Kellerbrand in Leutesdorf am 10.01.2021

Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Hönningen wurden am Sonntagnachmittag (10.01.2021) durch die Leitstelle Montabaur 📟 gegen 14.30 Uhr zu einem Kellerbrand nach Leutesdorf alarmiert.
„Bei unserem Eintreffen drang dichter Rauch aus dem Gebäude“, beschreibt Einsatzleiter René Adams die Situation für die ersten Einsatzkräfte.
Eine Person wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Das Feuer konnte auf den Keller begrenzt werden, der Rauch breitete sich aber im gesamten Gebäude aus.
„Insgesamt vier Trupps, also acht Einsatzkräfte, wurden unter Atemschutz im Gebäude eingesetzt. Die ersten Kräfte mussten wegen der starken Verrauchung unter sogenannter Nullsicht im Keller arbeiten.“, ergänzt Adams.
Im Einsatz waren 37 Kräfte aus den Feuerwehr-Einheiten #Leutesdorf, Rheinbrohl und Bad Hönningen, der #Rettungsdienst und die Polizei. Die #Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Feuerwehr Rheinbrohl
Feuerwehr Bad Hönningen
Bild: Feuerwehr VG Bad Hönningen

2967,5 ehrenamtliche Stunden im Jahr 2020

Die 44 Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Bad Hönningen haben im vergangenen Jahr 2967,5 Stunden ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Bevölkerung geleistet.
Das sind knapp 1700 Stunden weniger als noch im Kalenderjahr 2019. Natürlich ist das, sowie so gut wie alle Besonderheiten in 2020, auf die Corona-Pandemie zurückzuführen.
So fanden in den 12 Monaten des letzten Jahres insgesamt 31 Übungen statt. Es fielen demnach 17 Übungen den jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen oder Lockdowns „zum Opfer“.
Auch fanden dadurch natürlich weitaus weniger Aus- und Fortbildungen auf Kreis- oder Landesebene statt, die Dienstbesprechungen und Arbeitsdienste wurden auf ein absolutes Minimum reduziert.
Traditionelle Kameradschaftsveranstaltungen wie das Döppekuchenessen an St. Martin konnten ebenfalls nicht stattfinden.
Trotzdem wurde mit Wehrleitung und dem Beauftragten für die VG ein gangbarer Weg erarbeitet, wie trotz Kontaktbeschränkungen die Einsatzbereitschaft weiter sichergestellt werden kann.
Uns allen bleibt letztlich nur die Hoffnung, dass nach weiteren Wochen der Einschränkung irgendwann auch bei den Feuerwehren wieder Normalität einkehren kann.

88 Einsätze im Kalenderjahr 2020

Nach einem ruhigen Jahreswechsel ohne besondere Vorkommnisse, beginnt nun die Zeit an vielen Stellen Bilanz zu ziehen. In einer ersten Statistik lassen sich 88 Einsätze zwischen dem 01.01. und dem 31.12.2020 verzeichnen.
Neben den üblichen Schwankungen bei den einzelnen Alarmstichworten stechen in diesmal Jahr drei Zahlen besonders hervor. Zum einen die außergewöhnlich hohe Zahl an ausgelösten Brandmeldeanlagen. Welche jedoch erneut nur teilweise Fehlalarme waren, sondern oftmals auch korrekt ausgelöste Brandmelder durch angebranntes Essen oder Kleinbrände von Elektrogeräten.
Des Weiteren liegen die Einsätze im Rahmen von Veranstaltungen, wie Brandsicherheitswachen oder Sicherungsmaßnahmen bei Festumzügen sehr deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Natürlich ist das auf die zahlreichen Corona bedingten Veranstaltungsabsagen zurückzuführen. Die letzte der fünf Brandsicherheitswachen und die letzte der drei zu Buche stehenden Zugsicherungen fanden daher am 25. Februar beim Veilchendienstagsumzug und dem anschließenden Prinzenabschiedsball der KG statt.
Letztlich zeigt die Einsatzstatistik im Grunde vor Allem, dass im vergangenen Jahr vieles anders war.

Einsatz Nr. 86/2020 – Kaminbrand greift auf Dachstuhl über

Am Nikolaustag um 23:45 Uhr wurden die Einheiten Leutesdorf, Rheinbrohl und Bad Hönningen zu einem Kaminbrand an der Hubertusburg alarmiert. Durch die erst eintreffenden Kräfte konnte dies bestätigt werden. Im Rahmen der Erkundung wurde festgestellt dass der Kaminbrand auf den Dachstuhl übergegriffen hatte und das Dachgeschoss teilweise verraucht war. Durch einen Löschangriff von Innen über einen Atemschutztrupp und von außen über die Drehleiter, konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Mittels einer Rettungssäge wurde von Außen die Dachhaut geöffnet um den Brand abschließend zu löschen.
Text und Bilder: Feuerwehr Rheinbrohl

Spendensammlung 2020

Einsatz Nr. 83/2020 – Brennender Baumstamm

Am heutigen Vormittag meldete ein Spaziergänger bei der Feuerwehr Bad Hönningen einen brennenden Baumstamm an der mittleren Schutzhütte („Bremserhütte“) in den Weinbergen.
Eine kleine Besatzung rückte mit einem Tanklöschfahrzeug aus und konnte den Schwelbrand mittels Hydrofix (wiederbefüllbarer Schaumlöscher) schnell löschen. Ein Sachschaden ist nicht entstanden.
Eine Brandursache lässt sich nur vermuten.

Übung zu den Themen Brandbekämpfung mit Schaum und CSA

Gestern Abend wurden die Übungsteilnehmer in den Möglichkeiten zur Erzeugung von Löschschaum geschult und erhielten sowohl theoretisch, wie auch praktisch eine Übersicht über die Eigenschaften der verschieden Arten von Löschschaum.
Zudem absolvierten die ausgebildeten Chemikalienschutzanzugträger ihre jährliche Gewöhnungsübung.
Ein Dank gilt der Firma Loth Logistics GmbH, die uns einmal mehr die Möglichkeit gegeben hat unsere Übung in der Grube Ariendorf durchzuführen.

Einsatz Nr. 62/2020 – Personen im Rhein

Gegen 15.30 Uhr wurden neben der Feuerwehr Bad Hönningen auch Wehren aus den Verbandsgemeinden Bad Breisig und Linz sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Polizei alarmiert weil mehrere Jugendliche bzw. junge Erwachsenen mit ungeeigneten Schwimmhilfen, wie aufblasbaren Sitzgelegenheiten, auf dem Rhein in Not geraten waren. Die drei betroffenen Personen konnten sich aus eigener Kraft an Land retten und dort von den Einsatzkräften wohlauf aufgefunden werden. Die auf und neben dem Rhein eingesetzten Kräfte konnten daraufhin den Einsatz abbrechen.
Eigentlich denkt man, dass die Gefahren beim „Schwimmen im Rhein“ inzwischen hinlänglich bekannt sind…

„Heinz“ wurde gefunden!

Die gestrige Übung mit dem Thema „Personensuche“ verlief erfolgreich und die vermisste Puppe „Heinz“ konnte an einem Waldweg Zwischen Homborm und Ariendorfer Wiesental gefunden werden. Angenommen wurde zuvor, dass ein Wanderer irgendwo auf dem Weg vom Moorbachtal über den Homborn bis hin zu Schloss Arenfels vermisst wird. Auch ein Aufenthalt abseits der geplanten Route konnte nicht ausgeschlossen werden.
Grundsätzlich muss man sagen, dass die Suche von vermissten Personen keine originäre Aufgabe der Feuerwehr ist, sondern die der Polizei. Trotzdem werden in solchen Fällen häufig die freiwilligen Feuerwehren im Rahmen der Amtshilfe hinzugerufen.
Das hat verschiedene Gründe, so sind die Feuerwehren in relativ kurzer Zeit und in relativ großer Zahl mit „Manpower“ verfügbar und dass zu egal welcher Tages- und Nachtzeit. Zudem sie ortskundig und können Suchmaßnahmen unmittelbar einleiten ohne sich lange mit dem Gebiet vertraut zu machen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Personensuchen für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde keine Seltenheit sind.
Bei der Übung wurde der Schwerpunkt auf die vielseitigen Möglichkeiten gelegt, die bei Einsätzen im Gelände genutzt werden können um die eigentliche Suche zu planen und zu strukturieren.
Im Einsatzleitwagen (ELW) der Verbandsgemeinde besteht in solchen Fällen dank der modernen Ausstattung z.B. die Möglichkeit auf digitales Kartenmaterial diverse Wanderwege wie z.B. den Rheinsteig oder den Limeswanderweg zu legen.
Über ein erzeugtes Raster lassen sich auf den Karten abgesuchte Gebiete eindeutig identifizieren und für die weiteren Maßnahmen nachvollziehbar dokumentieren.
Des Weiteren können die Rettungspunkte im Wald eingeblendet werden um nachrückenden Rettungskräfte wie den Rettungsdienst innerhalb des Suchgebietes schnellstmöglich zu der gefundenen Person lotsen zu können.
Analoge Führungsmittel wie Whiteboards, Flipcharts oder das Führungssystem FÜsYS bieten Möglichkeiten zur Lagedarstellung und Lagebesprechung.
Viele dieser Optionen kamen gestern Abend zum Einsatz und es zeigte sich sehr deutlich wie sie das Vorgehen in einem so großen Suchgebiet vereinfachen und vor Allem auch deutlich beschleunigen können.

Einmal mehr eine etwas andere Übung

Wieder einmal war der Löschzug Bad Hönningen bei der gestrigen Übung in nicht ganz alltäglichen Gefilden unterwegs.
Für eine Unterstützung des Bauamtes wurde eines der Regenrückhaltebecken entlang der L257 angefahren. Diese Rückkhaltebecken schützen die Stadt bei starken Regenfällen vor einer Überflutung.
Nun sollen diese Becken teilweise saniert werden und das Bauamt der VG Bad Hönningen ist an die Feuerwehr herangetreten ob im Vorfeld der Sanierung im Rahmen einer Amtshilfe eine Auslotung der Wasserstände an verschiedenen Stellen eines der Becken durchgeführt werden kann.
Die Maßnahme, welche mit dem leichten Hochwasserboot durchgeführt wurde, nutzte man, um vor Ort die Themen Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer, Wasserabgabe über die mobilen Werfer und die Schmutzwasserförderung mit Chiemsee–und Tauchpumpen einzubinden.
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