Gedenkstunde zum Volkstrauertag auf dem Friedhof

Wie in jedem Jahr nahm der Löschzug an der Gedenkstunde zum Volkstrauertag auf dem Friedhof teil. Neben den Aktiven in Ausgehuniform waren auch die Alterswehr und die Jugendfeuerwehr VG Bad Hönningen stark vertreten. Im Anschluss fand ein gemütliches Beisammensein aller Vereine und Gruppierungen im Gerätehaus statt.

Traditionelles Döppekuchen-Essen der Feuerwehr Bad Hönningen

Am Donnerstag, den 10. November 2016 trafen sich die Wehrleute des Löschzuges Bad Hönningen um 17:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in der Sprudelstraße um von dort aus gemeinsam den St. Martinsumzug und das Abbrennen des großen Martinsfeuers an Rheinparkplatz in Bad Hönningen abzusichern.

Nachdem sich der Umzug mit St. Martin zu Ross und den vielen bunten Laternen der Kindergarten- und Grundschulkinder im Schlepptau durch die Straßen der Badestadt hinunter zum großen Martinsfeuer begeben hatte war der Einsatz für den Löschzug Bad Hönningen beendet.

Im Anschluss ging es wie jedes Jahr zum traditionellen Döppekuchen-Essen ins Gerätehaus. Hier warteten bereits die Kameraden der Alterswehr auf die aktiven Wehrleute. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Wehrführer Mario Sartor, welcher an diesem Abend neben dem Verbandsbürgermeister Michael Mahlert auch den ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Reiner W. Schmitz, den Sachbearbeiter Michael Remus, Stadtbürgermeister Guido Job, Frau Sierocki von der lokalen Presse sowie Herrn Seebald der Provinzial-Versicherungsagentur begrüßen konnte, wandte sich der Verbandsbürgermeister Michael Mahlert an die Gesellschaft. Er gab einen kurzen Zwischenstand zum Thema Kommunal- und Verwaltungsreform, welche auch für die Feuerwehr weitreichende Veränderungen mit sich bringen würde und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit auch in Zeiten, in denen viel Ungewissheit über die Zukunft herrsche. Anschließend übergab Herr Seebald symbolisch drei neue Helme an den kommissarischen Wehrleiter der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Mario Sartor. Die Verbandsgemeinde erhielt eine zweckgebundene Spende der Provinzial-Versicherung. Von dieser Spende wurden neue Einsatzhelme für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde beschafft.
Anschließend wurde der zweite offizielle Teil des Abends begangen. Durch Bürgermeister Mahlert wurden nun die Kameradinnen Claire und Lena Haardt, sowie die Kameraden Tim Limberg und Tom Haardt, allesamt aus den Reihen der Jugendfeuerwehr, in den aktiven Dienst der Feuerwehr übernommen. Löschmeister Benjamin Friese wurde zum Gerätewart ernannt. Alle Kameraden erhielten eine Ernennungsurkunde.

Hiernach konnten sich die Anwesenden von den Kochkünsten der Kameraden Gerd Plag und Philipp Zwiener überzeugen. Traditionsgemäß reichte man Döppekuchen mit Apfelmus.

Die Wehrführung des Löschzuges Bad Hönningen freute sich außerdem noch einige Ehrungen aus den Reihen der Alterskameraden vornehmen zu dürfen. Der Kamerad Bruno Kochems wurde für 45 Jahre Willi Brug für 55 Jahre und Andreas Weißenfels für 60 Jahre Treue zur Feuerwehr Bad Hönningen mit einem Weinpräsent, einer Urkunde, einem Essensgutschein und einem Foto des aktuellen Fuhrparks des Löschzuges Bad Hönningen geehrt. Auch Bürgermeister Mahlert und Stadtbürgermeister Job gratulierten den geehrten recht herzlich und dankten ihnen für ihre jahrelange Unterstützung.
Schließlich musste sich der Löschzug allerdings auch von einem Kameraden verabschieden. Thomas Simon, welcher mittlerweile nach Asbach verzogen ist und auch dort die Feuerwehr unterstützt wurde von Bürgermeister Mahlert verabschiedet. Thomas Simon, der den Löschzug nach mehr als 20 Jahren verlässt,  geht nach eigener Aussage mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Seinem Hobby  Jahren Feuerwehr werde er weiter treu bleiben und immer wieder gerne zu Besuch bei seinen Kameraden in Bad Hönningen sein.

Wehrführer Mario Sartor beschloss hiernach den offiziellen Teil der Veranstaltung und wünschte allen Anwesenden einen schönen Abend im Kreise der Kameraden mit interessanten Gesprächen.

Wenn auch Sie Interesse am aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hönningen haben, sind Sie herzlich willkommen.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, entweder mittwochs ab 18.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in der Sprudelstraße oder einfach persönlich mit einem unserer Mitglieder.

Weitere Informationen gibt es auf unserer aktuellen Internetseite unter
www.ff-bad-hoenningen.de

Zwei Einsätze innerhalb von 7 Stunden

Am gestrigen Abend wurde der Löschzug gegen 19.00 Uhr zu einem Wassereinbruch in den REWE-Markt in Bad Hönningen alarmiert, die Einsatzstelle konnte nach ca. 1,5 Stunden wieder verlassen werden.

Bereits 7 Stunden später ging gegen 2.00 Uhr die Alarmierung zu einer Türöffnung am Höms in Bad Hönningen ein. Von diesem Einsatz kehrten die Kräfte aus Bad Hönningen gegen 2.30 Uhr zurück.

Übung – DLK Anleiterübung und Brandbekämpfung Stationsausbildung

Bei der heutigen Übung wurde die Mannschaft in zwei Gruppen geteilt. Gruppe Eins bestand aus den Drehleitermaschinisten des Löschzugs und beübte das Hochhaus in der Friedlandstraße. Die zweite Gruppe führte eine Art „Zirkeltraining“ rund um die Standard-Einsatz-Regel Brandbekämpfung durch. An acht Stationen wurden Basic-Handgriffe geübt, die bei Brandbekäpfungen immer wieder anfallen. Die Stationen waren: Aggregat/Licht, Saugschlauch einbinden, Lüfter, Digitalfunk, Atemschutzüberwachung, Löschangriff, Standrohr setzen, Aufgabenzuordnung Standard-Einsatz-Regel.

Übung Kaminbrand

Bei den letzten beiden Übungen ging es rund um das Thema „Kaminbrand“. Vor Beginn der Heizperiode ist dies ein wichtiger Themenbereich. So wurde in der vergangenen Woche mit einem theoretischen Teil über die Ursachen und Verläufe von Kaminbrände sowie unseren Möglichkeiten zur Bekämpfung von Kaminbränden begonnen. Heute wurde das Erlernte in einer „Anfahr-Übung“ mit dem Stichwort „Kaminbrand“ in die Praxis umgesetzt. Ein wichtiges Thema, dass durch die wieder steigende Zahl an Holzöfen etc. in den Wintermonaten die Einsatzstatistiken beeinflusst.

Bilanz für das 3. Quartal 2016

Das Jahr schreitet unaufhaltsam voran und so ist bereits das 3. Quartal dieses Jahres beendet.
Der Löschzug kann auf arbeitsreiche drei Monate zurückblicken.

So vielen in der Zeit vom 01.07. bis 30.09.2016 folgende Tätigkeiten besonders ins Gewicht:

  • 18 Einsätze
    • 4 x Brand- und Sicherheitswachen
    • 4 x Absicherungen bei Umzügen
    • 3 x Brand (Objekt)
    • 3 x sonstige Hilfeleistungen
    • 2 x Personen im Rhein
    • 1 x Tragehilfe für den Rettungsdienst
    • 1 x Fehlalarm
  • 12 Übungen, bei deinen insgesamt 426 Übungsstunden zusammen kommen
  • 1 Grundausbildungslehrgang, an dem 4 Kameraden über 4 Wochenenden teilnahmen
  • 1 Maschinistenlehrgang, an dem 1 Kamerad an 3 Wochenenden teilnahm
  • 3 Wochenenden an denen der Truppführerlehrgang betreut wurde

Insgamt wurden mit allen weiteren Tätigkeiten 1443 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

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