Jährliche Kontrolle der Schutzausrüstung

Einmal mehr wird der Samstag genutzt um Wartungsarbeiten durchzuführen. Unter der Federführung des Kleiderkammerverantwortlichen und eines Gerätewartes wird heute die persönliche Schutzausrüstung auf Beschädigungen und Mängel kontrolliert. Diese Sichtprüfung durch einen ausgebildeten Gerätewart muss einmal jährlich an jedem persönlichen Ausrüstungsgegenstand wie Jacke, Hose, Helm, Stiefel und Handschuhen durchgeführt werden. Und das bei jedem der derzeit 45 aktiven Kameradinnen und Kameraden.

Begehung im Altenheim St. Elisabeth in Bad Hönningen

Sechs mal wurde der Löschzug Bad Hönningen im vergangenen Jahr zu ausgelösten Brandmeldeanlagen alarmiert. Insgesamt vier Brandmeldeanlagen (BMA) an besonderen Gebäuden gibt es im Stadtgebiet. Eine davon befindet sich im Altenheim St. Elisabeth. Das taktische Vorgehen bei einer ausgelösten BMA wurde bei der gestrigen Übung besprochen. Zudem wurden den Wehrleiter, durch die Heimleiterin Frau Scholl, die weiteren brandschutztechnischen Anlagen gezeigt sowie die Möglichkeiten der Evakuierung einzelner Brandabschnitte durchgespielt. Solche Begehungen sind fester und wichtiger Bestandteil des Übungsplans und dienen sowohl den Brandschützer, wie auch den Beschäftigten der Heime und Einrichtungen die Abläufe für den Brandfall zu trainieren und zu verinnerlichen. Im Anschluss an die Übung wurde bei einem Imbiss zusammengesessen. Wehrführer Sartor bedankte sich bei Heimleiterin Scholl und betonte, dass eine solche Begehungen auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden soll.

 

Bilanz der Karnevals-Einsätze 2018

Der Löschzug hat in der heißen Phase des Karnevals seit Beginn des Jahres bei 8 Einsätzen mit insgesamt 45 Personen für die Sicherheit bei Veranstaltungen und Umzügen gesorgt. Dabei wurden von den Kameradinnen und Kameraden 205 Stunden geleistet.

Wir sind auch in der 5. Jahreszeit für Sie im Einsatz

Die Kameradinnen und Kameraden des Löschunges Bad Hönningen stellen auch in diesem Jahr den Brandschutz bei der großen Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft Bad Hönningen sicher. Seit 18:30 Uhr sind die BrandschützerInnen der Badestadt hier für Sie im Einsatz. Bereits nächsten Sonntag geht es an gleicher Stelle mit der Brandsicherheitswache beim Bad Hönninger Kinderkarneval weiter.

Wir sind für Sie da, 24h am Tag, auch in der fünften Jahreszeit!

 

Atemschutzgeräteträger absolvieren jährliche Unterweisung

Zweite Übung 2018 – Diesmal stand die jährliche Unterweisung zum Thema Atemschutz an. Die Teilnahme an dieser Unterweisung, in einem Zeitraum von zwölf Monaten, ist eine der Voraussetzungen, die jeder Atemschutzgeräteträger erfüllen muss, um Atemschutz tragen zu dürfen. Zudem muss alle zwölf Monate eine Atemschutzteststrecke besucht, sowie eine Einsatzübung und/oder ein Einsatz unter Atemschutz absolviert werden.

 

Infos zu den Hochwassereinsätzen der Feuerwehr Bad Hönningen

Am Samstag haben sich um 14.00 Uhr die Führungskräfte des Löschzugs Bad Hönningen im Gerätehaus getroffen um die aktuelle Hochwasserlage und evtl. einzuleitende Maßnahmen zu besprechen. Der Pegel Andernach betrug zu diesem Zeitpunkt ca. 7.60m. Zudem sahen die Prognosen einen weiterhin ansteigenden Rheinpegel in Andernach von bis zu 9.10m vorher.

Ab einem Rheinpegel Andernach von 8,10m ist das Gebäude Rheinallee 1 nur noch über ein eigenes Gerüst erreichbar, welches im Bedarfsfall durch die Kräfte der Feuerwehr aufgebaut wird.

Des Weiteren ist das Gebäude Rheinallee 18 ebenfalls ab einem Pegel von 8,10m nicht mehr über den normalen Zugang über die Rheinallee erreichbar. Auch hier muss ein Gerüst errichtet werden, welches aus dem Repertoire der Feuerwehr zur Verfügung gestellt wird und auch durch diese aufgebaut wird.

Nach einer Sondierung der Lage alarmierte die Feuerwehr-Einsatz-Zentrale Bad Hönningen um 14.15 Uhr die Kräfte des Löschzugs Bad Hönningen zum Gerätehaus um von dort aus alle weiteren Maßnahmen einzuleiten.

Im Detail wurden am Samstag in der Zeit von 14.15 Uhr bis ca. 20.15 Uhr folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Gerüstbau Rheinallee 1
  • Gerüstbau Rheinallee 18
  • Sicherung Wohnungszugänge mittels Sandsäcken – Rheinallee 13
  • Wasser im Gebäude – Rheinallee 15
  • Sicherung weiterer Wohnungszugänge mittels Sandsäcken –Rheinallee 13

Der Löschzug Bad Hönningen war im genannten Zeitraum von ca. 6 Stunden mit insgesamt 25 Kameradinnen und Kameraden (aufgeteilt auf die verschiedenen Einsatzstellen) im Einsatz.

Am Sonntag, den 07.01.2018 wurde über den Tag verteilt mehrmals die Situation an den betroffenen Stellen der Rheinallee kontrolliert um im Bedarfsfall frühzeitige Maßnahmen einleiten zu können.

 

Erste Hilfe Übung zum Jahresbeginn

Die kalte Jahreszeit wird jährlich genutzt um Übungen durchzuführen, die besser im Warmen durchgeführt werden. So stand bei der gestrigen, ersten Übung des Jahres schon traditionell das Thema „Erste Hilfe im Feuerwehreinsatz“ auf dem Übungsplan.

Es wurden die Abläufe beim Auffinden einer bewusstlosen Person, sowie die Durchführung der Reanimation aufgefrischt.

Zudem wurde der Umgang mit dem im Jahr 2016 beschafften Defibrilator (AED) trainiert, der im Einsatz neben der Möglichkeit der schnellen Ersten Hilfe für Betroffene auch zum Schutz und der eigenen Einsatzkräfte dient.

Ein Dank gilt hier dem DRK OV VG Bad Hönningen, die uns für diese Übung die Reanimations-Puppe zur Verfügung gestellt haben.

Im Anschluss an den praktischen Teil wurde den Übungsteilnehmern noch etwas über das Thema „Psychohygiene“ vermittelt. Dabei wurde drauf eingegangen, welche Möglichkeiten Einsatzkräfte haben nach teilweise belastenden Einsätzen das Erlebte und Gesehene zu verarbeiten.

Löschzug wurde im Jahr 2017 zu 76 Einsätzen alarmiert

Im abgelaufenen Kalenderjahr 2017 wurde der Löschzug Bad Hönningen zu insgesamt 76  Einsätzen alarmiert. Somit ist die Gesamtzahl an Einsätzen im Vergleich zum Jahr 2016 glücklicherweise etwas gesunken.

Die genaue Aufteilung in verschiedene Kategorien kann dem folgenden Diagramm entnommen werden.

Übung – Tür- und Fensteröffnung

Bei der letzten Übung stand das Thema „Tür- und Fensteröffnung“ auf dem Übungsplan. Mit aktuell sieben Türöffnungen im Jahr 2017 nimmt dieses Stichwort einen markanten Teil in der Einsatzstatistik ein. Zu einer Türöffnung durch die Feuerwehr kommt es, wenn Hilfsbedürftige in einer Wohnung den Rettungskräften z.B. des Rettungsdienstes den Zugang zur Wohnung nicht mehr eigenständig ermöglichen können. Die Feuerwehr Bad Hönningen verfügt seit einigen Jahren über die Gerätschaften, in diesen Fällen (nur im Beisein der Polizei) einen schnellen Zugang zur Wohnung zu schaffen, ohne dabei einen großen Schaden ein teuren Wohnung- oder Haustüren oder Fensterscheiben zu verursachen. Natürlich wird bei akkuter Gefahr auch ein Sachschaden z.B. an Fensterscheiben in Kauf genommen um möglichst schnell in die Wohnung zu gelangen. Wie bei allen Gerätschaften, muss auch der Umgang mit dem Tür- und Fensteröffnungsset regelmäßig geübt werden und so wurden die Möglichkeiten gestern an verschiedenen Stationen erörtert und praktisch umgesetzt.

Als zweites Thema war das sogenannte „TNT-Tool“ angesetzt. Bei diesem Gerät handelt es sich um ein Art Feuerwehr-Axt, die jedoch in ihrer Ausführung die Möglichkeiten einer Feuerwehr-Axt, eines Vorschlaghammers und eines Einreißhakens in einem Gerät vereint. Die Moglichkeiten und Vorteile des Geräts, welches im Löschzug auf der Drehleiter verlastet ist, wurden in einer zuätzlichen Station vermittelt.

Großübung der Feuerwehren der Umgebung im ehemaligen Hotel Rüssel

Am vergangenen Samstag, den 18. November wurde das leerstehende Hotel Rüssel in Bad Hönningen für eine Großübung der Feuerwehren aus Bad Hönningen, Rheinbrohl, Leutesdorf, Leubsdorf und Linz genutzt.

Der Löschzug Bad Hönningen wurde zunächst um 14 Uhr mit dem Stichwort „Unklare Rauchentwicklung“ zum ehemaligen Hotelkomplex in der Stadtmitte „alarmiert“. Vor Ort stellte sich die Übungs-Lage jedoch so dar, dass es durch das „Zündeln“ von Kindern im Gebäude zu einem Brand gekommen war und sechs Kinder im Gebäude vermisst wurden. Umgehend wurde die Alarmstufe auf einen „Gebäudebrand mit Menschenrettung“ erhöht und die Kräfte der umliegenden Wehren sowie der Teleskopgelenkmast aus Linz nachalarmiert.

Dass dieses Szenario nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigte ein Einsatz aus dem November 2016, bei dem es ebenfalls im Hotel Rüssel zu einem Brand gekommen war. Damals wurden an mehreren Stellen im Gebäude kleine Feuer gelegt, die zu einer starken Rauchentwicklung geführt haben. Damals kam es glücklicherweise nur zu einem kleinen Sach- und vor allen Dingen zu keinem Personenschaden.

Bei der Übung am Samstag wurde nach der Feststellung der Lage als erste Maßnahmen eine Personensuche unter Atemschutz eingeleitet. Hierzu wurden mehrere Abschnitte gebildet um das große und unübersichtliche Gebäude möglichst schnell von mehreren Seiten aus durchsuchen zu können. Ein Teil der vermissten Kinder, welche von vier Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr dargestellt wurden, konnten zwischenzeitlich auf das Dach und an die Fenster des Gebäudes flüchten und wurden von dort über die Drehleiter aus Bad Hönningen und den Teleskopgelenkmast aus Linz gerettet. Die zwei übrigen Vermissten wurden durch die im Inneren befindlichen Suchtrupps aufgefunden und gerettet. Das Feuer im Bereich des Dachstuhls wurde von der Drehleiter aus bekämpft sowie das mittels Nebelmaschinen stark verrauchte Gebäude mit mehreren Lüftern entraucht. Alle durchgeführten Maßnahmen koordinierte Einsatzleiter Uwe Reisdorf vom Einsatzleitwagen aus. Hier stehen dem Einsatzleiter neben diversen Funkgeräten und weiteren Kommunikationsmöglichkeiten auch zahlreiche organisatorische Hilfsmittel zur Koordinierung einer Einsatzstelle zur Verfügung. Einsatzleiter Reisdorf konnte, nachdem alle Vermissten aus dem Gebäude befreit, das Feuer gelöscht und alle Räume abschließend kontrolliert waren, gegen 15.30 Uhr „Übungsende und Rückbau“ vermelden.

Im Anschluss an die Übung kamen die 57 Teilnehmer im Schulungsraum des Gerätehauses zusammen. Dort wurde ein kleiner Imbiss gereicht und der erste Beigeordnete der VG Bad Hönningen Reiner W. Schmitz richtete einige dankende Worte an die Wehrleute. Auch der Organisator der Übung, der Bad Hönninger Wehrführer Mario Sartor ergriff kurz das Wort und zeigte sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Sartor hatte den Verlauf der Übung mit Teilen des Verbandsgemeinderates beobachtet und erläutert. Den Ratsmitgliedern wurde so ein anschaulicher Einblick in die Arbeit und das Vorgehen der Feuerwehr geben. Der gesamte Ablauf und die Erkenntnisse der Übung werden im Nachgang in einer separaten Nachbesprechung zusammengetragen und erörtert. Einig ist man sich aber bereits, dass solche Großübungen ein wichtiger Bestandteil der überörtlichen Zusammenarbeit der Feuerwehren sind. Deshalb wird man sicher auch künftig wieder zusammenkommen um die Abläufe und Taktiken über die Verbandsgemeindegrenzen hinweg zu trainieren und weiter zu optimieren.

 

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