Bad Hönningen?

Nach wie vor ist der Aus- und Fortbildungsbetrieb und somit auch der Übungsbetrieb eingestellt. Das heisst aber nicht, dass derzeit nichts mehr passiert.

Bereits zum zweiten Mal unterstützen Kräfte der Feuerwehren der VG die technische Einsatzleitung des Landkreises im Logistikbereich der Fieberambulanz in Neuwied mit Transportfahrzeugen und auch mit Personal. Neben den vier Werktagen in dieser Woche waren die Kameraden auch schon Ende März vor Ort.

Natürlich wird die Einsatzbereitschaft weiterhin sichergestellt und so wurden in den gut fünf Wochen seit Einstellung des Aus- und Fortbildungsbetriebs 13 Einsätze, unter Berücksichtigung aller Hygienevorschriften, abgearbeitet.

Die Einsätze bringen natürlich auch die gewohnte Schreibarbeit mit sich und so werden auch weiterhin von den Einsatzleitern und Einheitsführern Einsatzberichte verfasst.

Auch dringend nötige Wartungs- und Reparaturarbeiten, die zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft dienen, werden nach wie vor, allerdings unter Auflagen durchgeführt.

In den vergangenen Tagen hat zudem das Planungsteam für den Übungsplan seine Arbeit wieder aufgenommen um zu überlegen, wie nach einem Ende der Kontaktbeschränkungen möglichst effektiv mit einer Wiederaufnahme des Übungsbetriebs begonnen werden kann.

Es tut sich also überall etwas, vor allem dort, wo die unzähligen modernen Kommunikationsmittel genutzt werden können. Noch vor einigen Jahren wäre die jetzige Situation deutlich schwieriger zu bewältigen gewesen.

Wir sind für Euch da…

… so ist derzeit das Motto vieler Hilfsorganisationen, Ärzte, Pflegepersonal und den vielen anderen Dienstleistern, die in diesen Zeiten trotz oder gerade wegen der schwierigen Umstände für die Bevölkerung im Dienst sind. Und auch wir waren trotz Allem heute Morgen bereits zwei Mal im Einsatz.

Bereits gegen 5.00 Uhr wurde wir geweckt, als zunächst der Brand des REWE Marktes in Bad Hönningen gemeldet wurde. Glücklicherweise stellte sich vor Ort heraus, dass es sich „nur“ um einen größeren Flächenbrand in unmittelbarer Nähe zum REWE handelte. Der Brand war nach gut einer Stunde gelöscht.

Trotz der aktuellen Lage muss jedoch die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden und so wurden nach dem Einsatz die eingesetzten Schläuche geprüft und gereinigt. Dadurch waren die letzten Arbeiten erst gegen 8 Uhr beendet.

Bereits wenige Minuten später wurde der Löschzug zum Brand eines Radladers auf dem Forsthof alarmiert. Die Kräfte aus Bad Hönningen konnten den Einsatz jedoch auf der Anfahrt abbrechen.

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