Mach et joot…

Nach 28 Jahren geht heute Nacht eine Ära zu Ende. Der Rüstwagen 1 der Feuerwehr Bad Hönningen wird heute Nacht um 00.00 Uhr außer Dienst gestellt.
Das Fahrzeug, welches seit dem Herbst 1993 am Standort stationiert ist, hat in all den Jahren unzählige Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistungs und insbesondere bei der Hilfeleistung nach schweren Verkehrsunfällen erlebt und der Wehr immer treue Dienste erwiesen.
Das Fahrzeug wird somit zum 01.07. durch das neue Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug 20 (HLF20) abgelöst, welches dann bei allen Alarmstichworten, bei denen sonst der Rüstwagen ausgerückt ist, zum Einsatz kommen wird. Im Bereich der Brandbekämpfung erfolgen noch bis Ende Juli Einweisungen, bevor die komplette Indienststellung dann zum 01.08. erfolgt.
Trotz der großen Vorfreude darüber, dass neue Auto in den Einsatzdienst überführen zu können, bleibt ein großes Stück Wehmut, dass ein so zuverlässiges Fahrzeug nach fast drei Jahrzehnten den Löschzug verlassen wird.
Daher sagen wir…
DANKE 🚒

Die Einweisungen laufen

Seit fast zwei Wochen befindet sich das neue Fahrzeug nun in seinem neuen Zuhause in der Sprudelstraße und ist nahezu täglich in Verwendung.
Denn fast jeden Tag werden die Kameradinnen und Kameraden in Kleingruppen in Fahrzeug und Gerätschaften eingewiesen. Es werden Einweisungsfahrten durchgeführt und auch bei den zahlreichen, aus dem Bestand übernommen, Geräten muss deren Position auf dem Fahrzeug sowie deren Entnahme verinnerlicht werden.
Die vielen zusätzlichen Übungsstunden sind auch erforderlich, da durch die Außerdienststellung des inzwischen 28 Jahre alten Rüstwagens das neue Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug bereits ab dem 01.07. bei einigen Alarmstichworten zum Einsatz kommen wird. Die komplette Indienststellung erfolgt dann zum 01.08.

 

Das Fahrzeug ersetzt künftig den schon erwähnten Rüstwagen sowie eines der beiden Tanklöschfahrzeuge.

„Kennenlerntag“ zwischen HLF20 und den Kameraden*innen

In den derzeit üblichen Übungsgruppen wurde sich zeitversetzt „beschnuppert“.
Bereits in der kommenden Woche finden dann erste praktische Einweisungen in Fahrzeug und Gerätschaften statt.

Da ist es…..

… das neue Auto ist da!

Nach fast genau drei Jahren Planungs-, Beschaffungs und Bauphase ist das HLF20 vor wenigen Minuten an seinem neuen Dienstsitz in der Sprudelstraße 2a angekommen.

Leider ohne den sonst üblichen Empfang durch die aktiven und inaktiven Kameraden*innen.

Die Mitglieder bekommen morgen, Pandemie konform, die Gelegenheit das neue Fahrzeug zu sehen und einen ersten Eindruck zu erhalten.

Dachstuhlbrand und Gasgeruch fordern die Feuerwehren in Bad Hönningen

Bad Hönningen. Am Samstag, den 05.06. alarmierte die Leitstelle Montabaur gegen 13.30 Uhr die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, den Rettungsdienst und die Polizei mit dem Einsatzstichwort B 3 – Dachstuhlbrand in die Waldbreitbacher Straße nach Bad Hönningen.

„Beim Eintreffen der ersten Kräfte des Löschzuges Bad Hönningen war eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss des Wohnhauses sichtbar.“, beschreibt Einsatzleiter Thomas Loth die Lage. Anwohner hatten bereits eigene Löschversuche gestartet. Mehrere Personen wurden von der Feuerwehr aus dem Gebäude beziehungsweise dem direkten Gefahrenbereich geführt und dem Rettungsdienst übergeben. Zwei Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz ins Gebäude vor und löschten das Feuer. Zusätzlich wurde die Drehleiter von außen eingesetzt um die Dachhaut zu öffnen und bei den Löscharbeiten zu unterstützen.
Im Einsatz waren 34 Einsatzkräfte der Feuerwehreinheiten Bad Hönningen und Rheinbrohl sowie der Rettungsdienst, der DRK Ortsverein Linz und die Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet und die Einsatzbereitschaft wurde wiederhergestellt.
Noch während die letzten Aufräumarbeiten liefen folgte dann die weitere Alarmierung mit dem Stichwort G 2 – Gasgeruch.
In einem Mehrfamilienhaus in der Bad Hönninger Hauptstraße hatte ein Gaswarnmelder ausgelöst. Das Gebäude wurde durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr geräumt. Anschließend wurden die betroffene Wohneinheit sowie die häusliche Gastherme kontrolliert. Es wurde glücklicherweise keine akute Gefahr festgestellt, sodass die weitere Prüfung an einen Techniker übergeben werden konnte.
In diesem Einsatz waren 28 Einsatzkräfte der Feuerwehreinheiten Bad Hönningen und Rheinbrohl, der Rettungsdienst und die Polizei eingesetzt.

Es zeigte sich wieder, wie wichtig die sofortige Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft ist. Im Mai wurden die drei Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen zu zehn Einsätzen alarmiert. Acht dieser zehn Einsätze forderten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in den ersten beiden Maiwochen, also ungefähr jeden zweiten Tag.

PM Feuerwehr VG Bad Hönningen