Tragehilfe über die Drehleiter

Am vergangenen Samstag (13.02.2021)wurde die Feuerwehr Bad Hönningen um 14:55 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.

Mittels Krankentragenlagerung der Drehleiter wurde der Patient des Rettungsdienstes vom Balkon des Gebäudes aus auf die Erdgeschossebene transportiert.

Diese Methode bietet häufig die schonendste Möglichkeit um einen Patienten aus einem Gebäude zu bringen. Dadurch müssen keine engen Treppenhäuser überwunden werden und auch die medizinische Versorgung kann vom Korb der Drehleiter aus weitgehend ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.

Auf der Krankentragenlagerung der Bad Hönninger Drehleiter können durch einen speziellen Schwerlastbügel Patienten mit einem Gewicht von bis zu 270kg transportiert werden.

 

Kaminbrand in Bad Hönningen

Bad Hönningen. Die Feuerwehr Bad Hönningen wurden am heutigen Freitagnachmittag (12.02.2021) durch die Leitstelle Montabaur gegen 17.00 Uhr mit dem Alarmstichwort B 2 – Kaminbrand alarmiert.

Vor Ort konnte Einsatzleiter René Breitenbach eine starke Rauchentwicklung und Flammen aus dem Schornstein feststellen. Über die Drehleiter wurde der Kamin durch einen Trupp unter Atemschutz gekehrt, während ein weiterer Trupp die heiße Glut aus dem Keller nach draußen brachte. Ruß und Glut wurden anschließend vor dem Gebäude gelöscht.
Die betroffene Wohneinheit wurde durch die Feuerwehr belüftet und die Einsatzstelle an einen Schornsteinfeger übergeben.

Im Einsatz waren 19 Kräfte der Feuerwehr Bad Hönningen mit fünf Fahrzeugen und der Rettungsdienst. Personen wurden nicht verletzt.

PM Feuerwehr VG Bad Hönningen

Retten – Löschen – Bergen – Schützen

Getreu dem Motto der Feuerwehr waren die Frauen und Männer des Löschzugs präventiv zum Schutz der Bevölkerung und heute insbesondere der Rheinanlieger im Einsatz.
An zwei Stellen auf der Rheinallee wurden Hochwassergerüste errichtet, die den Bewohnern der betroffenen Gebäude auch bei weiter steigenden Pegeln ein Verlassen ihrer Wohnungen ermöglichen.
Auch wenn aktuell noch etwas „Luft“ nach oben ist, so hat man diesen Samstagvormittag genutzt um mit entsprechend viel Personal, nicht während der Arbeitszeit und auch ohne den Zeitdruck von zu schnell steigendem Wasser oder der einbrechenden Dunkelheit arbeiten zu können. Wenngleich es sicher schöneres gibt, als bei Dauerregen auf durchweichten Untergründen Gerüste aufzubauen.
Neben dem eigentlichen handwerklichen Part wurde auch das persönliche Gespräch mit den Anwohnern gesucht um mögliche Szenarien bei steigendem Wasser und auch das Vorgehen im Fall eines Brandes zu besprechen. Denn im Brandfall kann ein Großteil der Gebäude nicht mehr über die Rheinallee angefahren werden und es müssen frühzeitig Alternativen geplant werden.
Die sonst bei solchen Einsätzen übliche gemeinsame Stärkung in Form einer warmen Suppe, einer Tasse Kaffee oder einem Kaltgetränk musste natürlich pandemiebedingt entfallen.

Die Einsatzbereitschaft muss sichergestellt sein

Um die Einsatzfähigkeit der Atemschutzgeräteträger zu gewährleisten, müssen diese einmal im Jahr eine Belastungsübung auf einer speziellen Teststrecke absolvieren. Leider ist dies in diesen Zeiten nicht möglich, aber trotzdem muss für den Ernstfall weiterhin sichergestellt sein, dass die Einsatzkräfte bei hoher körperlicher Belastung weder sich noch die Kameradinnen und Kameraden gefährden.
Genau hierfür hat die Aufsicht und Dienstleistungsdirektion (ADD) des Landes einen Rahmen geschaffen um am Standort eine alternative Belastungsübung durchzuführen. Natürlich sind auch bei dieser Variante die körperlichen Belastungen genauso hoch wie auf einer eigenes hierfür gebauten Teststrecke.
Eine der zwingenden Voraussetzungen zur Durchführung dieser alternativen Übung, auch während des Lockdowns, war die Erstellung eines Hygienekonzeptes. Das von den Atemschutzgerätewarten der VG entworfene und durch Wehrleitung und Bürgermeister genehmigte Konzept sah umfangreiche und strenge Hygienemaßnahmen während der Übung, aber auch bei Vor- und Nachbereitung vor.
Die verschiedenen Stationen der Belastungsübung wurden im Tribünen- und Umkleidebereich der Römerwallhalle, sowie auf dem angrenzenden Sportplatz durchgeführt.
Ein herzlicher Dank gilt an dieser den Verantwortlichen die viel Arbeit in die Planung, Erstellung und Umsetzung der Konzepte investiert haben.
Auch möchten wir uns bei Allen bedanken, die es ermöglicht haben, für die Durchführung an zahlreichen Terminen die Räumlichkeiten der Römerwallhalle und des Sportplatzes nutzen zu können.

Hochwasser im Blick

Die Feuerwehr Bad Hönningen hat heute markante Stellen in unmittelbarer Nähe des immernoch steigenden Rheins angefahren um vor Ort die Situation mit den zuerst betroffenen Rheinallee-Anliegern zu besprechen.
Der für uns maßgebliche Pegel Andernach wird ständig beobachtet um anhand des „Maßnahmenkatalogs Hochwasser“ zu beurteilen, bei welchem Stand welche Maßnahmen, wie der Bau von Stegen, eingeleitet werden müssen.