Erste Hilfe Übung zum Jahresbeginn

Die kalte Jahreszeit wird jährlich genutzt um Übungen durchzuführen, die besser im Warmen durchgeführt werden. So stand bei der gestrigen, ersten Übung des Jahres schon traditionell das Thema „Erste Hilfe im Feuerwehreinsatz“ auf dem Übungsplan.

Es wurden die Abläufe beim Auffinden einer bewusstlosen Person, sowie die Durchführung der Reanimation aufgefrischt.

Zudem wurde der Umgang mit dem im Jahr 2016 beschafften Defibrilator (AED) trainiert, der im Einsatz neben der Möglichkeit der schnellen Ersten Hilfe für Betroffene auch zum Schutz und der eigenen Einsatzkräfte dient.

Ein Dank gilt hier dem DRK OV VG Bad Hönningen, die uns für diese Übung die Reanimations-Puppe zur Verfügung gestellt haben.

Im Anschluss an den praktischen Teil wurde den Übungsteilnehmern noch etwas über das Thema „Psychohygiene“ vermittelt. Dabei wurde drauf eingegangen, welche Möglichkeiten Einsatzkräfte haben nach teilweise belastenden Einsätzen das Erlebte und Gesehene zu verarbeiten.

Löschzug wurde im Jahr 2017 zu 76 Einsätzen alarmiert

Im abgelaufenen Kalenderjahr 2017 wurde der Löschzug Bad Hönningen zu insgesamt 76  Einsätzen alarmiert. Somit ist die Gesamtzahl an Einsätzen im Vergleich zum Jahr 2016 glücklicherweise etwas gesunken.

Die genaue Aufteilung in verschiedene Kategorien kann dem folgenden Diagramm entnommen werden.

Übung – Tür- und Fensteröffnung

Bei der letzten Übung stand das Thema „Tür- und Fensteröffnung“ auf dem Übungsplan. Mit aktuell sieben Türöffnungen im Jahr 2017 nimmt dieses Stichwort einen markanten Teil in der Einsatzstatistik ein. Zu einer Türöffnung durch die Feuerwehr kommt es, wenn Hilfsbedürftige in einer Wohnung den Rettungskräften z.B. des Rettungsdienstes den Zugang zur Wohnung nicht mehr eigenständig ermöglichen können. Die Feuerwehr Bad Hönningen verfügt seit einigen Jahren über die Gerätschaften, in diesen Fällen (nur im Beisein der Polizei) einen schnellen Zugang zur Wohnung zu schaffen, ohne dabei einen großen Schaden ein teuren Wohnung- oder Haustüren oder Fensterscheiben zu verursachen. Natürlich wird bei akkuter Gefahr auch ein Sachschaden z.B. an Fensterscheiben in Kauf genommen um möglichst schnell in die Wohnung zu gelangen. Wie bei allen Gerätschaften, muss auch der Umgang mit dem Tür- und Fensteröffnungsset regelmäßig geübt werden und so wurden die Möglichkeiten gestern an verschiedenen Stationen erörtert und praktisch umgesetzt.

Als zweites Thema war das sogenannte „TNT-Tool“ angesetzt. Bei diesem Gerät handelt es sich um ein Art Feuerwehr-Axt, die jedoch in ihrer Ausführung die Möglichkeiten einer Feuerwehr-Axt, eines Vorschlaghammers und eines Einreißhakens in einem Gerät vereint. Die Moglichkeiten und Vorteile des Geräts, welches im Löschzug auf der Drehleiter verlastet ist, wurden in einer zuätzlichen Station vermittelt.

Großübung der Feuerwehren der Umgebung im ehemaligen Hotel Rüssel

Am vergangenen Samstag, den 18. November wurde das leerstehende Hotel Rüssel in Bad Hönningen für eine Großübung der Feuerwehren aus Bad Hönningen, Rheinbrohl, Leutesdorf, Leubsdorf und Linz genutzt.

Der Löschzug Bad Hönningen wurde zunächst um 14 Uhr mit dem Stichwort „Unklare Rauchentwicklung“ zum ehemaligen Hotelkomplex in der Stadtmitte „alarmiert“. Vor Ort stellte sich die Übungs-Lage jedoch so dar, dass es durch das „Zündeln“ von Kindern im Gebäude zu einem Brand gekommen war und sechs Kinder im Gebäude vermisst wurden. Umgehend wurde die Alarmstufe auf einen „Gebäudebrand mit Menschenrettung“ erhöht und die Kräfte der umliegenden Wehren sowie der Teleskopgelenkmast aus Linz nachalarmiert.

Dass dieses Szenario nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigte ein Einsatz aus dem November 2016, bei dem es ebenfalls im Hotel Rüssel zu einem Brand gekommen war. Damals wurden an mehreren Stellen im Gebäude kleine Feuer gelegt, die zu einer starken Rauchentwicklung geführt haben. Damals kam es glücklicherweise nur zu einem kleinen Sach- und vor allen Dingen zu keinem Personenschaden.

Bei der Übung am Samstag wurde nach der Feststellung der Lage als erste Maßnahmen eine Personensuche unter Atemschutz eingeleitet. Hierzu wurden mehrere Abschnitte gebildet um das große und unübersichtliche Gebäude möglichst schnell von mehreren Seiten aus durchsuchen zu können. Ein Teil der vermissten Kinder, welche von vier Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr dargestellt wurden, konnten zwischenzeitlich auf das Dach und an die Fenster des Gebäudes flüchten und wurden von dort über die Drehleiter aus Bad Hönningen und den Teleskopgelenkmast aus Linz gerettet. Die zwei übrigen Vermissten wurden durch die im Inneren befindlichen Suchtrupps aufgefunden und gerettet. Das Feuer im Bereich des Dachstuhls wurde von der Drehleiter aus bekämpft sowie das mittels Nebelmaschinen stark verrauchte Gebäude mit mehreren Lüftern entraucht. Alle durchgeführten Maßnahmen koordinierte Einsatzleiter Uwe Reisdorf vom Einsatzleitwagen aus. Hier stehen dem Einsatzleiter neben diversen Funkgeräten und weiteren Kommunikationsmöglichkeiten auch zahlreiche organisatorische Hilfsmittel zur Koordinierung einer Einsatzstelle zur Verfügung. Einsatzleiter Reisdorf konnte, nachdem alle Vermissten aus dem Gebäude befreit, das Feuer gelöscht und alle Räume abschließend kontrolliert waren, gegen 15.30 Uhr „Übungsende und Rückbau“ vermelden.

Im Anschluss an die Übung kamen die 57 Teilnehmer im Schulungsraum des Gerätehauses zusammen. Dort wurde ein kleiner Imbiss gereicht und der erste Beigeordnete der VG Bad Hönningen Reiner W. Schmitz richtete einige dankende Worte an die Wehrleute. Auch der Organisator der Übung, der Bad Hönninger Wehrführer Mario Sartor ergriff kurz das Wort und zeigte sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Sartor hatte den Verlauf der Übung mit Teilen des Verbandsgemeinderates beobachtet und erläutert. Den Ratsmitgliedern wurde so ein anschaulicher Einblick in die Arbeit und das Vorgehen der Feuerwehr geben. Der gesamte Ablauf und die Erkenntnisse der Übung werden im Nachgang in einer separaten Nachbesprechung zusammengetragen und erörtert. Einig ist man sich aber bereits, dass solche Großübungen ein wichtiger Bestandteil der überörtlichen Zusammenarbeit der Feuerwehren sind. Deshalb wird man sicher auch künftig wieder zusammenkommen um die Abläufe und Taktiken über die Verbandsgemeindegrenzen hinweg zu trainieren und weiter zu optimieren.

 

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Absicherung Martinsumzug und traditionelles Döppekuchen-Essen

Einsatz Nr. 70/2017 – Sicherung des Martinsumzuges sowie Abbrennen des Martinsfeuer in Bad Hönningen.

Nach dem Martinsumzug fand im Schulungsraum des Gerätehauses das traditionelle Döppekuchenessen statt. Im Rahmen dessen wurden auch, wie üblich, Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft durchgeführt. Hierbei wurde unser Alterskamerad Rolf Klein für 65 Jahre Mitgliedschaft im Löschzug geehrt.

 

Übung mit der Feuerwehr Leubsdorf

Die zweite Übung in dieser Woche fand heute gemeinsam mit der Feuerwehr Leubsdorf statt. In jedem Jahr üben die beiden benachbarten Löschzüge mindestens einmal gemeinsam. Jedes Jahr wechselt die Szenerie den Standort. So war der Löschzug Bad Hönningen in diesem Jahr wieder zu Gast in Leubsdorf. In einem leerstehenden Gebäude wurde ein Gebäudebrand mir Menschenrettung dargestellt, der gemeinsam abgearbeitet wurde. Die beiden Löschzüge üben bereits seit Jahren gemeinsam und so wird man sich bereits in drei Wochen bei einer Übung im und um das ehemalige Hotel Rüssel wieder sehen.

 

Verbandsgemeindeübung in der Jugendherberge Leutesdorf

Gestern fand in der Jugendherberge in Leutesdorf eine Übung der drei Löschzüge der VG Bad Hönningen statt. Bei einem Brandszenario wurde u.a. eine Räumung der Herberge durchgeführt. Zudem wurde durch zahlreiche Atemschutztrupps eine Menschenrettung sowie eine Brandbekämpfung simuliert. Die Erkenntnisse der Übung werden dann in der nächsten Woche im Rahmen einer Nachbesprechung aufgearbeitet.

Weiter geht es für den Löschzug Bad Hönningen bereits heute Abend. Dort findet die jährliche, gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Leubsdorf statt.

2. Übung im Hotel Rüssel

Impressionen der gestrigen Übung im Hotel Rüssel. Erneut war das Szenario ein Gebäudebrand mit Menschenrettung. Insgesamt mussten drei Personen aus dem Gebäude gerettet sowie der das Feuer gelöscht werden.

 

Zweite Übung im Hotel Rüssel am kommenden Mittwoch den 18.10.2017

Am kommenden Mittwoch, den 18.10.2017 wird die Feuerwehr Bad Hönningen das zweite Mal im und um das ehemalige Hotel Rüssel eine Übung durchführen. Daher wird es ab ca. 18.30 Uhr im Bereich der Hauptstraße vom alten Schulplatz bis zum Marktplatz für die Dauer von ca. 2 Stunden zu einem größeren Aufkommen von Feuerwehrfahrzeugen kommen.

Auch werden im Rahmen der Übung Nebelmaschinen eingesetzt um das realistische Bild eines Brandes zu erzeugen. Zudem werden Personen über Steckleitern oder die Drehleiter aus dem Gebäude „gerettet“. All dies ist Teil der Übung und kein Grund zur Beunruhigung.

Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass es in dem genannten Zeitraum auch zu einem erhöhten Lärmaufkommen kommen kann.

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