Chronik 2000-2025 – LKW mit Lavasteinen kippt auf B42 Brücke um

Mai 2001

Der Fahrer eines mit Lavasteinen beladenem Laskraftwagen gerät auf der B42-Brücke in Höhe der Waldbreitbacher Straße ins Schleudern und kippt um.

Die Ladung des Fahrzeugs verteilt sich in Teilen über die Fahrbahn. Der Fahrer wird glücklicherweise nur leicht verletzt.
Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränken sich, bis zur Bergung des LKW durch ein Spezialunternehmen, auf das Auffangen von Betriebsstoffen und die Absicherung der Einsatzstelle.

Chronik 2000-2025 – Tödlicher Unfall mit Kleintransporter auf der B42

März 2001

Ein 20-jähriger Mann aus Neuwied kommt am Morgen des 08. März mit seinem Lieferwagen in einer Rechtskurve auf der B42 bei Arienheller von der Fahrbahn ab und prallt frontal gegen einen Brückenfeiler der Überführung.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte haben Ersthelfer den jungen Mann bereits aus dem Wrack befreit. Allerdings kommt für ihn jede Hilfe zu spät.

Es ist der Erste von einer ganzen Reihe schwerer Verkehrsunfälle Anfang der 2000er-Jahre.

Chronik 2000 – 2025 – Brandschutzwoche auf und um den Marktplatz

September 2000

Wegen den Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen der Wehr im Mai findet in diesem Jahr kein Tag der offenen Tür statt.

Stattdessen veranstaltet der Löschzug eine Brandschutzwoche auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich die dort aufgestellten Fahrzeuge ansehen und ins Gespräch kommen.

Dieses Format, bei dem sich die Wehr selbst, aber auch andere Wehren und Hilfsorganisationen präsentieren, wird sich in den kommenden Jahren im jährlichen Rhythmus unter dem Motto „Die Feuerwehr stellt sich vor“ etablieren und die klassischen Tage der offenen Tür ersetzen.

Chronik 2000 – 2025 – Leistungsabzeichen in Bronze erfolgreich absolviert

August 2000

Erstmals in der Geschichte der Wehr absolviert eine Gruppe von neun Kameraden einen Leistungswettbewerb.

In Rheinbrohl wird die Prüfung zum Leistungsabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes in der Stufe Bronze erfolgreich abgelegt.

Diese Truppe bildet den Anfang von vielen weiteren erfolgreichen Leistungsabnahmen, an denen Wehrleute des Löschzugs teilnehmen werden und denen jeweils dutzende Stunden intensiven Trainings vorausgehen.

In den folgenden Jahren werden die Landesabzeichen auch in gemischten Gruppen mit Kameraden aus Rheinbrohl und Leutesdorf absolviert.

Chronik 2000 – 2025 – 100-järiges Jubiläum der Wehr wird gefeiert

Mai 2000

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Hönningen wird 100 Jahre und feiert das große Jubiläum an insgesamt drei Tagen vom 05. bis 07. Mai 2000 in der heutigen Sprudelhalle.

Eröffnet wird das Wochenende mit dem Festabend und der Aufführung des großen Zapfenstreichs auf dem Schulhof der Marienschule.

In der voll besetzten Halle spielt samstags die Kölner Band Bläck-Fööss auf und am abschließenden Kreis-Feuerwehrtag inkl. großer Ausstellung zum Thema Hochwasserschutz am Sonntag sind die Wehren des gesamten Kreis Neuwied zu Gast.

Die langen und arbeitsintensiven Vorbereitungen auf das Jubiläum haben sich gelohnt und das abwechslungsreiche Programm wird an allen drei Tagen von vielen Besucherinnen und Besuchern angenommen.

Entwicklung der Einsatzzahlen pro Jahr seit Gründung der Wehr im Jahr 1900

Am Samstag, den 3. Mai 2025 finden de Feierlichkeiten zum 125. Jubiläum unserer Wehr im und um das Gerätehaus in der Sprudelstraße statt.

Zum Jubiläum wird es auch eine Fortsetzung der Chronik geben, welche zum großen 100jährigen Jubiläum im Jahr 2000 erschien und an alle Bad Hönninger Haushalte verteilt wurde.

Die Chronik wird hierbei, analog zur Version, der Homepage einzusehenden Chronik, ab dem Jahr 2000 fortgeschrieben. Die ggf. dazu zugehörigen Bilder werden am 3. Mai im Gerätehaus zu sehen sein.

Um bis dahin einen kleinen Vorgeschmack zu geben werden wir in den nächsten Wochen und Monaten Auszüge aus der Chronik über die diversen Online-Kanäle veröffentlichen.

Los geht es heute mit der statistischen Entwicklung der jährlichen Einsatzzahlen über die Jahrzehnte seit der Gründung.

Die Statistik zeigt, wie stark die durchschnittliche Alarmierungshäufigkeit, insbesondere in den letzten 30-35 Jahren gestiegen ist, was u.a. auf das enorm gewachsene Aufgabenspektrum der freiwilligen Feuerwehren zurückzuführen ist.

Hinweis: Wegen unvollständiger Eintragungen sind die Kriegsjahre der beiden Weltkriege nicht berücksichtigt.

 

Löschzug leistete im vergangenen Jahr bei insgesamt 91 Einsätzen Hilfe.

Im Kalenderjahr 2024 stechen in besonderem Maße die 40 ausgelösten Brandmeldeanalagen heraus. In allen Fällen hatten die Anlagen ordnungsgemäß ausgelöst, jedoch war der überwiegende Teil auf mutwillig ausgelöste Handdruckmelder zurückzuführen.

Da zum Zeitpunkt der Auslösung der Anlagen natürlich nicht zu beurteilen ist, ob tatsächlich ein Notfall vorliegt oder nicht, wurde zu allen Alarmierungen, wovon viele nachts erfolgten, ausgerückt.

Von den Brandmeldeanlagen abgesehen war es für unsere Wehr erfreulicherweise ein überwiegend ruhiges Jahr.

Weihnachtsbaum geschmückt

Einige unserer Kameraden haben gestern Nachmittag die Kinder der Stadt, unter Zuhilfenahme der Drehleiter, dabei unterstützt den Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz zu schmücken.

So ist der gebührende Rahmen für den heute um 12.00 Uhr startenden Adventszauber in der Fußgängerzone geschaffen.

Die Kinder wurden bei ihrer „Arbeit“ im Korb der Drehleiter mit speziellen Sicherungsgurten für Kinder gesichert.

Arbeitsreiche Martinswoche für den Löschzug

3 Martinsumzüge an vier Tagen wurden durch die Einsatzkräfte unserer Wehr in der zu Ende gehenden Woche abgesichert.

Begonnen hatte der Reigen der Umzüge bereits am Montag mit dem des katholischen Kindergartens. Am Mittwoch wurde parallel zur Übung der Umzug in Ariendorf begleitet und im Anschluss noch die Kartoffeln für den traditionellen Döppekuchen nach dem städtischen Umzug geschält. Dieser, letzte Martinsumzug wurde dann am Donnerstag abgesichert und ebenfalls das Feuer am Rhein abgebrannt.

Ausklingen lies man den Abend dann beim Döppekuchenessen im Schulungsraum des Gerätehauses.

Fotos: Tobias Hartzmann

Übung bei den St. Sebastianus Schützen

„B2.01 Rauchentwicklung aus Gebäude im Moorbachtal“ hieß es vergangen Mittwoch.

Der Löschzug Bad Hönningen wurde in diesem Übungsszenario zur Schützenhalle der St. Sebastianus Schützenbruderschaft gerufen.

Wanderer nahmen eine Rauchentwicklung aus dem Gebäude war, konnten allerdings keine anwesenden Personen feststellen und alarmierten die Feuerwehr.

Bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges konnte die Rauchentwicklung durch den Einheitsführer bestätigt werden und es wurden umgehend erste Maßnahmen nach der Löschzuginternen Standard-Einsatzregel-Brand eingeleitet.

Es gingen umgehend 2 Angriffstrupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor.

Die Angriffstrupps haben die Räumlichkeiten nach Linker-Hand-Suche und Rechter-Hand-Suche (Orientierungshilfe in unbekannten Räumlichkeiten unter Nullsicht) innerhalb kürzester Zeit abgesucht und somit konnte nicht nur der Brandherd gefunden und eliminiert werden, sondern auch eine Person, die sich noch im Gebäude befand, gerettet werden.

🚒 ***Übung*** 🚒

Für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten möchten wir uns im Nachhinein noch recht herzlich bei der @St. Sebastianus Schützenbruderschaft bedanken.

Die Übung zeigte, wie wichtig es für die Feuerwehr ist, in unbekannten Räumlichkeiten/ Gebäuden zu üben um so die Fertigkeiten zu trainieren und zu verinnerlichen.

Die Feuerwehr Bad Hönningen ist immer auf der Suche nach neuen Übungsobjekten im Stadtgebiet. Falls Sie den Löschzug dahingehend unterstützen können, würden wir uns über eine Mitteilung freuen.

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