Realitätsnahe Einsatzübung in der Rheinallee

Beim gestrigem Übungsdienst wurde ein Küchenbrand in einer Einzimmerwohnung im 2. Obergeschoss der Rheinallee 6 angenommen. Unter realistischen Bedingungen arbeiteten die Einsatzkräfte das Szenario Schritt für Schritt ab.

Im Fokus stand zunächst die Menschenrettung: Eine Person wurde durch den Angriffstrupp aus der verrauchten Wohnung gerettet und anschließend ins Freie gebracht. Parallel dazu wurden weitere Bereiche des Gebäudes kontrolliert, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und eine Ausbreitung von Rauch und Feuer auszuschließen.

Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde das Gebäude mithilfe von Belüftungsmaßnahmen entraucht und ventiliert. 💨

Ein besonderes Augenmerk lag bei dieser Übung auf der Erkundung des weitläufigen Objekts. Gerade größere und verwinkelte Gebäude stellen Einsatzkräfte im Ernstfall vor besondere Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, das strukturierte Vorgehen sowie die Kommunikation innerhalb der eingesetzten Trupps regelmäßig zu trainieren.

Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung und helfen dabei, im Einsatzfall schnell, sicher und professionell handeln zu können. 💪🚒

-HS-

Ausbildung zum Thema Patiententransport/ Patientensicherheit

Beim heutigen Ausbildungsdienst stand das Thema Patiententransport sowie Patientensicherheit im Mittelpunkt.

Dabei wurden die verschiedenen Transportmöglichkeiten vorgestellt, die unserem Löschzug für den sicheren und schonenden Transport verletzter oder erkrankter Personen zur Verfügung stehen.

Die Kameradinnen und Kameraden konnten die unterschiedlichen Rettungsmittel nicht nur kennenlernen, sondern auch direkt praktisch ausprobieren. Vom klassischen Spineboard, über Schleifkorbtrage, bis hin zum Tragetuch, wurden die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten und Besonderheiten praktisch trainiert.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Patiententransport während eines Etagenwechsels unter beengten Platzverhältnissen. Gerade in engen Treppenhäusern stellen solche Lagen Einsatzkräfte immer wieder vor besondere Herausforderungen.

In einem realitätsnahen Übungsszenario wurde geübt, wie ein Patient auch unter schwierigen räumlichen Bedingungen sicher transportiert werden kann. Dabei kam bewusst eine größere Anzahl an Einsatzkräften zum Einsatz, um verschiedene Vorgehensweisen, Abstimmungen und die notwendige Kommunikation innerhalb des Teams zu trainieren.

Regelmäßige Übungen wie diese sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und wir schnell, sicher und professionell helfen können. 💪🔥

-HS-

#FreiwilligeFeuerwehr #BadHönningen #Ausbildung #Teamwork

Retten aus Tiefe

Unter diesem Motto fand die vergangene Übung des Löschzuges Bad Hönningen statt.

Angenommen wurde folgendes Szenario:

Ein Bauarbeiter stürzte in einer Baugrube von einem Bauteil in die Tiefe. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Patient bereits rettungs- und notarztdienstlich versorgt. Durch den Einsatzleiter wurden umgehend Einsatzkräfte zur Unterstützung der medizinischen Versorgung in die Baugrube entsandt. Die zeitgleichen Absprachen mit dem Rettungsdienst komplettierten die Erkundung: die angenommenen schweren Frakturen der Beine sowie der Verdacht einer Beckenverletzung ohne akute vitale Bedrohung machten eine schnelle zeitkontrollierte Rettung erforderlich.

Grundsätzlich ein klassisches Einsatzszenario, in welchem die Drehleiter und das hierauf mitgeführte Equipment zur Rettung aus Höhen und Tiefen eingesetzt wird.

Die besondere Schwierigkeit in dieser Übung: Die Drehleiter sollte nicht zum Einsatz kommen.

Unverzüglich wurden Steckleitern der Löschfahrzeuge an der Böschung zur Person hinabgelassen. Nach dem Umlagern des Patienten auf eine Schleifkorbtrage wurde diese mit mehreren Feuerwehrleinen und unter ständiger Begleitung durch zwei Einsatzkräfte über die so genannte „Leiterrutsche“ auf das Straßenniveau gezogen und anschließend wieder an den Rettungs- und Notarztdienst übergeben.

Alle im absturzgefährdeten Bereich eingesetzten Kräfte wurden durch Rückhalten gesichert, zudem wurde die Einsatzstelle frühzeitig ausgeleuchtet um bestmögliche Bedingungen für die Rettung zu generieren.

Als Übungsobjekt diente uns die aktuelle Baustelle zur Errichtung einer neuen Fußgängerunterführung im Bereich des Bahnhofes. In diesem Zusammenhang danken wir dem Bauleiter für die sehr unkomplizierte Absprache und das zur Verfügung stellen des Übungsobjektes.

Die erfolgreiche Übung forderte neben dem Arbeiten außerhalb der gängigen Arbeitsweisen (Einsatz der Drehleiter, umfassende Erkundungsmöglichkeit durch den Einsatzleiter, etc.) auch eindeutige Absprachen innerhalb der eingesetzten Kräfte. Die Kommunikation zwischen vorgehenden und sichernden Einsatzkräften sowie zwischen Einsatzleiter und Rettungsdienstkräften führten letztlich zu einer schnellen und strukturierten Rettung des verletzten Bauarbeiters.

Gedenktag des Heiligen Florian

Am 04. Mai gedenken wir dem Heiligen Florian – dem Schutzpatron der Feuerwehr. Der Legende nach stellte er sich mutig gegen ein großes Feuer und steht bis heute als Symbol für Mut, Hilfsbereitschaft und den selbstlosen Einsatz für andere.

Diese Werte prägen auch unsere Geschichte: Im Mai 1900 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Hönningen gegründet. Mit 22 engagierten Männern begann damals eine Gemeinschaft, die bis heute für Schutz und Hilfe in unserer Stadt steht.

In diesem Jahr blicken wir auf 126 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Hönningen zurück und erinnern uns gleichzeitig an das große 125 jährige Jubiläum, das wir im vergangenen Jahr gemeinsam feiern durften.

Vom Spritzenhaus am Marktplatz bis zum heutigen Gerätehaus in der Sprudelstraße 2a.

Was sich nie verändert hat, ist unser Auftrag: Für euch da zu sein.

Tradition. Zusammenhalt. Einsatz. 🚒🔥
-HS-

Familienwandertag führt nach Leubsdorf

Am gestrigen Samstag stand einmal keine Aus- oder Fortbildung auf dem Plan. Stattdessen stand für die Wheleute und ihre Familien das gemütliche Besammensein im Vordergrund beim diesjährigen Familienwandertag.

Vom Gerätehaus gestartet führte die gut zweistündige Wanderung durch den heimischen Schlossgarten über Ariendorf, die Helle Au hinunter nach Leubsdorf.

An und um die Grillhütte mit seinem großen Spielplatz verbrachte man bei fast schon hochsommerlichen Temperaturen einen tollen Nachmittag.

Auch den Familien und Partnern der aktiven Kameradinnen und Kameraden wird über das Jahr viel abverlangt und so stellen solche gemeinsamen Ausflüge eine schöne Gelegenheit dar, auch ihnen einmal „Danke“ zu sagen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

-SK-

Ausbildung auf dem Rhein bei bestem Wetter

Gestern haben wir das schöne Wetter optimal genutzt und sind mit unseren beiden Booten – unserem Mehrzweckboot (MZB) und dem Rettungsboot (RTB) – auf dem Rhein unterwegs gewesen.

Im Fokus standen verschiedene Manöver, darunter:
🔹 Einfangen und Abschleppen eines Havaristen
🔹 „Mann über Bord“-Manöver
🔹 Sicheres Anfahren einer Tonne
🔹 Anlanden über Bug

Besonders gefreut hat uns die Unterstützung unserer Kameraden aus der Nachbarwehr Feuerwehr Rheinbrohl, die ebenfalls mit ihrem Boot vor Ort waren. 🤝

Ein kleines Highlight am Rande gab es auch: Am Rheinufer, am Fähranleger der Firma Hirzmann, konnten wir die Jungs von Morlock Motors, bekannt von DMAX/ Kabel eins, mit ihrem historischen US-Amphibienfahrzeug vom Typ LARC-XV aus dem Jahr 1960 entdecken – ein interessanter Anblick! 👀🚤

Alles in allem ein gelungener Ausbildungstag auf dem Wasser!

-HS-

#ÜbungMachtDenMeister #Bootsausbildung #feuerwehrbadhönningen #wasserrettung #immerda

No Images found.

Übung zur Rettung aus Höhen und Tiefen

Die ERHT, also die sogenannte „Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“ stand gestern Abend für die Übungsteilnehmer im Fokus.

Das standardisierten Verfahren zur Rettung per Auf- und Abseilgerät kann beispielsweise bei verunfallten Personen in Gruben oder Schächten, aber eben auch von höhergelegenen Positionen, wie Gerüsten oder Türmen zum Einsatz kommen.

Auf der Drehleiter, als das primärem Rettungsgerät für Höhen und Tiefen, sind die die nötigen Gerätschaften wie das Auf- und Abseilgerät (eine Art Flaschenzug), die Schleifkorbtrage, sowie diverses Zubehör wie Bandschlingen, Karabiner oder die Seile untergebracht und werden im Einsatzfall durch den Gerätesatz „Absturzsicherung“ des HLFs ergänzt.

Die Kameradinnen und Kameraden wurden gestern im Umgang mit den Geräten und auch dem Aufbau der nötigen Redundanzsicherung geschult und abschließens wurde in einem Praxisbeispiel die Übungspuppe „Heinz“ erfolgreich und schonend von der Terrasse hinter dem Gerätehaus zu Boden gebracht.

-SK-

Erfolgreiche Tierrettung

Gegen 1.30 Uhr wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Bad Hönningen in der Nacht zum Karfreitag zu einer Tierrettung in die Hauptstraße nach Bad Hönningen alarmiert.

Eine Katze hatte sich über einen Fenstersims auf das Dach eines Nachbarhauses geschlichen. Hier verharrte sie in einer Dachrinne und konnte sich nicht selbstständig aus ihrer misslichen Lage befreien. Auch die Versuche der Eigentümerin, die Katze über eine eigene Leiter zu erreichen, scheiterten.

Durch die Bad Hönninger Wehrleute wurde das Tier über die Drehleiter gerettet und anschließend unverletzt an die überglückliche Besitzerin übergeben.

Anspruchsvolle Übung im alten Schwimmbad

Mit mehreren Trupps unter Atemschutz wurde gestern ein Gebäudebrandszenario mit Menschenrettung im alten Schwimmbad abgearbeitet.

Neben den Rettungsmaßnahnen der vermissten Personen mussten die eingesetzten Atemschutzgeräteträger bei absoluter Nullsicht im dichten Kunstnebel auch ein Kinderspiel absolvieren um die Orientierung und Verständigung untereinander bei widrigen Bedingungen zu trainieren.

Auch die Führungskräfte der Wehr waren gefordert. Für sie galt es die Einsatzstelle möglichst effizient zu strukturieren, um mit dem zur Verfügung stehenden Personal und Material alle Gefahren des Szenarios schnellstmöglich abzuarbeiten.

Wie schon in der Vergangenheit häufig erwähnt sind Objekte, bei denen die Frauen und Männer der Feuerwehr realistisch, auch unter Einsatz von Nebel oder dem Vorgehen mit Wasser in den Schläuchen, üben können immer gesucht und so danken wir besonders Beate Ahlemeier und Christian Feltens für die Nutzungsmöglichkeit des Gebäudes.

Auch möchten wir Tobias Hartzmann als Fotograf sowie Ole Röser als „Meldenden“ nicht unerwähnt lassen und an dieser Stelle ebenfalls herzlich für die Unterstützung danken.

-SK-

Löschzug übt die technische Hilfe bei Verkehrsunfällen

Vier mal wurde der Löschzug im vergangenen Jahr zu Verkehrsunfällen alarmiert. Doch auch wenn die Zahl der Alarmierungen deutlich hinter anderen Stichworten rangiert oder gerade deshalb sind eingespielte und routinierte Handgriffe bei Verkehrsunfällen enorm wichtig. Denn nahezu immer sind bei schweren Verkehrsunfällen, die das Eingreifen der Feuerwehr erfordern, Menschen verletzt oder benötigen dringende Hilfe.

Daher ist das Üben mit dem hydraulischen Rettungsgerät und auch das verinnerlichen unserer standardisierten Abläufe bei Verkehrsunfällen extrem wichtig. Doch ein realitätsnahes Training ist leider nur selten möglich, denn anders als beim nachstellen von Gebäudebränden, bei denen man auch mal schnell den Keller des Gerätehauses vernebeln kann, benötigt man für Unfall-Szenarien einen oder mehrere Schrott-PKW, die jedoch Geld kosten. Die Verbandsgemeinde besorgt der Wehr in jedem Jahr zwei solcher Schrott-PKW und der erste für dieses Kalenderjahr wurde bei der gestrigen Übung bearbeitet.

Im Fokus der Stationsausbildung stand der Umgang mit dem Gerätschaften wie u.a. Rettungsschere, Spreizer oder Säbelsäge, die bei der Rettung von eingeklemmten Personen aus Fahrzeugen genutzt werden, sowie die Aufgabenverteilung im Einsatz, die über ein kleines Quiz abgefragt wurde.

In Kleingruppen konnten alle Teilnehmer an verschiedenen Stationen mindestens einmal mit jedem Gerät arbeiten und bei den Ihnen gestellten Aufgaben das Handling und den taktischen Einsatz verinnerlichen.

Vom Fahrzeug selbst blieb letztlich wenig übrig, was zeigt das die Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit zur praktischen Übung mit Schneid- und Trenngerät intensiv genutzt haben.

-SK-
1 2 3 4 38