Neue Bestuhlung für den Schulungsraum

Der gestrige Samstag wurde mal wieder für einen Arbeitseinsatz genutzt. Die knapp 40 Jahre alte Bestuhlung des Schulungsraumes wurde gegen neue Tische und Stühle ausgetauscht. Dank der finanziellen Unterstützung der Bad Hönninger Gewerbetreibenden und der Verbandsgemeinde können die Kameradinnen und Kameraden künftig bei Schulungen, Lehrgängen oder Kameradschaftsabenden an den gemütlichen Möbeln Platz nehmen.

Für diese Unterstützung möchten wir uns herzlich bedanken.

Besuch bei Schlingmann Feuerwehrfahrzeuge in Dissen (Niedersachsen)

Abordungen aller drei Löschzüge der VG Bad Hönningen waren heute zu Gast bei der Firma Schlingmann GmbH & Co. KG in Dissen in Niedersachsen. Dort wurden den Kameraden bei einer Werksbesichtigung die Abläufe beim Bau von modernen Löschfahrzeugen erläutert. Zudem konnten diverse Fahrzeuge unterschiedlicher Bauart und – form angeschaut werden um wertvolle Eindrücke über die aktuelle Fahrzeugtechnologien zu erhalten.

 

Übung mit Unwetterausrüstung und Booten

Am letzten Juli-Samstag war der Löschzug nach einem Starkregen an 5 Einsatzstellen aktiv. Bereits seit einigen Jahren zeichnet sich eine steigende Zahl solcher Starkregenereignisse ab. Im vergangenen Jahr hat die Verbandsgemeinde alle drei Löschzüge mit neuen Tauchpumpen und Nasssaugern ausgestattet um für solche Einsätze noch besser gerüstet zu sein. Der Löschzug Bad Hönningen hatte bereits vor einigen Jahren durch Spenden eine leistungsstarke Schmutzwasserpumpe beschafft. Die Funktionsweise und der Umgang mit diesen Geräten wurden bei der gestrigen Übung am Rhein in Theorie und Praxis besprochen und umgesetzt. Zudem wurden auch erneut beide Boote zu Wasser gelassen um diverse Fahrübungen durchzuführen. Das Fahren in Ufernähe stellt derzeit wegen des sehr niedrigen Pegels eine besondere Herausforderung dar.

 

Personen auf Oberleitungsmast der Bahn lösen Großeinsatz aus

Einsatz Nr. 58/2018 – Am gestrigen späten Nachmittag wurden alle drei Löschzüge der Verbandsgemeinde zu einem Hilfeleistungs 3 Einsatz alarmiert. Also einem Hilfeleistungseinsatz mit Menschenleben in Gefahr. Gemeldet hatte ein Triebwagenführer eines Güterzuges, dass Personen auf einen Hochspannungsmast an der Bahn in Höhe des Bahnhofs in Leutesdorf geklettert waren. Es wurde eine Notbremsung des Zuges eingeleitet, der Bahnverkehr in beide Richtungen gesperrt, der Notfallmanager der Bahn, die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst, die Polizei und die Bundespolizei alarmiert. Die Personen konnten vor Ort nicht mehr angetroffen werden und die Feuerwehr-Einsatzkräfte konnten den Einsatz abbrechen.

Feuerwehren Rheinbrohl und Bad Hönningen üben gemeinsam

Am vergangenen Mittwoch fand die jährlich stattfindende gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Rheinbrohl statt. Das tolle Wetter wurde genutzt, um ein Szenario auf dem Rhein abzuarbeiten. Es wurden drei vermisste Rheinschwimmer angenommen, die zuletzt im Rhein auf Höhe des Rheinparkplatzes gesehen wurden. Das Stichwort „Person im Rhein“ ist gerade in den Sommermonaten keine Seltenheit. So wurden die Wehren der VG in den letzten beiden Monaten zu drei Einsätzen dieser Art alarmiert. Einer der Übungsschwerpunkte war die Einsatzstellen-Kommunikation mit der Umsetzung des seit dem 01.07. gültigen neuen Funkkonzeptes der VG und die Einsatzstellen-Organisation mit Umsetzung des Alarm- und Einsatzplans „Rhein“. Denn die Problematik bei Einsätzen dieser Art stellt häufig die Kommunikation der Einsatzkräfte untereinander dar. Bei einem Szenario, wie dem gestrigen, würden im Ernstfall Wehren aus zwei Landkreisen (Neuwied, Ahrweiler) und vier Gemeinden (Bad Hönningen, Bad Breisig, Linz und Sinzig) alarmiert. Die Boote und Suchtrupps befinden sich also zunächst nicht an einer zentralen Stelle, sondern über mehrere Kilometer verteilt. Um hier die Suchmaßnahmen koordinieren zu können, gibt es Konzepte, die gestern erprobt wurden. Die drei Puppen, die im und am Rhein positioniert wurden konnten durch eine strukturierte land- und wasserseitige Suche aufgefunden und „gerettet“ werden. Nach der Übung wurde die Nachbesprechung der beiden Wehren in gemütlicher Runde bei Grillfleisch am Rheinufer in Ariendorf durchgeführt.

 

Bauarbeiten für neue FEZ schreiten voran

Der Neubau der Feuerwehr Einsatz Zentrale geht nun, nach langer Planungszeit, in die heiße Phase. Doch bevor die neue Funk- und Kommunikationstechnik durch eine Fachfirma installiert werden kann muss zunächst die Räumlichkeit selbst fertig gestellt werden. Die hierzu notwendigen Handwerksarbeiten erfolgen in Eigenleistung durch den Löschzug. So wurden gestern gut zwei Tonnen Estrich angemischt und verlegt. Im nächsten Schritt werden die Wände geschliffen und die Kassettendecke montiert.

 

Gerätewagen-Gefahrgut-1 aus Unkel zu Gast bei der Feuerwehr Bad Hönningen

Während der Stadtrat im Schulungsraum tagte, stand am vergangenen Mittwoch für den Löschzug das Thema ABC-Gefahren auf dem Übungsplan. Für dieses Thema war die Feuerwehr Unkel mit ihrem Gerätewagen Gefahrgut 1 zu Gast. Neben einer Geräte Kunde am Fahrzeug wurde zudem das Abpumpen von flüssigen Gefahrstoffen geübt. Dabei hatten die Chemikalien-Schutzanzug-Träger Gelegenheit ihre jährliche Gewöhnungsübung zu absolvieren. Dank gilt den beiden Kameraden aus Unkel, die uns außerhalb ihres Übungsrythmus bei unserer Übung unterstützt haben.

Neue Datenschutzbestimmungen gemäß DSGVO ab dem 25.05.2018

Auch die Feuerwehren sind von den neuen Bestimmungen zum Thema Datenschutz durch die neue europaweite Datenschutzgrundverordnung DSGVO betroffen.

In diesem Zuge haben wir die Datenschutzerklärung unserer Website angepasst.

Diese kann am Fuß der Hompage unter dem Reiter „Datenschutz“ jederzeit eingesehen werden.

Zudem kann über den folgenden Link direkt dorthin gewechselt werden:

http://www.ff-bad-hoenningen.de/datenschutz

Verpflichtungen und Ehrungen beim Verbandsfeuerwehrtag 2018

Am vergangenen Freitag fand im Gerätehaus Leutesdorf der Verbandsfeuerwehrtag unserer VG statt. Neben den Berichten von VG Chef Reiner W. Schmitz und dem kommissarischen stellv. Wehrleiter Uwe Reisdorf wurden die Anwesenden auch von Landrat Achim Hallerbach begrüßt.

Im Zuge des Tagesordnungspunkt Ehrungen, Ernennungen, Beförderungen und Verpflichtungen konnten zwei neue Kameradinnen und ein neuer Kamerad im Löschzug Bad Hönningen verpflichtet werden. Unser Oberbrandmeister Gerd Plag wurde für 35 Jahre aktive Tätigkeit in unserer Wehr mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet. Zudem wurden unsere Alterskameraden Hans Kochems und Heinz Weiler für ihre sagen und schreibe 60 bzw. 70 jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Wir gratulieren allen an diesem Abend Geehrten ganz recht herzlich und danken euch für eure Arbeit in unser Wehr.

 

 

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz…

Bei einem großen Einsatz, wie dem am vergangenen Montag werden zahlreiche Gerätschaften benötigt.

Viele dieser Geräte wie Schläuche, Atemschutzgeräte, Handwerkszeug wie Äxte usw. oder aber auch die persönliche Ausrüstung sind nach den Einsätzen stark verschmutzt oder gar defekt.

Daher Endet ein solch langwieriger Einsatz, der sich bereits über drei Stunden erstreckt hatte, nicht mit der Rückkehr ins Gerätehaus. Die Kameradinnen und Kameraden können sich dann nicht wieder ins Bett legen und vielleicht noch eine Stunde ruhen bevor sie dann auf die Arbeit müssen. Sondern die Gerätschaften müssen gereinigt, geprüft und anschließend wieder auf den Fahrzeugen verlastet werden um auf allen Fahrzeugen wieder für den nächsten Einsatz vorbereitet zu sein.

So waren die Einsatzkräfte unmittelbar nach der Rückkehr ins Gerätehaus gegen 6.00 Uhr noch weitere zwei Stunden mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Es wurden u.a.:

  • Alle benutzten Schläuche geprüft, gewaschen und zum trocknen Eingelagert
  • Die Fahrzeuge mit den in Reserve befindlichen Schläuchen ausgestattet
  • Benutzte Atemschutzgeräte gegen Reserve-Geräte getauscht
  • Die leeren Atemschutzflaschen wieder befüllt
  • Die Fahrzeuge wieder mit neuen Atemschutzmasken aus der Reserve bestückt
  • Benutzte Atemschutzmasken gereinigt, desinfiziert und getrocknet
  • Persönliche Schutzausrüstung in die Reinigung gebracht
  • Benutzte Akku-Lampen aufgeladen und wieder auf den Fahrzeugen verlastet
  • Fahrzeuginnenräume gereinigt
  • Schaummittelbehälter wieder aufgefüllt

Nach einer heißen Tasse Kaffee konnten dann auch die letzten Kräfte das Gerätehaus gegen 8.30 Uhr verlassen. Einige sind dann nach einer schnellen Dusche direkt weiter auf die Arbeit oder in die Schule.

 

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