Löschzug übt die technische Hilfe bei Verkehrsunfällen

Vier mal wurde der Löschzug im vergangenen Jahr zu Verkehrsunfällen alarmiert. Doch auch wenn die Zahl der Alarmierungen deutlich hinter anderen Stichworten rangiert oder gerade deshalb sind eingespielte und routinierte Handgriffe bei Verkehrsunfällen enorm wichtig. Denn nahezu immer sind bei schweren Verkehrsunfällen, die das Eingreifen der Feuerwehr erfordern, Menschen verletzt oder benötigen dringende Hilfe.

Daher ist das Üben mit dem hydraulischen Rettungsgerät und auch das verinnerlichen unserer standardisierten Abläufe bei Verkehrsunfällen extrem wichtig. Doch ein realitätsnahes Training ist leider nur selten möglich, denn anders als beim nachstellen von Gebäudebränden, bei denen man auch mal schnell den Keller des Gerätehauses vernebeln kann, benötigt man für Unfall-Szenarien einen oder mehrere Schrott-PKW, die jedoch Geld kosten. Die Verbandsgemeinde besorgt der Wehr in jedem Jahr zwei solcher Schrott-PKW und der erste für dieses Kalenderjahr wurde bei der gestrigen Übung bearbeitet.

Im Fokus der Stationsausbildung stand der Umgang mit dem Gerätschaften wie u.a. Rettungsschere, Spreizer oder Säbelsäge, die bei der Rettung von eingeklemmten Personen aus Fahrzeugen genutzt werden, sowie die Aufgabenverteilung im Einsatz, die über ein kleines Quiz abgefragt wurde.

In Kleingruppen konnten alle Teilnehmer an verschiedenen Stationen mindestens einmal mit jedem Gerät arbeiten und bei den Ihnen gestellten Aufgaben das Handling und den taktischen Einsatz verinnerlichen.

Vom Fahrzeug selbst blieb letztlich wenig übrig, was zeigt das die Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit zur praktischen Übung mit Schneid- und Trenngerät intensiv genutzt haben.

-SK-