Update Katastropheneinsatz im Ahrtal

Die Einsatzkräfte sind nach fast 24 Stunden in Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder zurück.

Schwerpunkt der in zwei Schichten aufgeteilten Truppe aus Kräften aller drei Verbandsgemeinde Feuerwehren war das Leerpumpen von Kellern. Hierbei war die primäre Einsatzstelle, welche von mehreren Einheiten gleichzeitig bearbeitet wurde, die schwer beschädigten Ahr-Thermen.

Bereits unmittelbar nach der Rückkehr wurden Fahrzeug und Gerätschaften gereinigt und alles wieder einsatzbereit gemacht.

Update zum Einsatz im Ahrtal

Unsere Einsatzkräfte sind zurück.

 

Bereits am gestrigen Abend konnte man vorerst die Heimfahrt antreten.
Über den Tag haben die Kräfte der VG Bad Hönningen u.a. Keller und Wohnflächen leer gepumpt, bei der Entsorgung von Unrat geholfen sowie die Kriminalpolizei unterstützt.

Inwieweit die Feuerwehren der VG Bad Hönningen erneut eingesetzt werden ist bislang noch nicht bekannt.

Daher wird heute Abend die Zeit genutzt um Fahrzeuge und Gerätschaften vom massiven Schmutz zu befreien und die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Einsatz bei Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler

Die Feuerwehr Steinebach hat es gestern in einem Post treffend beschrieben:
„Es ist mit Worten nicht zu beschreiben…“
Deshalb ersparen wir uns an dieser Stelle auch lange Beschreibungen über das was wir von der Nacht zu Donnerstag an bis in die späten Abendstunden im Kreis Ahrweiler erlebt, gesehen und gemacht haben.
Wir können den Menschen dort und in all den anderen betroffenen Gebieten nur alle erdenkliche Kraft wünschen um diese Katastrophe zu bewältigen.
Einsatzkräfte der VG Bad Hönningen, werden auch heute und morgen wieder vor Ort eingesetzt.

Umgestürzter Baum auf Haus

Mit dem fassungslosen Blick auf die dramatischen Bilder aus den umliegenden Gemeinden und Kreisen ist die Stadt Bad Hönningen mehr als glimpflich davon gekommen.
Am frühen Abend des gestrigen Mittwoch ist am Tannenbusch durch den vom Dauerregen aufgeweichten Boden eines Hangs ein Baum auf ein angrenzendes Wohngebäude gestürzt. Weitere Bäume hatten sich bereits deutlich geneigt. Die Bäume wurden mittels Kettensägen vom Korb der Drehleiter aus entfernt.

Unterstützung bei Flutkatastrophe

Seit der Nacht befinden sich Einsatzkräfte der VG Bad Hönningen in der überörtlichen Hilfe im Kreis Ahrweiler im Einsatz um dort bei der Flutkatastrophe zu unterstützen.

 

Bild: Symbolfoto

 

 

Dachstuhlbrand und Gasgeruch fordern die Feuerwehren in Bad Hönningen

Bad Hönningen. Am Samstag, den 05.06. alarmierte die Leitstelle Montabaur gegen 13.30 Uhr die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, den Rettungsdienst und die Polizei mit dem Einsatzstichwort B 3 – Dachstuhlbrand in die Waldbreitbacher Straße nach Bad Hönningen.

„Beim Eintreffen der ersten Kräfte des Löschzuges Bad Hönningen war eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss des Wohnhauses sichtbar.“, beschreibt Einsatzleiter Thomas Loth die Lage. Anwohner hatten bereits eigene Löschversuche gestartet. Mehrere Personen wurden von der Feuerwehr aus dem Gebäude beziehungsweise dem direkten Gefahrenbereich geführt und dem Rettungsdienst übergeben. Zwei Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz ins Gebäude vor und löschten das Feuer. Zusätzlich wurde die Drehleiter von außen eingesetzt um die Dachhaut zu öffnen und bei den Löscharbeiten zu unterstützen.
Im Einsatz waren 34 Einsatzkräfte der Feuerwehreinheiten Bad Hönningen und Rheinbrohl sowie der Rettungsdienst, der DRK Ortsverein Linz und die Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet und die Einsatzbereitschaft wurde wiederhergestellt.
Noch während die letzten Aufräumarbeiten liefen folgte dann die weitere Alarmierung mit dem Stichwort G 2 – Gasgeruch.
In einem Mehrfamilienhaus in der Bad Hönninger Hauptstraße hatte ein Gaswarnmelder ausgelöst. Das Gebäude wurde durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr geräumt. Anschließend wurden die betroffene Wohneinheit sowie die häusliche Gastherme kontrolliert. Es wurde glücklicherweise keine akute Gefahr festgestellt, sodass die weitere Prüfung an einen Techniker übergeben werden konnte.
In diesem Einsatz waren 28 Einsatzkräfte der Feuerwehreinheiten Bad Hönningen und Rheinbrohl, der Rettungsdienst und die Polizei eingesetzt.

Es zeigte sich wieder, wie wichtig die sofortige Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft ist. Im Mai wurden die drei Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen zu zehn Einsätzen alarmiert. Acht dieser zehn Einsätze forderten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in den ersten beiden Maiwochen, also ungefähr jeden zweiten Tag.

PM Feuerwehr VG Bad Hönningen

 

Tragehilfe über die Drehleiter

Am vergangenen Samstag (13.02.2021)wurde die Feuerwehr Bad Hönningen um 14:55 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.

Mittels Krankentragenlagerung der Drehleiter wurde der Patient des Rettungsdienstes vom Balkon des Gebäudes aus auf die Erdgeschossebene transportiert.

Diese Methode bietet häufig die schonendste Möglichkeit um einen Patienten aus einem Gebäude zu bringen. Dadurch müssen keine engen Treppenhäuser überwunden werden und auch die medizinische Versorgung kann vom Korb der Drehleiter aus weitgehend ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.

Auf der Krankentragenlagerung der Bad Hönninger Drehleiter können durch einen speziellen Schwerlastbügel Patienten mit einem Gewicht von bis zu 270kg transportiert werden.

 

Kaminbrand in Bad Hönningen

Bad Hönningen. Die Feuerwehr Bad Hönningen wurden am heutigen Freitagnachmittag (12.02.2021) durch die Leitstelle Montabaur gegen 17.00 Uhr mit dem Alarmstichwort B 2 – Kaminbrand alarmiert.

Vor Ort konnte Einsatzleiter René Breitenbach eine starke Rauchentwicklung und Flammen aus dem Schornstein feststellen. Über die Drehleiter wurde der Kamin durch einen Trupp unter Atemschutz gekehrt, während ein weiterer Trupp die heiße Glut aus dem Keller nach draußen brachte. Ruß und Glut wurden anschließend vor dem Gebäude gelöscht.
Die betroffene Wohneinheit wurde durch die Feuerwehr belüftet und die Einsatzstelle an einen Schornsteinfeger übergeben.

Im Einsatz waren 19 Kräfte der Feuerwehr Bad Hönningen mit fünf Fahrzeugen und der Rettungsdienst. Personen wurden nicht verletzt.

PM Feuerwehr VG Bad Hönningen

Retten – Löschen – Bergen – Schützen

Getreu dem Motto der Feuerwehr waren die Frauen und Männer des Löschzugs präventiv zum Schutz der Bevölkerung und heute insbesondere der Rheinanlieger im Einsatz.
An zwei Stellen auf der Rheinallee wurden Hochwassergerüste errichtet, die den Bewohnern der betroffenen Gebäude auch bei weiter steigenden Pegeln ein Verlassen ihrer Wohnungen ermöglichen.
Auch wenn aktuell noch etwas „Luft“ nach oben ist, so hat man diesen Samstagvormittag genutzt um mit entsprechend viel Personal, nicht während der Arbeitszeit und auch ohne den Zeitdruck von zu schnell steigendem Wasser oder der einbrechenden Dunkelheit arbeiten zu können. Wenngleich es sicher schöneres gibt, als bei Dauerregen auf durchweichten Untergründen Gerüste aufzubauen.
Neben dem eigentlichen handwerklichen Part wurde auch das persönliche Gespräch mit den Anwohnern gesucht um mögliche Szenarien bei steigendem Wasser und auch das Vorgehen im Fall eines Brandes zu besprechen. Denn im Brandfall kann ein Großteil der Gebäude nicht mehr über die Rheinallee angefahren werden und es müssen frühzeitig Alternativen geplant werden.
Die sonst bei solchen Einsätzen übliche gemeinsame Stärkung in Form einer warmen Suppe, einer Tasse Kaffee oder einem Kaltgetränk musste natürlich pandemiebedingt entfallen.

Umgestürzter Baum bei Hähnen

Am vergangenen Sonntag wurde die Feuerwehr Bad Hönningen zur Unterstützung der Feuerwehr St. Katharinen alarmiert. Durch die starken Schneefälle „auf der Höhe“ war ein Baum unter der Last umgestürzt und auf eine Stromleitung gefallen.
Der Baum wurde vom Korb der Drehleiter aus mit einer Kettensäge entfernt.
Ein Drehleitereinsatz bei solch winterlichen Verhältnissen stellt die Fahrzeugbesatzung jedoch vor besondere Herausforderungen. Denn die für die Standsicherheit des Fahrzeugs wichtigen Stellen, wie der Bereich an denen die Abstützung den Boden berührt, müssen zunächst von Eis und Schnee befreit werden. Hierfür wird auf dem Fahrzeug u.a. Streusalz mitgeführt.
Bilder: Feuerwehr St. Katharinen
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