Die Einweisungen laufen

Seit fast zwei Wochen befindet sich das neue Fahrzeug nun in seinem neuen Zuhause in der Sprudelstraße und ist nahezu täglich in Verwendung.
Denn fast jeden Tag werden die Kameradinnen und Kameraden in Kleingruppen in Fahrzeug und Gerätschaften eingewiesen. Es werden Einweisungsfahrten durchgeführt und auch bei den zahlreichen, aus dem Bestand übernommen, Geräten muss deren Position auf dem Fahrzeug sowie deren Entnahme verinnerlicht werden.
Die vielen zusätzlichen Übungsstunden sind auch erforderlich, da durch die Außerdienststellung des inzwischen 28 Jahre alten Rüstwagens das neue Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug bereits ab dem 01.07. bei einigen Alarmstichworten zum Einsatz kommen wird. Die komplette Indienststellung erfolgt dann zum 01.08.

 

Das Fahrzeug ersetzt künftig den schon erwähnten Rüstwagen sowie eines der beiden Tanklöschfahrzeuge.

Die Einsatzbereitschaft muss sichergestellt sein

Um die Einsatzfähigkeit der Atemschutzgeräteträger zu gewährleisten, müssen diese einmal im Jahr eine Belastungsübung auf einer speziellen Teststrecke absolvieren. Leider ist dies in diesen Zeiten nicht möglich, aber trotzdem muss für den Ernstfall weiterhin sichergestellt sein, dass die Einsatzkräfte bei hoher körperlicher Belastung weder sich noch die Kameradinnen und Kameraden gefährden.
Genau hierfür hat die Aufsicht und Dienstleistungsdirektion (ADD) des Landes einen Rahmen geschaffen um am Standort eine alternative Belastungsübung durchzuführen. Natürlich sind auch bei dieser Variante die körperlichen Belastungen genauso hoch wie auf einer eigenes hierfür gebauten Teststrecke.
Eine der zwingenden Voraussetzungen zur Durchführung dieser alternativen Übung, auch während des Lockdowns, war die Erstellung eines Hygienekonzeptes. Das von den Atemschutzgerätewarten der VG entworfene und durch Wehrleitung und Bürgermeister genehmigte Konzept sah umfangreiche und strenge Hygienemaßnahmen während der Übung, aber auch bei Vor- und Nachbereitung vor.
Die verschiedenen Stationen der Belastungsübung wurden im Tribünen- und Umkleidebereich der Römerwallhalle, sowie auf dem angrenzenden Sportplatz durchgeführt.
Ein herzlicher Dank gilt an dieser den Verantwortlichen die viel Arbeit in die Planung, Erstellung und Umsetzung der Konzepte investiert haben.
Auch möchten wir uns bei Allen bedanken, die es ermöglicht haben, für die Durchführung an zahlreichen Terminen die Räumlichkeiten der Römerwallhalle und des Sportplatzes nutzen zu können.

Übung in Coronazeiten

Seit dem 11.11.2020 konnte der Löschzug situationsbedingt keine Übung mehr abhalten.
Und auch heute blieb der Schulungsraum bis auf den Organisator der heutigen Übung leer.
Denn die Digitalisierung ist auch bei der Feuerwehr inzwischen Alltag und so fand heute die erste virtuelle Übung statt. Bereits des Öfteren wurden kleinere Besprechungen per Videokonferenz durchgeführt, für eine Ausbildung im größeren Stil war es jedoch die Premiere.
Thema heute war die theoretische Unterweisung der Atemschutzgeräteträger nach FwDV 7, die einmal jährlich durchgeführt werden muss.
Leider können in einer Videokonferenz noch keine Schläuche verlegt oder Standrohre gesetzt werden und deshalb ersetzen solche digitalen Übungen die praktische Ausbildung natürlich nicht. Aber sie bieten in diesen Zeiten eine sinnvolle Ergänzung.

Übung zu den Themen Brandbekämpfung mit Schaum und CSA

Gestern Abend wurden die Übungsteilnehmer in den Möglichkeiten zur Erzeugung von Löschschaum geschult und erhielten sowohl theoretisch, wie auch praktisch eine Übersicht über die Eigenschaften der verschieden Arten von Löschschaum.
Zudem absolvierten die ausgebildeten Chemikalienschutzanzugträger ihre jährliche Gewöhnungsübung.
Ein Dank gilt der Firma Loth Logistics GmbH, die uns einmal mehr die Möglichkeit gegeben hat unsere Übung in der Grube Ariendorf durchzuführen.

„Heinz“ wurde gefunden!

Die gestrige Übung mit dem Thema „Personensuche“ verlief erfolgreich und die vermisste Puppe „Heinz“ konnte an einem Waldweg Zwischen Homborm und Ariendorfer Wiesental gefunden werden. Angenommen wurde zuvor, dass ein Wanderer irgendwo auf dem Weg vom Moorbachtal über den Homborn bis hin zu Schloss Arenfels vermisst wird. Auch ein Aufenthalt abseits der geplanten Route konnte nicht ausgeschlossen werden.
Grundsätzlich muss man sagen, dass die Suche von vermissten Personen keine originäre Aufgabe der Feuerwehr ist, sondern die der Polizei. Trotzdem werden in solchen Fällen häufig die freiwilligen Feuerwehren im Rahmen der Amtshilfe hinzugerufen.
Das hat verschiedene Gründe, so sind die Feuerwehren in relativ kurzer Zeit und in relativ großer Zahl mit „Manpower“ verfügbar und dass zu egal welcher Tages- und Nachtzeit. Zudem sie ortskundig und können Suchmaßnahmen unmittelbar einleiten ohne sich lange mit dem Gebiet vertraut zu machen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Personensuchen für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde keine Seltenheit sind.
Bei der Übung wurde der Schwerpunkt auf die vielseitigen Möglichkeiten gelegt, die bei Einsätzen im Gelände genutzt werden können um die eigentliche Suche zu planen und zu strukturieren.
Im Einsatzleitwagen (ELW) der Verbandsgemeinde besteht in solchen Fällen dank der modernen Ausstattung z.B. die Möglichkeit auf digitales Kartenmaterial diverse Wanderwege wie z.B. den Rheinsteig oder den Limeswanderweg zu legen.
Über ein erzeugtes Raster lassen sich auf den Karten abgesuchte Gebiete eindeutig identifizieren und für die weiteren Maßnahmen nachvollziehbar dokumentieren.
Des Weiteren können die Rettungspunkte im Wald eingeblendet werden um nachrückenden Rettungskräfte wie den Rettungsdienst innerhalb des Suchgebietes schnellstmöglich zu der gefundenen Person lotsen zu können.
Analoge Führungsmittel wie Whiteboards, Flipcharts oder das Führungssystem FÜsYS bieten Möglichkeiten zur Lagedarstellung und Lagebesprechung.
Viele dieser Optionen kamen gestern Abend zum Einsatz und es zeigte sich sehr deutlich wie sie das Vorgehen in einem so großen Suchgebiet vereinfachen und vor Allem auch deutlich beschleunigen können.

Einmal mehr eine etwas andere Übung

Wieder einmal war der Löschzug Bad Hönningen bei der gestrigen Übung in nicht ganz alltäglichen Gefilden unterwegs.
Für eine Unterstützung des Bauamtes wurde eines der Regenrückhaltebecken entlang der L257 angefahren. Diese Rückkhaltebecken schützen die Stadt bei starken Regenfällen vor einer Überflutung.
Nun sollen diese Becken teilweise saniert werden und das Bauamt der VG Bad Hönningen ist an die Feuerwehr herangetreten ob im Vorfeld der Sanierung im Rahmen einer Amtshilfe eine Auslotung der Wasserstände an verschiedenen Stellen eines der Becken durchgeführt werden kann.
Die Maßnahme, welche mit dem leichten Hochwasserboot durchgeführt wurde, nutzte man, um vor Ort die Themen Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer, Wasserabgabe über die mobilen Werfer und die Schmutzwasserförderung mit Chiemsee–und Tauchpumpen einzubinden.

Blitz und Donner beenden Übungsabend

Während sich die anwesenden Drehleitermaschinisten gestern mit dem Hubrettungsfahrzeug beschäftigten, setzte sich die zweite Gruppe mit den Hohlstrahlrohre sowie deren Handhabung in Verbindung mit Schlauchmanagment auseinander. Schlauchmanagment ist der Oberbegriff für alles, was ein möglichst effektives Verlegen der zwischen 15 und 35m langen Druckschläuche zu ermöglichen. Beispiele hierfür sind beispielsweise Schlauchtragekörbe, der inzwischen vielfach etablierte Loop, einfache Schlachpakete in Buchten oder der traditionelle Rollschlauch.

Leider musste die Übung nach gut einer Stunde abgebrochen werden, da ein sich ankündigendes Gewitter sowie der bereits einsetzende Starkregen ein weiteres Arbeiten unmöglich machten.

 

Sicherheit steht an erster Stelle

Die Sicherheit beim Arbeiten an einer Einsatzstelle wird insbesondere durch das richtige Absichern der Einsatzstelle z.B. gegen den fließenden Verkehr und bei Dunkelheit vor allem durch das Ausleuchten der Einsatzstelle gewährleistet.

Die gestrige Übung wurde daher den beiden Themen „Absichern“ und „Ausleuchten“ von Einsatzstellen gewidmet. Diese Übung ist natürlich deshalb relativ früh im jährlichen Übungsplan positioniert, da es nach der Zeitumstellung am 29.03. zu Übungsbeginn um 18.30 Uhr wieder hell ist.

Die Zahlreichen Möglichkeiten, die der Löschzug zur Einsatzstellenabsicherung und im Bereich Beleuchtung hat wurden von den Übungsteilnehmern zunächst in der Großgruppe erarbeitet, bevor die praktische Anwendung dann in zwei kleine Übungen am Gerätehaus eingebunden wurde.

Wir danken zudem allen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis, die ggf. während der Übung rund um das Gerätehaus durch Verkehrsleitkegel, Blaulicht oder andere Maßnahmen behindert wurden.

Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen….

…war gestern das Thema der Übung.
Dabei wurde zwei kleinere Szenarien abgearbeitet.

Szenario 1 – Person von PKW überfahren und unter PKW eingeklemmt.

Szenario 2 – PKW nach Verkehrsunfall auf der Seite, Person verletzt im Fahrzeug aber nicht eingeklemmt

Der Schwerpunkt der Übung lag neben dem Ausleuchten und Absichern der Einsatzstellen auf dem Stabilisieren des verunfallten Fahrzeugs. Dabei kam erneut das neue Stabilisierungssystem Stab-Fast zum Einsatz

Feuer bei der Hönninger Karnevalsgesellschaft…

…hieß es bei der gestrigen Übung.
Bei einem Brandszenario wurden zwei Personen in der Wagenbauhalle der Karnevalsgesellschaft Bad Hönningen vermisst. Eine der Personen war unter einem der Karnevalswagen eingeklemmt.
Ein Schwerpunkt der Übung war die taktische Belüftungbei solchen Einsätzen, diese sollte möglichst frühzeitig eingesetzt werden, um in dem unübersichtlichen und weitläufigen Gebäude die vermissten Personen möglichst schnell zu finden.

Ein Dank gilt der KG Bad Hönningen, dass wir die Übung in der Wagenbauhalle der Gesellschaft durchführen konnten.

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