Einsatzstatistik 2019

Ein sehr arbeitsreiches Jahr 2019 liegt hinter der Feuerwehr Bad Hönningen. So wurde der Löschzug zwischem dem 01.01. und dem 31.12.2019 insgesamt 100 mal alarmiert.

Dies ist ein Novum in der 120jährigen Geschichte des Löschzugs, denn so oft mussten die Frauen und Männer noch nie ausrücken. Dies lässt sich verlässlich nur für die Zeit sagen, in denen dokumentierte Einsatzberichte sowie Einsatzzahlen vorliegen und schließt natürlich explizit die Kriegsjahre aus.

Das hohe Aufkommen an Einsätzen hat aber relativ eindeutige wie einfache Gründe. Neben dem generell immer weiter wachsenden Aufgabenspektrum der Freiwilligen Feuerwehren, schlagen zudem 8 zusätzliche Einsätze im Rahmen der 1000 Jahr-Feierlichkeiten sowie 15 Alarmierungen zu ausgelösten Brandmeldeanlagen zu Buche.

In der nächsten Zeit werden wir in einer kleinen „Serie“ immer mal wieder über die verschiedenen Einsatzstichworte informieren, damit Sie sich über die Bedeutung dieser ein Bild machen können.

Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen….

…war gestern das Thema der Übung.
Dabei wurde zwei kleinere Szenarien abgearbeitet.

Szenario 1 – Person von PKW überfahren und unter PKW eingeklemmt.

Szenario 2 – PKW nach Verkehrsunfall auf der Seite, Person verletzt im Fahrzeug aber nicht eingeklemmt

Der Schwerpunkt der Übung lag neben dem Ausleuchten und Absichern der Einsatzstellen auf dem Stabilisieren des verunfallten Fahrzeugs. Dabei kam erneut das neue Stabilisierungssystem Stab-Fast zum Einsatz

Martinsumzug in Ariendorf

Der zweite von Drei Martinsumzügen, die durch uns gesichert werden, fand gestern in Ariendorf statt. Die Zugsicherung stellt zudem den 92. Einsatz im laufenden Kalenderjahr dar.

Der Löschzug sagt DANKE

DANKE an die Bad Hönninger Gewerbetreibenden, dank deren finanzieller Unterstützung konnte in diesem Jahr ein Stabilisierungssystem des Typs Stab-Fast und ein mobiler Wasserwerfer beschafft werden.

Das Stabilisierungssystem kann u.a. zur Stabilisierung von PKWs bei Verkehrsunfällen eingesetzt werden. Bei der gestrigen Übung wurde das neue Gerät erstmals beübt und anschließend auf dem Rüstwagen verlastet.

Der Werfer wird einen Wasserwerfer-Anhänger aus dem Eigenbau ersetzen und auf einem der Tanklöschfahrzeuge mitgeführt werden.

 

Feuer bei der Hönninger Karnevalsgesellschaft…

…hieß es bei der gestrigen Übung.
Bei einem Brandszenario wurden zwei Personen in der Wagenbauhalle der Karnevalsgesellschaft Bad Hönningen vermisst. Eine der Personen war unter einem der Karnevalswagen eingeklemmt.
Ein Schwerpunkt der Übung war die taktische Belüftungbei solchen Einsätzen, diese sollte möglichst frühzeitig eingesetzt werden, um in dem unübersichtlichen und weitläufigen Gebäude die vermissten Personen möglichst schnell zu finden.

Ein Dank gilt der KG Bad Hönningen, dass wir die Übung in der Wagenbauhalle der Gesellschaft durchführen konnten.

Fingerspitzengefühl war gefragt….

Wieder etwas besonderes hatte sich der Übungsleiter der gestrigen CSA-Übung einfallen lassen. CSA ist die Abkürzung für Chemikalien-Schutz-Anzug und alle Kameradinnen und Kameraden, die für das Tragen dieser Anzüge ausgebildet sind, müssen einmal im Jahr einen CSA tragen. Diese sogenannte „Gewöhnungsübung“ fand gestern Abend vor besonderer Kulisse statt.

War man im vergangenen Jahr noch in den globigen und schweren Anzügen einkaufen, so betätigte man sich in diesem Jahr als Helfer bei der Weinlese. Die Teilnehmer mussten im Wingert des Stadtweingut Bad Hönningen Schhwarzriesling-Trauben lesen. Hierzu mussten mit den dicken Handschuhen des Gummianzuges die Trauben abgeschnitten, Trauben mit „Sonnenbrand“ aussortiert und in Kisten gesammelt werden. Neben der schiwrigen Feinmotorik war auch die zunehmende Steigung des Weinbergs eine körperliche Herausforderung. Es war erneut eine außergewöhnliche Übung.

Ein Dank gilt an dieser Stelle Alfred Emmerich, der uns diese Übung ermöglicht hat und uns in der anschließenden Runde mit Informationen rund um die derzeit laufende Weinlese versorgte und auch einen Tropfen aus den heimischen Weinbergen zur Kostprobe ausschenkte.

 

Gemeinsame Übung der VG-Feuerwehren

Am Samstag Vormittag fand die jährliche Alarmübung der Verbandsgemeinde Bad Hönningen statt. Diesmal war durch den Wehrführer der Feuerwehr Rheinbrohl ein Brandszenario in der Grundschule in Rheinbrohl organisiert. Für die Schüler der Astrid Lindgren Schule wurdeü extra ein Schultag angesetzt, so dass nicht nur für die Wehrleute, sondern auch für die Lehrkräfte und Schüler ein möglichst Realistischer Ablauf geübt werden konnte. Neben den drei Wehren der VG war auch die Feuerwehr Linz mit ihrem Teleskopgelenkmast in die Übung eingebunden.

Brand im Rathaus simuliert

Gebäudebrand mit Menschenrettung in der Marktstraße 1 – Hieß es gestern Abend bei der wöchentlichen Übung. Beim Szenario war es im Eingangsbereich des Rathauses zu einem Brand gekommen, das Treppenhaus war verraucht. Einige Personen hatten sich auf Balkone und Terassen gerettet, eine Person war aus Panik bereits gesprungen, eine weitere war kurz davor und eine sechste Person wurde noch vermisst. Über Steckleitern, die Drehleiter oder im Innenangriff wurden die Personen gerettet. Ein Dank gilt an dieser Stelle der Jugendfeuerwehr VG Bad Hönningen die die „Opfer“ der Übung darstellten und der Verbandsgemeindeverwaltung, die uns die Übung in ihren Räumlichkeiten ermöglicht hat.

 

Übung im Steilhang

Verunfallter Waldarbeiter in unwegsamen Gelände, hieß es bei der gestrigen Übung. Ein Szenario, das in den letzten Jahre tatsächlich bereits mehrmals vorgekommen ist. Ein abgestürzter Dummy musste mit möglichst einfachen Mitteln und möglichst schonend gerettet werden. Hierzu wurde sich zum Dummy abgeseilt, dieser in eine Schleifkorbtrage gelegt und alles über eine Gleitvorrichtung aus Steckleitern den Steilhang hinauf gezogen. Bei dieser Übung lag der Fokus somit auf dem Themenbereich Knoten und Stiche in Zusammenarbeit mit der technischen Hilfe.

Da unser Dummy „Heinz“ bereits vor der Übung im Wald positioniert wurde, wurden Passanten über ein Infoblatt informiert, damit sie durch die Puppe nicht beunruhigt werden.

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