Schweißtreibende Übung am höchsten Gebäude der Stadt
Denn gestern wurde das Hochhaus Rheinallee 8 als Übungsobjekt genutzt und im Gebäude mit 11 Etagen, welches zugleich eines der höchsten im Kreis Neuwied ist, sind die Wege nach oben weit.
Ein Brand in einem solchen Objekt stellt die Wehrleute vor besondere Herausforderungen und so wurden gestern die Abläufe für den Fall der Falle trainiert. Hierzu musste das gesamte Material, das auf der Brandetage benötigt wird, wie Schläuche, Strahlrohre, Lüfter, Äxte, Kabeltrommeln uvw. zu Fuß und mit den über 20kg schweren Atemschutzgeräten hinauf geschafft werden. Auch die Wasserversorgung im knapp 30m hohen Gebäude stellt eine Herausforderung dar, denn auf der Strecke bis ins 10. OG müssen durch den Höhenunterschied Druckverluste von ca. 3 bar einkalkuliert werden und die Schlauchleitung, die durch das Treppenhaus verlegt werden muss, wiegt befüllt ca. 150 kg.
In einer zweiten Station haben die Drehleitermaschinisten des Löschzugs an verschiedenen Positionen die Drehleiter in Stellung gebracht um deren Ereichbarkeit für den Fall einer Menschenrettung zu prüfen.
Wir danken an dieser Stelle den Bewohnerinnen und Bewohnern des Objektes für ihr Verständnis für die gestrige Übung und auch bei Hausmeister Uwe Rehse, der uns mit den Besonderheiten des höchsten Gebäudes der Stadt vertraut machte.
-SK-
