Einsatz Nr. 86/2020 – Kaminbrand greift auf Dachstuhl über

Am Nikolaustag um 23:45 Uhr wurden die Einheiten Leutesdorf, Rheinbrohl und Bad Hönningen zu einem Kaminbrand an der Hubertusburg alarmiert. Durch die erst eintreffenden Kräfte konnte dies bestätigt werden. Im Rahmen der Erkundung wurde festgestellt dass der Kaminbrand auf den Dachstuhl übergegriffen hatte und das Dachgeschoss teilweise verraucht war. Durch einen Löschangriff von Innen über einen Atemschutztrupp und von außen über die Drehleiter, konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Mittels einer Rettungssäge wurde von Außen die Dachhaut geöffnet um den Brand abschließend zu löschen.
Text und Bilder: Feuerwehr Rheinbrohl

Spendensammlung 2020

Einsatz Nr. 83/2020 – Brennender Baumstamm

Am heutigen Vormittag meldete ein Spaziergänger bei der Feuerwehr Bad Hönningen einen brennenden Baumstamm an der mittleren Schutzhütte („Bremserhütte“) in den Weinbergen.
Eine kleine Besatzung rückte mit einem Tanklöschfahrzeug aus und konnte den Schwelbrand mittels Hydrofix (wiederbefüllbarer Schaumlöscher) schnell löschen. Ein Sachschaden ist nicht entstanden.
Eine Brandursache lässt sich nur vermuten.

Übung zu den Themen Brandbekämpfung mit Schaum und CSA

Gestern Abend wurden die Übungsteilnehmer in den Möglichkeiten zur Erzeugung von Löschschaum geschult und erhielten sowohl theoretisch, wie auch praktisch eine Übersicht über die Eigenschaften der verschieden Arten von Löschschaum.
Zudem absolvierten die ausgebildeten Chemikalienschutzanzugträger ihre jährliche Gewöhnungsübung.
Ein Dank gilt der Firma Loth Logistics GmbH, die uns einmal mehr die Möglichkeit gegeben hat unsere Übung in der Grube Ariendorf durchzuführen.

Einsatz Nr. 62/2020 – Personen im Rhein

Gegen 15.30 Uhr wurden neben der Feuerwehr Bad Hönningen auch Wehren aus den Verbandsgemeinden Bad Breisig und Linz sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Polizei alarmiert weil mehrere Jugendliche bzw. junge Erwachsenen mit ungeeigneten Schwimmhilfen, wie aufblasbaren Sitzgelegenheiten, auf dem Rhein in Not geraten waren. Die drei betroffenen Personen konnten sich aus eigener Kraft an Land retten und dort von den Einsatzkräften wohlauf aufgefunden werden. Die auf und neben dem Rhein eingesetzten Kräfte konnten daraufhin den Einsatz abbrechen.
Eigentlich denkt man, dass die Gefahren beim „Schwimmen im Rhein“ inzwischen hinlänglich bekannt sind…

„Heinz“ wurde gefunden!

Die gestrige Übung mit dem Thema „Personensuche“ verlief erfolgreich und die vermisste Puppe „Heinz“ konnte an einem Waldweg Zwischen Homborm und Ariendorfer Wiesental gefunden werden. Angenommen wurde zuvor, dass ein Wanderer irgendwo auf dem Weg vom Moorbachtal über den Homborn bis hin zu Schloss Arenfels vermisst wird. Auch ein Aufenthalt abseits der geplanten Route konnte nicht ausgeschlossen werden.
Grundsätzlich muss man sagen, dass die Suche von vermissten Personen keine originäre Aufgabe der Feuerwehr ist, sondern die der Polizei. Trotzdem werden in solchen Fällen häufig die freiwilligen Feuerwehren im Rahmen der Amtshilfe hinzugerufen.
Das hat verschiedene Gründe, so sind die Feuerwehren in relativ kurzer Zeit und in relativ großer Zahl mit „Manpower“ verfügbar und dass zu egal welcher Tages- und Nachtzeit. Zudem sie ortskundig und können Suchmaßnahmen unmittelbar einleiten ohne sich lange mit dem Gebiet vertraut zu machen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Personensuchen für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde keine Seltenheit sind.
Bei der Übung wurde der Schwerpunkt auf die vielseitigen Möglichkeiten gelegt, die bei Einsätzen im Gelände genutzt werden können um die eigentliche Suche zu planen und zu strukturieren.
Im Einsatzleitwagen (ELW) der Verbandsgemeinde besteht in solchen Fällen dank der modernen Ausstattung z.B. die Möglichkeit auf digitales Kartenmaterial diverse Wanderwege wie z.B. den Rheinsteig oder den Limeswanderweg zu legen.
Über ein erzeugtes Raster lassen sich auf den Karten abgesuchte Gebiete eindeutig identifizieren und für die weiteren Maßnahmen nachvollziehbar dokumentieren.
Des Weiteren können die Rettungspunkte im Wald eingeblendet werden um nachrückenden Rettungskräfte wie den Rettungsdienst innerhalb des Suchgebietes schnellstmöglich zu der gefundenen Person lotsen zu können.
Analoge Führungsmittel wie Whiteboards, Flipcharts oder das Führungssystem FÜsYS bieten Möglichkeiten zur Lagedarstellung und Lagebesprechung.
Viele dieser Optionen kamen gestern Abend zum Einsatz und es zeigte sich sehr deutlich wie sie das Vorgehen in einem so großen Suchgebiet vereinfachen und vor Allem auch deutlich beschleunigen können.

Einmal mehr eine etwas andere Übung

Wieder einmal war der Löschzug Bad Hönningen bei der gestrigen Übung in nicht ganz alltäglichen Gefilden unterwegs.
Für eine Unterstützung des Bauamtes wurde eines der Regenrückhaltebecken entlang der L257 angefahren. Diese Rückkhaltebecken schützen die Stadt bei starken Regenfällen vor einer Überflutung.
Nun sollen diese Becken teilweise saniert werden und das Bauamt der VG Bad Hönningen ist an die Feuerwehr herangetreten ob im Vorfeld der Sanierung im Rahmen einer Amtshilfe eine Auslotung der Wasserstände an verschiedenen Stellen eines der Becken durchgeführt werden kann.
Die Maßnahme, welche mit dem leichten Hochwasserboot durchgeführt wurde, nutzte man, um vor Ort die Themen Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer, Wasserabgabe über die mobilen Werfer und die Schmutzwasserförderung mit Chiemsee–und Tauchpumpen einzubinden.

Blitz und Donner beenden Übungsabend

Während sich die anwesenden Drehleitermaschinisten gestern mit dem Hubrettungsfahrzeug beschäftigten, setzte sich die zweite Gruppe mit den Hohlstrahlrohre sowie deren Handhabung in Verbindung mit Schlauchmanagment auseinander. Schlauchmanagment ist der Oberbegriff für alles, was ein möglichst effektives Verlegen der zwischen 15 und 35m langen Druckschläuche zu ermöglichen. Beispiele hierfür sind beispielsweise Schlauchtragekörbe, der inzwischen vielfach etablierte Loop, einfache Schlachpakete in Buchten oder der traditionelle Rollschlauch.

Leider musste die Übung nach gut einer Stunde abgebrochen werden, da ein sich ankündigendes Gewitter sowie der bereits einsetzende Starkregen ein weiteres Arbeiten unmöglich machten.

 

Arbeitsreiches Wochenende für die Feuerwehr Bad Hönningen

Zu bereits drei Einsätzen kam es aktuell am laufenden Wochenende. Am Freitagabend wurden die Wehrleute zu einem PKW-Brand nach einem Verkehrsunfall auf der L254 zwischen Weißfeld und Rothe Kreuz alarmiert. Am Samstagnachmittag folgten dann eine Tragehilfe mittels Drehleiter für den Rettungsdienst sowie ein Zimmerbrand am schwarzen Kreuz in Bad Hönningen.

Auch bei der Feuerwehr laufen derzeit alle Tätigkeiten unter strengen Hygienevorschriften ab. So tragen die Einsatzkräfte während den Fahrten in den Einsatzfahrzeugen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung (ausgenommen die Fahrer). Und auch an der Einsatzstelle selbst sollen die üblichen Abstände eingehalten werden und nach Möglichkeit die Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B42 bei Hammerstein

Am vergangenen Mittwoch wurde der Löschzug Bad Hönningen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B42 bei Hammerstein alarmiert. Beteiligt waren zwei PKW und ein LKW, wobei die Fahrerinnen der beiden PKW in ihren Fahrzeugen eingeklemmt waren und mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden mussten. Neben der Feuerwehr Bad Hönningen waren auch die Wehren aus Rheinbrohl, Leutesdorf und Feldkirchen im Einsatz.

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