Intensiver Tag bei extremen Temperaturen

Bereits vier Mal mussten die Frauen und Männer der Hönninger Wehr am heutigen Samstag zu Einsätzen ausrücken.

Nach einer Drehleiter-Unterstützung für den Rettungsdienst in Leutesdorf in den frühen Morgenstunden folgte am Nachmittag eine Türöffnung auf der Rheinallee.

Fast nahtlos weiter ging es am späten Nachmittag mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Rheinwaldheim in Arienheller, bevor unmittelbar im Anschluss die Absicherung des Kirmessamstagsumzuges des JGV Bad Hönningen erfolgte.

Sicher ist, dass in wenigen Minuten auch der fünfte Einsatz dieses Tages folgt. Denn auf der Rheinwiese wird der Brandschutz beim großen Feuerwerk sichergestellt.

Egal ob bei -15 oder bei 40 Grad Celsius, wir sind 24/7 für Ihre Sicherheit da.

-SK-

Grundlagen, die im Einsatz den Unterschied machen

Bei unserem heutigen Übungsdienst stand ein echter Klassiker des Feuerwehrwesens auf dem Programm: FwDV 3 – Wasserentnahme aus offenem Gewässer und Löschangriff einer Staffel.

Zu Beginn wurden die einzelnen Abläufe in lockerer Runde gemeinsam besprochen und aufgefrischt, bevor es an die praktische Umsetzung ging.

Anschließend wurde die Mannschaft in zwei Staffeln aufgeteilt. Eine Staffel besteht nach FwDV 3 aus einem Staffelführer, einem Maschinisten, einem Melder, einem Angriffstrupp und einem Wassertrupp. Aufgabe war es, eine Wasserversorgung aus dem Rhein aufzubauen und einen Löschangriff vorzunehmen.

Natürlich durfte dabei der Spaß nicht zu kurz kommen: Beide Staffeln traten in einem kleinen Wettkampf gegeneinander an. Unter dem Motto „Zum Einsatz fertig!“ wurde um die schnellste und zugleich sauberste Ausführung der Übung gekämpft. ⏱️🚒

Am Ende standen nicht die Zeiten im Vordergrund, sondern die sichere Beherrschung der Grundlagen und das gemeinsame Üben im Team. Dennoch sorgte der kleine Wettkampf für zusätzliche Motivation und jede Menge Spaß.

Bei sommerlichen Temperaturen war die Wasserentnahme aus dem Rhein dabei genau das richtige Ausbildungsthema. 🌞🌊

📸 Einige Eindrücke unseres Übungsabends am Rhein.
-HS-

Feuerwehr bedeutet Kameradschaft – auch über Gemeindegrenzen hinaus

Am vergangenen Donnerstag waren wir zu Gast bei unseren Freunden der Freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf. Auf dem Plan stand eine gemeinsame Übung im Bereich der Technischen Hilfeleistung – Verkehrsunfall. Da dort kein hydraulischer Rettungssatz stationiert ist, unterstützten wir die Kameraden natürlich gerne.

Angenommen wurde ein Verkehrsunfall, bei dem ein PKW von der Fahrbahn abgekommen war. Der Fahrer war im Beinbereich eingeklemmt und das Fahrzeug drohte eine Böschung hinabzurutschen. Im Fokus der Übung stand dabei der sichere Umgang mit dem hydraulischen Rettungsgerät.

Solche gemeinsamen Übungen sind besonders wichtig, da die Feuerwehr Leubsdorf direkt an unsere Verbandsgemeinde grenzt und beide Wehren im Einsatzfall, beispielsweise bei Verkehrsunfällen auf der Bundesstraße, gemeinsam alarmiert werden können. So war es für uns möglich Abläufe, Technik und die Zusammenarbeit bereits im Vorfeld zu trainieren.

Im Anschluss an die Übung kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Bei leckerem Essen vom Grill und kühlen Getränken ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen. In gemütlicher Runde konnten die Eindrücke der Übung nachbesprochen und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Wehren weiter gestärkt werden.

Vielen Dank an die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf für die Einladung und die tolle Zusammenarbeit.

📸 Einige Eindrücke der gemeinsamen Übung.
-HS-

Anleiterübungen im Stadtgebiet

Geschicklickeit, Fahrkönnen und eine fundierte Ausbildung waren am vergangenen Mittwoch von den Drehleitermaschinisten des Löschzugs gefordert.

An vier Objekten mussten in wechselnden Teams aus Maschinist (Fahrer) und Fahrzeugführer (Führungsperson auf dem Fahrzeug) von der Übungsleitung vorgegebene Positionen angeleitert werden.

Das Vorgehen, um die Positionen zu erreichen, war der Drehleriterbesatzung freigestellt um so die Kommunikation untereinander und die Abläufe nach der sogenannten HAUS-Regel (Hindernisse, Abstände, Untergründe, Sicherheit) aufzufrischen und zu festigen.
Das Arbeiten mit dem Hubrettungs-Fahrzeug ist eine der anspruchsvollsten Tätigkeiten im Einsatz- und Übungsdienst und das nicht nur wegen dem hohen Anschaffungspreis der Fahrzeuge selbst, sondern vor allem, weil hier häufig Menschen transportiert oder eben gerettet werden.

Nicht umsonst umfasst der Lehrgang für Drehleitermaschinisten 35 Stunden intensive theoretische und praktische Ausbildung, um der Verantwortung für Mensch und Material gerecht zu werden.

Wir danken herzlich allen Eigentümern der angefahrenen Objekte und den Anwohnern für das Verständnis für die zeitweise eingeschränkte Befahrbarkeit der Straßen.
-SK-

Das 52. Weinblütenfest Bad Hönningen kann kommen!

Heute haben wir die Organisatoren des Weinblütenfestes bei den Vorbereitungen unterstützt und auf dem Rathausplatz die Stadtfahne gehisst.

Damit ist schon von Weitem sichtbar, das 52. Weinblütenfest findet in Bad Hönningen statt.

Ein besonderer Gruß geht an unsere amtierende Weinkönigin Dajana mit ihrer Weinprinzessin Kristina. 👑🍷 Wir wünschen euch ein tolles Weinblütenfest, viele schöne Momente, nette Begegnungen und eine unvergessliche Zeit als Botschafterinnen unserer Heimatstadt.

Ebenso wünschen wir allen Besucherinnen und Besuchern schon jetzt ein schönes und fröhliches Festwochenende.

🍷 Wir sehen uns beim Weinblütenfest! 🍇
-HS-

Feuerwehr Bad Hönningen auf der INTERSCHUTZ 2026

Vergangene Woche besuchten Kameraden unserer Feuerwehr die INTERSCHUTZ 2026 in Hannover – die weltweit führende Fachmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Katastrophenschutz und Sicherheit.

Bereits zu Beginn der Woche machte sich unser stellvertretender Wehrführer auf den Weg nach Hannover, um erste Eindrücke von der Messe zu sammeln. Ab Mittwoch reisten weitere Kameraden nach und übernahmen die zweite Hälfte des Messebesuchs.
Nach der Ankunft in Hannover haben wir zunächst die Unterkünfte bezogen, bevor der Abend gemeinsam in einem traditionellen Brauhaus in der Innenstadt ausklang. In geselliger Runde konnten wir erste Gespräche führen und die Vorfreude auf den bevorstehenden Messetag teilen.

Auf dem Messegelände erwarteten uns zahlreiche Aussteller mit den neuesten Entwicklungen und Innovationen aus dem Feuerwehr- und Rettungswesen. Von modernsten Einsatzfahrzeugen über innovative Ausrüstung bis hin zu zukunftsweisenden Konzepten für den Bevölkerungsschutz gab es viel zu entdecken. Besonders wertvoll waren die vielen Fachgespräche sowie der Austausch mit Kameradinnen und Kameraden aus ganz Deutschland und darüber hinaus.

Nach spannenden und informativen Messetagen traten wir mit vielen neuen Eindrücken, Ideen und Anregungen die Heimreise nach Bad Hönningen an. Neben den fachlichen Highlights stand vor allem auch die Kameradschaft im Mittelpunkt, die diese Fahrt zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat.

📸 Hier einige Eindrücke unseres Besuchs auf der INTERSCHUTZ 2026.

-HS-

Realitätsnahe Einsatzübung in der Rheinallee

Beim gestrigem Übungsdienst wurde ein Küchenbrand in einer Einzimmerwohnung im 2. Obergeschoss der Rheinallee 6 angenommen. Unter realistischen Bedingungen arbeiteten die Einsatzkräfte das Szenario Schritt für Schritt ab.

Im Fokus stand zunächst die Menschenrettung: Eine Person wurde durch den Angriffstrupp aus der verrauchten Wohnung gerettet und anschließend ins Freie gebracht. Parallel dazu wurden weitere Bereiche des Gebäudes kontrolliert, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und eine Ausbreitung von Rauch und Feuer auszuschließen.

Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde das Gebäude mithilfe von Belüftungsmaßnahmen entraucht und ventiliert. 💨

Ein besonderes Augenmerk lag bei dieser Übung auf der Erkundung des weitläufigen Objekts. Gerade größere und verwinkelte Gebäude stellen Einsatzkräfte im Ernstfall vor besondere Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, das strukturierte Vorgehen sowie die Kommunikation innerhalb der eingesetzten Trupps regelmäßig zu trainieren.

Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung und helfen dabei, im Einsatzfall schnell, sicher und professionell handeln zu können. 💪🚒

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Ausbildung zum Thema Patiententransport/ Patientensicherheit

Beim heutigen Ausbildungsdienst stand das Thema Patiententransport sowie Patientensicherheit im Mittelpunkt.

Dabei wurden die verschiedenen Transportmöglichkeiten vorgestellt, die unserem Löschzug für den sicheren und schonenden Transport verletzter oder erkrankter Personen zur Verfügung stehen.

Die Kameradinnen und Kameraden konnten die unterschiedlichen Rettungsmittel nicht nur kennenlernen, sondern auch direkt praktisch ausprobieren. Vom klassischen Spineboard, über Schleifkorbtrage, bis hin zum Tragetuch, wurden die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten und Besonderheiten praktisch trainiert.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Patiententransport während eines Etagenwechsels unter beengten Platzverhältnissen. Gerade in engen Treppenhäusern stellen solche Lagen Einsatzkräfte immer wieder vor besondere Herausforderungen.

In einem realitätsnahen Übungsszenario wurde geübt, wie ein Patient auch unter schwierigen räumlichen Bedingungen sicher transportiert werden kann. Dabei kam bewusst eine größere Anzahl an Einsatzkräften zum Einsatz, um verschiedene Vorgehensweisen, Abstimmungen und die notwendige Kommunikation innerhalb des Teams zu trainieren.

Regelmäßige Übungen wie diese sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und wir schnell, sicher und professionell helfen können. 💪🔥

-HS-

#FreiwilligeFeuerwehr #BadHönningen #Ausbildung #Teamwork

Retten aus Tiefe

Unter diesem Motto fand die vergangene Übung des Löschzuges Bad Hönningen statt.

Angenommen wurde folgendes Szenario:

Ein Bauarbeiter stürzte in einer Baugrube von einem Bauteil in die Tiefe. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Patient bereits rettungs- und notarztdienstlich versorgt. Durch den Einsatzleiter wurden umgehend Einsatzkräfte zur Unterstützung der medizinischen Versorgung in die Baugrube entsandt. Die zeitgleichen Absprachen mit dem Rettungsdienst komplettierten die Erkundung: die angenommenen schweren Frakturen der Beine sowie der Verdacht einer Beckenverletzung ohne akute vitale Bedrohung machten eine schnelle zeitkontrollierte Rettung erforderlich.

Grundsätzlich ein klassisches Einsatzszenario, in welchem die Drehleiter und das hierauf mitgeführte Equipment zur Rettung aus Höhen und Tiefen eingesetzt wird.

Die besondere Schwierigkeit in dieser Übung: Die Drehleiter sollte nicht zum Einsatz kommen.

Unverzüglich wurden Steckleitern der Löschfahrzeuge an der Böschung zur Person hinabgelassen. Nach dem Umlagern des Patienten auf eine Schleifkorbtrage wurde diese mit mehreren Feuerwehrleinen und unter ständiger Begleitung durch zwei Einsatzkräfte über die so genannte „Leiterrutsche“ auf das Straßenniveau gezogen und anschließend wieder an den Rettungs- und Notarztdienst übergeben.

Alle im absturzgefährdeten Bereich eingesetzten Kräfte wurden durch Rückhalten gesichert, zudem wurde die Einsatzstelle frühzeitig ausgeleuchtet um bestmögliche Bedingungen für die Rettung zu generieren.

Als Übungsobjekt diente uns die aktuelle Baustelle zur Errichtung einer neuen Fußgängerunterführung im Bereich des Bahnhofes. In diesem Zusammenhang danken wir dem Bauleiter für die sehr unkomplizierte Absprache und das zur Verfügung stellen des Übungsobjektes.

Die erfolgreiche Übung forderte neben dem Arbeiten außerhalb der gängigen Arbeitsweisen (Einsatz der Drehleiter, umfassende Erkundungsmöglichkeit durch den Einsatzleiter, etc.) auch eindeutige Absprachen innerhalb der eingesetzten Kräfte. Die Kommunikation zwischen vorgehenden und sichernden Einsatzkräften sowie zwischen Einsatzleiter und Rettungsdienstkräften führten letztlich zu einer schnellen und strukturierten Rettung des verletzten Bauarbeiters.

Gedenktag des Heiligen Florian

Am 04. Mai gedenken wir dem Heiligen Florian – dem Schutzpatron der Feuerwehr. Der Legende nach stellte er sich mutig gegen ein großes Feuer und steht bis heute als Symbol für Mut, Hilfsbereitschaft und den selbstlosen Einsatz für andere.

Diese Werte prägen auch unsere Geschichte: Im Mai 1900 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Hönningen gegründet. Mit 22 engagierten Männern begann damals eine Gemeinschaft, die bis heute für Schutz und Hilfe in unserer Stadt steht.

In diesem Jahr blicken wir auf 126 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Hönningen zurück und erinnern uns gleichzeitig an das große 125 jährige Jubiläum, das wir im vergangenen Jahr gemeinsam feiern durften.

Vom Spritzenhaus am Marktplatz bis zum heutigen Gerätehaus in der Sprudelstraße 2a.

Was sich nie verändert hat, ist unser Auftrag: Für euch da zu sein.

Tradition. Zusammenhalt. Einsatz. 🚒🔥
-HS-
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