Großreinemachen und Fahrzeugchecks beim technischen Dienst

Die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs haben den gestrigen Übungsabend genutzt um Fahrzeuge und Fahrzeughalle von den Spuren des Winterwetters zu befreien.

Neben den Reinigungsarbeiten wurden auch die monatlichen Checks der Fahrzeuge und Gerätschaften sowie kleinere Wartungsarbeiten im und um das Gerätehaus durchgeführt.

-SK-

CSA-/AGT-Einsatzübung bei der Werkfeuerwehr Kandelium

Am 21.01.2026 nahmen die „Chemiekalienschutzanzug-Träger“ des Löschzuges Bad Hönningen an der jährlichen CSA-/AGT-Einsatzübung bei der Werkfeuerwehr Kandelium teil.

Chemikalienschutzanzüge (CSA) schützen unsere Einsatzkräfte bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen vor direktem Kontakt mit diesen. Sie bilden eine undurchlässige Barriere gegen feste, flüssige, gasförmige, sowie infektiöse Gefahrstoffe (A-, B- und C-Gefahrstoffe).

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase bei einem Spaziergang unter Vollschutz durch das Werk stand an der Übungsanlage vor allem das Arbeiten im Chemikalienschutzanzug im Fokus. Unter realitätsnahen Bedingungen trainierten die Einsatzkräfte das sichere Bedienen von Werkzeugen, das Lösen und Montieren von Flanschverbindungen, sowie den Wechsel von Dichtungen, um eine simulierte Leckage fachgerecht abzudichten.

Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um im Gefahrguteinsatz auch unter erschwerten Bedingungen – eingeschränkte Beweglichkeit und Sichtverhältnisse, hohe körperliche Belastung unter Atemschutz – sicher und routiniert arbeiten zu können.

🙏 Ein herzlicher Dank gilt der Werkfeuerwehr Kandelium, die uns ihre Übungsanzüge, sowie Atemschutzgeräte zur Verfügung gestellt und diese Ausbildung ermöglicht hat.

-HS-

Jährliche Unterweisung nach FwDV 7 – Atemschutz

Am gestrigen Übungsabend fand bei der FF Bad Hönningen die vorgeschriebene jährliche Unterweisung nach FwDV 7 – Atemschutz statt.

Die FwDV 7 regelt bundesweit den sicheren Einsatz von Atemschutzgeräten im Feuerwehrdienst. Ziel ist es, die Gesundheit der Atemschutzgeräteträger zu schützen und einen sicheren Einsatz unter Atemschutz zu gewährleisten.

Schwerpunkte der Unterweisung waren unter anderem:

✔️ Rechte und Pflichten von Atemschutzgeräteträgern
✔️ Voraussetzungen für den Einsatz (Tauglichkeit, Ausbildung, Belastung)
✔️ Ordnungsgemäßer Umgang mit Atemschutzgeräten
✔️ Gefahren im Atemschutzeinsatz und Unfallverhütung

✔️ Verhaltensregeln im Einsatz und bei Notfällen

Die Unterweisung ist verpflichtend für alle Atemschutzgeräteträger und muss mindestens einmal jährlich durchgeführt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Einsatzkräfte jederzeit einsatzfähig, sicher und verantwortungsvoll unter Atemschutz arbeiten können.

Regelmäßige Ausbildung schafft Sicherheit – für unsere Einsatzkräfte und für die Bevölkerung. 💪🚒

-HS-

Gemeinsame Übung der Werkfeuerwehr Kandelium und der Feuerwehren der VG Bad Hönningen

Bad Hönningen. Am Mittwochabend (29.10.2025) führten die Werkfeuerwehr Kandelium sowie die Feuerwehren Bad Hönningen und Rheinbrohl eine Einsatzübung auf dem Werksgelände der Firma Kandelium in Bad Hönningen durch. Ziel der Übung war die realistische Erprobung der Zusammenarbeit bei einem Einsatzszenario mit Menschenrettung.

Alarmierung und Lage:

Gegen 18:45 Uhr löste die Brandmeldeanlage (BMA) im Bereich des Magazins Alarm aus. Der diensthabende Pförtner meldete den Vorfall umgehend. Die Feuerwehren wurden mit dem Einsatzstichwort B2 „Brand mit Menschenrettung“ alarmiert. Neben der Werkfeuerwehr und der kommunalen Feuerwehr aus Bad Hönningen wurde im Werk auch der Stab für die „Betriebliche-Krisen-Organisation“ (BKO-Stab) alarmiert. Nach Eintreffen der ersten Kräfte wurde über die Feuerwehreinsatzzentrale in Bad Hönningen der Löschzug Rheinbrohl nachalarmiert.

Übungsszenario:
Nach Ausbruch eines Feuers im Magazin wurden drei Mitarbeitende vermisst. Diese mussten im Laufe der Übung durch die Feuerwehr gerettet werden. Zwei Mitarbeitende, die durch Übungspuppen dargestellt wurden, wurden unter Atemschutz aus dem Gebäude gerettet. Zusätzlich war eine reale Person auf einem Podest im nordwestlichen Außenbereich des Obergeschosses positioniert, die mittels Drehleiter (DLK) gerettet werden musste. Nach Abschluss der Menschenrettung wurde noch ein Atemschutznotfall eingespielt, sodass eine verunfallte Einsatzkraft durch den Sicherheitstrupp gerettet werden musste.
Ziele und Erkenntnisse:

Die Übung diente der Überprüfung der Alarmierungs- und Kommunikationswege sowie der Koordination zwischen Werkfeuerwehr und den kommunalen Feuerwehren. Besonderes Augenmerk lag auf der schnellen Menschenrettung, dem Einsatz der Atemschutztrupps und der Abstimmung zwischen den Feuerwehren. Werkleiter Werner Mailinger (Kandelium) machte sich zusammen mit Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Holger Kurz und seinen Kollegen des Landkreises Neuwied vor Ort ein Bild der Übung. Sie besuchten sowohl die Einsatzstelle als auch den BKO-Stab.

Stimmen zur Übung:
Im Anschluss an die Übung sagte Jan Karbowski, Wehrleiter der Werkfeuerwehr Kandelium und Übungsleiter: „Solche Übungen sind für uns unverzichtbar, um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können. Die Zusammenarbeit mit den kommunalen Feuerwehren hat hervorragend funktioniert und zeigt, wie wichtig abgestimmte Abläufe sind.“
„Die gemeinsame Übung hat gezeigt, dass wir über Orts- und Werksgrenzen hinweg effektiv zusammenarbeiten können. Das ist gelebte Sicherheit für die Region.“, betonen Uwe Reisdorf, stv. Wehrleiter der Feuerwehr VG Bad Hönningen und BKI Holger Kurz.

Matthias Lemgen

Pressesprecher Feuerwehr VG Bad Hönningen

Wir stellen uns der Herausforderung Wald- und Vegetationsbrand!

Am Samstag, den 11.10.25, waren wir, mit dem vom Land Rheinland-Pfalz beschafften TLF3000 Wald- und Vegetationsbrand, auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna in Kastellaun.

Der Landkreis Rhein-Hunsrück hat bei der Organisation @fire (Internationaler Katastrophenschutz) ein Seminar zum Thema Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung gebucht und wir durften Teil des Seminars sein.

An unserer Station wurde das Thema „Pump and Roll“ geübt und näher gebracht.

Was ist „Pump and Roll“?

Pump and Roll ist eine taktische Methode der Feuerwehr, bei der ein Löschfahrzeug fährt und gleichzeitig Löschmittel abgibt. Diese Technik wird hauptsächlich bei der Bekämpfung von Flächen- und Vegetationsbränden eingesetzt, um eine kontinuierliche Löschwasserabgabe zu ermöglichen, ohne dass das Fahrzeug angehalten werden muss.

Zum Abschluss konnten die Teilnehmer das Gelernte in realistischen Einsatzszenarien mit brennendem Stroh unter Beweis stellen.

Ein riesiges Dankeschön an @fire für die Organisation und die spannenden Einblicke, sowie an den Landkreis Rhein-Hunsrück für diese tolle Einladung.

Wir sind bereit!

+++ Übungsdienst am 08.10.2025 +++

An diesem Abend hieß es wieder: Übung macht den Meister!

Ausgangslage:

Alarmierung zu einer „Person hinter verschlossener Tür“
Nach dem Öffnen der Tür zeigte sich jedoch eine deutliche Verrauchung des Wohnhauses – das Einsatzstichwort wurde auf „B3.01 Gebäudebrand mit Menschenrettung“ erhöht.
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor.

Im Verlauf kamen weitere Einheiten zur Unterstützung hinzu, um die Wasserversorgung und Belüftung sicherzustellen.

Ziel der Übung:

👉 Sicheres Vorgehen bei Brandeinsätzen mit Menschenrettung
👉 Saubere Kommunikation & Zusammenarbeit im Einsatz
👉 Routine für den Ernstfall

Ein großes Dankeschön an die Eigentümer des Objektes, die uns dieses für unsere Übung zur Verfügung gestellt haben.

+++ Autos zerschneiden als Training +++

Gestern Abend haben die Teilnehmer der wöchentlichen Übung die Befreiung von eingeklemmten Personen nach einem Verkehresunfall geübt.

Die Zahl der schweren Verkehrsunfälle ist in den vergangenen Jahren wieder etwas angestiegen und so ist es umso wichtiger die Handhabung und das taktische Vorgehen mit Rettungsschere und Spreizer, sowie standardisierten Abläufe an der Einsatzstelle zu beherrschen.

All das wurde gestern in zwei Szenarien am Schrott-PKW durchgespielt, nachdem bereits bei zwei vorherigen Übungen zu Beginn des Jahres die Grundlagen zur Standard-Einsatz-Regel „trocken“ geübt wurden.

+++ Stationsausbildung auf dem Rheinparkplatz +++

Bei der wöchentlichen Übung am gestrigen Abend fanden sich die Übungsteilnehmer nach der Begrüßung im Gerätehaus einmal mehr auf dem großen Rheinparkplatz ein.

Seit einiger Zeit wird an jedem zweiten Mittwoch im Monat eine Stationsausbildung durchgeführt. Ohne vorher festgelegte Themen wird hier, basierend auf den Qualifikationen und Interessen der Übungsteilnehmer sowie der jeweils anwesenden Führungskräfte, Zielgruppen orientierte Stationsausbildung durchgeführt.

So bildeten die 20 Übungsteilnehmer gestern Abend vier Gruppen zu den Themen Löschangriff, Bootsausbildung, Drehleiterausbildung sowie dem Fahrtraining mit dem Waldbrand TLF des Landes.

Da einige der neueren Kameradinnen und Kameraden anwesend waren, die sich aktuell in der zweijährigen „Grundausbildung“ befinden, befasste man sich hier mit dem wichtigen Thema Löschangriff in der Staffel.

Das schöne Wetter lud die Bootsführer dazu ein, auf dem Rhein einige Manöver zu fahren.

Die Drehleitermaschinisten befassten sich mit der Abnahme des Korbs sowie dem Notbetrieb. Beide Tätigkeiten werden im Einsatzgeschehen glücklicherweise selten gebraucht, spezielle Lagen mit großer Reichweite oder auch das Retten einer großen Personzahl per Absteigen kann ein Abnehmen des Korbs erfordern und muss daher regelmäßig geübt werden. Der Notbetrieb wiederum ermöglicht es bei einem Defekt von Elektrik und/oder Hydraulik die Drehleiter zurück zu nehmen.

Zwei Kameraden erhielten zudem eine Einweisungsfahrt mit dem Waldbrand TLF des Landes Rheinland-Pfalz und führten hier Fahrübungen in unwegsamen Gelände durch.

Übung

Am gestrigen Abend ging es für die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges hoch hinaus.

Unter realistischen Bedingungen wurde ein Wohnungsbrand im 6. Obergeschoss eines Hochhauses simuliert.

Brände in Hochhäusern gehören zu den komplexesten Einsatzlagen für Feuerwehren.

Warum?

➡️ Auf engem Raum leben viele Menschen – die Evakuierung muss schnell und koordiniert erfolgen.
➡️ Die Hitze- und Rauchentwicklung verteilt sich über mehrere Etagen.
➡️ Die komplette Ausrüstung – inklusive Atemschutz, Schlauchmaterial und Einsatzwerkzeug – muss über viele Stockwerke getragen werden, oft ohne funktionierende Aufzüge.
➡️ Kommunikation und Orientierung sind in solchen Gebäuden besonders herausfordernd.

Mit Unterstützung unserer Drehleiter und in voller Montur haben wir die Menschenrettung und Brandbekämpfung unter realitätsnahen Bedingungen geübt.

Ziel solcher Übungen ist es, im Ernstfall routiniert, sicher und effizient helfen zu können – für eure Sicherheit.

Übung bei den St. Sebastianus Schützen

„B2.01 Rauchentwicklung aus Gebäude im Moorbachtal“ hieß es vergangen Mittwoch.

Der Löschzug Bad Hönningen wurde in diesem Übungsszenario zur Schützenhalle der St. Sebastianus Schützenbruderschaft gerufen.

Wanderer nahmen eine Rauchentwicklung aus dem Gebäude war, konnten allerdings keine anwesenden Personen feststellen und alarmierten die Feuerwehr.

Bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges konnte die Rauchentwicklung durch den Einheitsführer bestätigt werden und es wurden umgehend erste Maßnahmen nach der Löschzuginternen Standard-Einsatzregel-Brand eingeleitet.

Es gingen umgehend 2 Angriffstrupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor.

Die Angriffstrupps haben die Räumlichkeiten nach Linker-Hand-Suche und Rechter-Hand-Suche (Orientierungshilfe in unbekannten Räumlichkeiten unter Nullsicht) innerhalb kürzester Zeit abgesucht und somit konnte nicht nur der Brandherd gefunden und eliminiert werden, sondern auch eine Person, die sich noch im Gebäude befand, gerettet werden.

🚒 ***Übung*** 🚒

Für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten möchten wir uns im Nachhinein noch recht herzlich bei der @St. Sebastianus Schützenbruderschaft bedanken.

Die Übung zeigte, wie wichtig es für die Feuerwehr ist, in unbekannten Räumlichkeiten/ Gebäuden zu üben um so die Fertigkeiten zu trainieren und zu verinnerlichen.

Die Feuerwehr Bad Hönningen ist immer auf der Suche nach neuen Übungsobjekten im Stadtgebiet. Falls Sie den Löschzug dahingehend unterstützen können, würden wir uns über eine Mitteilung freuen.

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