Schwerer Verkehrsunfall auf der B42

Am gestrigen Montagmorgen wurden die Feuerwehren Rheinbrohl und Bad Hönningen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B42 Höhe Hammerstein alarmiert. Vor Ort waren 2 PKW frontal miteinander kollidiert und beide Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Um beide Personen schnellstmöglich und gleichzeitig zu befreien mussten beide Rettungssätze der Verbandsgemeinde Bad Hönningen eingesetzt werden. Die beiden schwerverletzten Personen konnten in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus ihren Fahrzeugen befreit und anschließend in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden.
Nach ca. 2 h war der Einsatz für die 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr beendet.

 

Arbeitsreiches Jahrs 2018 liegt hinter dem Löschzug

Das Jahr 2018 ist vorbei und überall wird Bilanz gezogen, so auch bei der Feuerwehr
Bad Hönningen. So kann man sagen, dass ein sehr intensives und arbeitsreiches Jahr hinter dem Löschzug liegt. Das spiegelt sich nicht nur in der Einsatzzahl von 97 Einsätzen zwischen dem 01.01. und dem 31.12.2018 wieder. Auch die 5609 geleisteten Stunden untermalen diesen Eindruck.

Die Einsatzstatistik des Jahres 2018 zeigt, dass ein Anstieg bei der Zahl der Gebäude- und Objekt-Brände zu verzeichnen ist. Darunter u.a. der Wohnhausbrand im Fasanenweg, ein Wohnugsbrand im Dezember und gleich mehrere Fahrzeugbrände. Die insgesamt überdurchschnittlich hohe Einsatzzahl ist aber vor allem durch die zahlreichen Hochwassereinsätze im Januar zu erklären.

 

Ereignissreicher Übungsabend….

Während sich die Kameradinnen und Kameraden für die eigentlich um 18.30 Uhr startende Übung vorbereiteten, beschleunigte die Auslösung der Piepser das Umziehen an den Spinden. Um 18.26 Uhr wurde von der Leitstelle zu einem Kaminbrand in die Ringstraße alarmiert.

Nachdem der Einsatz nach ca. 1,5 Stunden abgearbeitet und alle Aufräumarbeiten erledigt waren, konnte man dann doch noch die eigentliche Übung hinten dran hängen.

Es wurden vor dem Gerätehaus Hohlstrahlrohre verschiedener Hersteller getestet um sich einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Veränderungen zu den Hohlstrahlrohren des Löschzugs zu verschaffen.

Neue Feuerwehr-Einsatzzentrale in Betrieb

Seit dem 04.11 ist die neue Feuerwehr-Einsatz-Zentrale der Verbandsgemeinde offiziell in Betrieb.

Nach vielen Stunden der Planung, der Ausschreibung und des Aufbaus konnte das FEZ-Personal bereits durch den Hersteller eingewiesen werden.

Lediglich kleine Restarbeiten, wie u.a. die Beschaffung neuer Bürostühle stehen nach aus.

Die neue FEZ, mit zwei vollwertigen Funk-Arbeitsplätzen mit moderner und zukunftssicherer Technik, löst die alte FEZ in der Kanzel vor dem Gerätehaus ab.

Die neue Technik wurde in den ehemaligen Räumlichkeiten einer der beiden, im Gerätehaus befindlichen, Wohnungen verbaut. Die Bauarbeiten um die Räumlichkeiten zu renovieren wurden größtenteils in Eigenleistung durch die Kameradinnen und Kameraden erbracht.

Ein Dank gilt an dieser Stelle noch dem FEZ-Personal der VG Linz, die in der einwöchigen Übergangszeit die Einsätze für unsere Verbandsgemeinde mit abgearbeitet hat.

Neue Bestuhlung für den Schulungsraum

Der gestrige Samstag wurde mal wieder für einen Arbeitseinsatz genutzt. Die knapp 40 Jahre alte Bestuhlung des Schulungsraumes wurde gegen neue Tische und Stühle ausgetauscht. Dank der finanziellen Unterstützung der Bad Hönninger Gewerbetreibenden und der Verbandsgemeinde können die Kameradinnen und Kameraden künftig bei Schulungen, Lehrgängen oder Kameradschaftsabenden an den gemütlichen Möbeln Platz nehmen.

Für diese Unterstützung möchten wir uns herzlich bedanken.

Besuch bei Schlingmann Feuerwehrfahrzeuge in Dissen (Niedersachsen)

Abordungen aller drei Löschzüge der VG Bad Hönningen waren heute zu Gast bei der Firma Schlingmann GmbH & Co. KG in Dissen in Niedersachsen. Dort wurden den Kameraden bei einer Werksbesichtigung die Abläufe beim Bau von modernen Löschfahrzeugen erläutert. Zudem konnten diverse Fahrzeuge unterschiedlicher Bauart und – form angeschaut werden um wertvolle Eindrücke über die aktuelle Fahrzeugtechnologien zu erhalten.

 

Übung mit Unwetterausrüstung und Booten

Am letzten Juli-Samstag war der Löschzug nach einem Starkregen an 5 Einsatzstellen aktiv. Bereits seit einigen Jahren zeichnet sich eine steigende Zahl solcher Starkregenereignisse ab. Im vergangenen Jahr hat die Verbandsgemeinde alle drei Löschzüge mit neuen Tauchpumpen und Nasssaugern ausgestattet um für solche Einsätze noch besser gerüstet zu sein. Der Löschzug Bad Hönningen hatte bereits vor einigen Jahren durch Spenden eine leistungsstarke Schmutzwasserpumpe beschafft. Die Funktionsweise und der Umgang mit diesen Geräten wurden bei der gestrigen Übung am Rhein in Theorie und Praxis besprochen und umgesetzt. Zudem wurden auch erneut beide Boote zu Wasser gelassen um diverse Fahrübungen durchzuführen. Das Fahren in Ufernähe stellt derzeit wegen des sehr niedrigen Pegels eine besondere Herausforderung dar.

 

Personen auf Oberleitungsmast der Bahn lösen Großeinsatz aus

Einsatz Nr. 58/2018 – Am gestrigen späten Nachmittag wurden alle drei Löschzüge der Verbandsgemeinde zu einem Hilfeleistungs 3 Einsatz alarmiert. Also einem Hilfeleistungseinsatz mit Menschenleben in Gefahr. Gemeldet hatte ein Triebwagenführer eines Güterzuges, dass Personen auf einen Hochspannungsmast an der Bahn in Höhe des Bahnhofs in Leutesdorf geklettert waren. Es wurde eine Notbremsung des Zuges eingeleitet, der Bahnverkehr in beide Richtungen gesperrt, der Notfallmanager der Bahn, die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst, die Polizei und die Bundespolizei alarmiert. Die Personen konnten vor Ort nicht mehr angetroffen werden und die Feuerwehr-Einsatzkräfte konnten den Einsatz abbrechen.

Feuerwehren Rheinbrohl und Bad Hönningen üben gemeinsam

Am vergangenen Mittwoch fand die jährlich stattfindende gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Rheinbrohl statt. Das tolle Wetter wurde genutzt, um ein Szenario auf dem Rhein abzuarbeiten. Es wurden drei vermisste Rheinschwimmer angenommen, die zuletzt im Rhein auf Höhe des Rheinparkplatzes gesehen wurden. Das Stichwort „Person im Rhein“ ist gerade in den Sommermonaten keine Seltenheit. So wurden die Wehren der VG in den letzten beiden Monaten zu drei Einsätzen dieser Art alarmiert. Einer der Übungsschwerpunkte war die Einsatzstellen-Kommunikation mit der Umsetzung des seit dem 01.07. gültigen neuen Funkkonzeptes der VG und die Einsatzstellen-Organisation mit Umsetzung des Alarm- und Einsatzplans „Rhein“. Denn die Problematik bei Einsätzen dieser Art stellt häufig die Kommunikation der Einsatzkräfte untereinander dar. Bei einem Szenario, wie dem gestrigen, würden im Ernstfall Wehren aus zwei Landkreisen (Neuwied, Ahrweiler) und vier Gemeinden (Bad Hönningen, Bad Breisig, Linz und Sinzig) alarmiert. Die Boote und Suchtrupps befinden sich also zunächst nicht an einer zentralen Stelle, sondern über mehrere Kilometer verteilt. Um hier die Suchmaßnahmen koordinieren zu können, gibt es Konzepte, die gestern erprobt wurden. Die drei Puppen, die im und am Rhein positioniert wurden konnten durch eine strukturierte land- und wasserseitige Suche aufgefunden und „gerettet“ werden. Nach der Übung wurde die Nachbesprechung der beiden Wehren in gemütlicher Runde bei Grillfleisch am Rheinufer in Ariendorf durchgeführt.

 

Bauarbeiten für neue FEZ schreiten voran

Der Neubau der Feuerwehr Einsatz Zentrale geht nun, nach langer Planungszeit, in die heiße Phase. Doch bevor die neue Funk- und Kommunikationstechnik durch eine Fachfirma installiert werden kann muss zunächst die Räumlichkeit selbst fertig gestellt werden. Die hierzu notwendigen Handwerksarbeiten erfolgen in Eigenleistung durch den Löschzug. So wurden gestern gut zwei Tonnen Estrich angemischt und verlegt. Im nächsten Schritt werden die Wände geschliffen und die Kassettendecke montiert.

 

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