🚒🚒🚒 Nicht mehr lange….

Nach fast dreijähriger Planungs- und Beschaffungsphase fand heute die Rohbauabnahme des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (kurz HLF) bei der Fa. Rosenbauer in Luckenwalde statt.

Endlich gab es erste Eindrücke vom im Bau befindlichen Fahrzeug und die Vorfreude steigt…

 

Tragehilfe über die Drehleiter

Am vergangenen Samstag (13.02.2021)wurde die Feuerwehr Bad Hönningen um 14:55 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.

Mittels Krankentragenlagerung der Drehleiter wurde der Patient des Rettungsdienstes vom Balkon des Gebäudes aus auf die Erdgeschossebene transportiert.

Diese Methode bietet häufig die schonendste Möglichkeit um einen Patienten aus einem Gebäude zu bringen. Dadurch müssen keine engen Treppenhäuser überwunden werden und auch die medizinische Versorgung kann vom Korb der Drehleiter aus weitgehend ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.

Auf der Krankentragenlagerung der Bad Hönninger Drehleiter können durch einen speziellen Schwerlastbügel Patienten mit einem Gewicht von bis zu 270kg transportiert werden.

 

Kaminbrand in Bad Hönningen

Bad Hönningen. Die Feuerwehr Bad Hönningen wurden am heutigen Freitagnachmittag (12.02.2021) durch die Leitstelle Montabaur gegen 17.00 Uhr mit dem Alarmstichwort B 2 – Kaminbrand alarmiert.

Vor Ort konnte Einsatzleiter René Breitenbach eine starke Rauchentwicklung und Flammen aus dem Schornstein feststellen. Über die Drehleiter wurde der Kamin durch einen Trupp unter Atemschutz gekehrt, während ein weiterer Trupp die heiße Glut aus dem Keller nach draußen brachte. Ruß und Glut wurden anschließend vor dem Gebäude gelöscht.
Die betroffene Wohneinheit wurde durch die Feuerwehr belüftet und die Einsatzstelle an einen Schornsteinfeger übergeben.

Im Einsatz waren 19 Kräfte der Feuerwehr Bad Hönningen mit fünf Fahrzeugen und der Rettungsdienst. Personen wurden nicht verletzt.

PM Feuerwehr VG Bad Hönningen

Retten – Löschen – Bergen – Schützen

Getreu dem Motto der Feuerwehr waren die Frauen und Männer des Löschzugs präventiv zum Schutz der Bevölkerung und heute insbesondere der Rheinanlieger im Einsatz.
An zwei Stellen auf der Rheinallee wurden Hochwassergerüste errichtet, die den Bewohnern der betroffenen Gebäude auch bei weiter steigenden Pegeln ein Verlassen ihrer Wohnungen ermöglichen.
Auch wenn aktuell noch etwas „Luft“ nach oben ist, so hat man diesen Samstagvormittag genutzt um mit entsprechend viel Personal, nicht während der Arbeitszeit und auch ohne den Zeitdruck von zu schnell steigendem Wasser oder der einbrechenden Dunkelheit arbeiten zu können. Wenngleich es sicher schöneres gibt, als bei Dauerregen auf durchweichten Untergründen Gerüste aufzubauen.
Neben dem eigentlichen handwerklichen Part wurde auch das persönliche Gespräch mit den Anwohnern gesucht um mögliche Szenarien bei steigendem Wasser und auch das Vorgehen im Fall eines Brandes zu besprechen. Denn im Brandfall kann ein Großteil der Gebäude nicht mehr über die Rheinallee angefahren werden und es müssen frühzeitig Alternativen geplant werden.
Die sonst bei solchen Einsätzen übliche gemeinsame Stärkung in Form einer warmen Suppe, einer Tasse Kaffee oder einem Kaltgetränk musste natürlich pandemiebedingt entfallen.

Die Einsatzbereitschaft muss sichergestellt sein

Um die Einsatzfähigkeit der Atemschutzgeräteträger zu gewährleisten, müssen diese einmal im Jahr eine Belastungsübung auf einer speziellen Teststrecke absolvieren. Leider ist dies in diesen Zeiten nicht möglich, aber trotzdem muss für den Ernstfall weiterhin sichergestellt sein, dass die Einsatzkräfte bei hoher körperlicher Belastung weder sich noch die Kameradinnen und Kameraden gefährden.
Genau hierfür hat die Aufsicht und Dienstleistungsdirektion (ADD) des Landes einen Rahmen geschaffen um am Standort eine alternative Belastungsübung durchzuführen. Natürlich sind auch bei dieser Variante die körperlichen Belastungen genauso hoch wie auf einer eigenes hierfür gebauten Teststrecke.
Eine der zwingenden Voraussetzungen zur Durchführung dieser alternativen Übung, auch während des Lockdowns, war die Erstellung eines Hygienekonzeptes. Das von den Atemschutzgerätewarten der VG entworfene und durch Wehrleitung und Bürgermeister genehmigte Konzept sah umfangreiche und strenge Hygienemaßnahmen während der Übung, aber auch bei Vor- und Nachbereitung vor.
Die verschiedenen Stationen der Belastungsübung wurden im Tribünen- und Umkleidebereich der Römerwallhalle, sowie auf dem angrenzenden Sportplatz durchgeführt.
Ein herzlicher Dank gilt an dieser den Verantwortlichen die viel Arbeit in die Planung, Erstellung und Umsetzung der Konzepte investiert haben.
Auch möchten wir uns bei Allen bedanken, die es ermöglicht haben, für die Durchführung an zahlreichen Terminen die Räumlichkeiten der Römerwallhalle und des Sportplatzes nutzen zu können.

Hochwasser im Blick

Die Feuerwehr Bad Hönningen hat heute markante Stellen in unmittelbarer Nähe des immernoch steigenden Rheins angefahren um vor Ort die Situation mit den zuerst betroffenen Rheinallee-Anliegern zu besprechen.
Der für uns maßgebliche Pegel Andernach wird ständig beobachtet um anhand des „Maßnahmenkatalogs Hochwasser“ zu beurteilen, bei welchem Stand welche Maßnahmen, wie der Bau von Stegen, eingeleitet werden müssen.

Übung in Coronazeiten

Seit dem 11.11.2020 konnte der Löschzug situationsbedingt keine Übung mehr abhalten.
Und auch heute blieb der Schulungsraum bis auf den Organisator der heutigen Übung leer.
Denn die Digitalisierung ist auch bei der Feuerwehr inzwischen Alltag und so fand heute die erste virtuelle Übung statt. Bereits des Öfteren wurden kleinere Besprechungen per Videokonferenz durchgeführt, für eine Ausbildung im größeren Stil war es jedoch die Premiere.
Thema heute war die theoretische Unterweisung der Atemschutzgeräteträger nach FwDV 7, die einmal jährlich durchgeführt werden muss.
Leider können in einer Videokonferenz noch keine Schläuche verlegt oder Standrohre gesetzt werden und deshalb ersetzen solche digitalen Übungen die praktische Ausbildung natürlich nicht. Aber sie bieten in diesen Zeiten eine sinnvolle Ergänzung.

Umgestürzter Baum bei Hähnen

Am vergangenen Sonntag wurde die Feuerwehr Bad Hönningen zur Unterstützung der Feuerwehr St. Katharinen alarmiert. Durch die starken Schneefälle „auf der Höhe“ war ein Baum unter der Last umgestürzt und auf eine Stromleitung gefallen.
Der Baum wurde vom Korb der Drehleiter aus mit einer Kettensäge entfernt.
Ein Drehleitereinsatz bei solch winterlichen Verhältnissen stellt die Fahrzeugbesatzung jedoch vor besondere Herausforderungen. Denn die für die Standsicherheit des Fahrzeugs wichtigen Stellen, wie der Bereich an denen die Abstützung den Boden berührt, müssen zunächst von Eis und Schnee befreit werden. Hierfür wird auf dem Fahrzeug u.a. Streusalz mitgeführt.
Bilder: Feuerwehr St. Katharinen

Kellerbrand in Leutesdorf am 10.01.2021

Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Hönningen wurden am Sonntagnachmittag (10.01.2021) durch die Leitstelle Montabaur 📟 gegen 14.30 Uhr zu einem Kellerbrand nach Leutesdorf alarmiert.
„Bei unserem Eintreffen drang dichter Rauch aus dem Gebäude“, beschreibt Einsatzleiter René Adams die Situation für die ersten Einsatzkräfte.
Eine Person wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Das Feuer konnte auf den Keller begrenzt werden, der Rauch breitete sich aber im gesamten Gebäude aus.
„Insgesamt vier Trupps, also acht Einsatzkräfte, wurden unter Atemschutz im Gebäude eingesetzt. Die ersten Kräfte mussten wegen der starken Verrauchung unter sogenannter Nullsicht im Keller arbeiten.“, ergänzt Adams.
Im Einsatz waren 37 Kräfte aus den Feuerwehr-Einheiten #Leutesdorf, Rheinbrohl und Bad Hönningen, der #Rettungsdienst und die Polizei. Die #Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Feuerwehr Rheinbrohl
Feuerwehr Bad Hönningen
Bild: Feuerwehr VG Bad Hönningen

2967,5 ehrenamtliche Stunden im Jahr 2020

Die 44 Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Bad Hönningen haben im vergangenen Jahr 2967,5 Stunden ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Bevölkerung geleistet.
Das sind knapp 1700 Stunden weniger als noch im Kalenderjahr 2019. Natürlich ist das, sowie so gut wie alle Besonderheiten in 2020, auf die Corona-Pandemie zurückzuführen.
So fanden in den 12 Monaten des letzten Jahres insgesamt 31 Übungen statt. Es fielen demnach 17 Übungen den jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen oder Lockdowns „zum Opfer“.
Auch fanden dadurch natürlich weitaus weniger Aus- und Fortbildungen auf Kreis- oder Landesebene statt, die Dienstbesprechungen und Arbeitsdienste wurden auf ein absolutes Minimum reduziert.
Traditionelle Kameradschaftsveranstaltungen wie das Döppekuchenessen an St. Martin konnten ebenfalls nicht stattfinden.
Trotzdem wurde mit Wehrleitung und dem Beauftragten für die VG ein gangbarer Weg erarbeitet, wie trotz Kontaktbeschränkungen die Einsatzbereitschaft weiter sichergestellt werden kann.
Uns allen bleibt letztlich nur die Hoffnung, dass nach weiteren Wochen der Einschränkung irgendwann auch bei den Feuerwehren wieder Normalität einkehren kann.
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