Schaum ist nicht nur zum Waschen da…

Gestern Abend wurde sich ausgiebig mit dem Thema Löschschaum befasst.

Neben der Vorstellung der unterschiedlichen Schaumarten, deren Anwendungsgebieten sowie die nötigen Gerätschaften für den Aufbau eines Schaumangriffs, wurde vor Allem die praktische Erzeugung von Schaum in allen Varianten geübt.

Als „Ablageplatz“ für den Schaum konnte dankenswerterweise ein leeres Becken des hiesigen Klärwerks genutzt werden.

Da die dunkle Jahreszeit es in der Regel ohnehin erfordert die Übungs- und Einsatzstellen schon ab dem späten Nachmittag großzügig auszuleuchten, wurde sich neben dem Schaum auch mit unseren zahlreichen Möglichkeiten hierzu beschäftigt.

Feuerwehr Bad Hönningen löscht brennenden PKW

Bad Hönningen.  Die Feuerwehr der Stadt Bad Hönningen wurde am Montagabend (08.11.2021) gegen 18.00 Uhr zu einem PKW-Brand ins Stadtgebiet alarmiert.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle schlugen Flammen aus dem Motorraum. Durch einen schnellen Löschangriff unter Atemschutz konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Für den nachhaltigen Löscherfolg wurde anschließend Löschschaum eingesetzt. Dieser dringt auch in kleine Ecken des Motorraums vor und löscht somit noch vorhandene Glutnester.
Im Einsatz waren 16 Kräfte der Feuerwehr mit drei Fahrzeugen.

Übung und kleine Feierstunde

Bei der gestrigen Übung wurde sich mit dem Thema Sprungretter beschäftigt. Ein „Sprungpolster“ befindet sich gemäß Normbeladung auf dem HLF (Hilfeleistungs Löschgruppen Fahrzeug) und da ein solches Gerät bislang nicht im Löschzug vorhanden war, wurden gestern neben der Praxis mit einem Übungspolster auch auch Grundlagen sowie der Auf- und Abbau geschult.

Der Sprungretter 16 (SP16) des Löschzugs dient der Menschenrettung in Situationen, in denen aus Zeit- oder Platzmangel keine tragbare Leiter aufgebaut oder keine Drehleiter in Stellung gebracht werden kann. Denn durch ein einfaches Aufdrehen einer am Polster montierten Pressluftflasche richtet sich der Sprungretter selbst auf und ist innerhalb von 30 Sekunden einsatzbereit.

Wie die Produktbezeichnung SP16 vielleicht vermuten lässt, ist das Modell für Sprünge aus einer Höhe von bis zu 16m geeignet, was ungefähr dem 5. Obergeschoss eines Gebäudes entspricht.

Mit diesem Gerät steht den Einsatzkräften somit eine weitere Option zur Rettung von Menschen aus der Höhe zur Verfügung.

Nach der Übung wurde dann noch eine kleine Feierstunde abgehalten. Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud und der komm. Wehrleiter Michael Scharrenbach holten diverse Ehrungen und Beförderungen nach, die auf dem Verbandsfeuerwehrtag im August nicht durchgeführt werden konnten.