Unterweisung Atemschutz und Gewöhnung Schneeketten

Bei gestrigen Übung wurde der Wintereinbruch genutzt um die Ausbildung im warmen Schulungsraum abzuhalten.

Die Atemschutzgeräteträger des Löschzugs erhielten ihr jährliche Unterweisung gemäß Feuerwehrdienstvorschrift 7 durch den Atemschutzgerätewart Michel Röser.

Zudem konnten im Anschluss die anwesenden LKW-Fahrer die Gelegenheit nutzen um sich an das Fahren der Großfahrzeuge mit Schnee- bzw. Schleuderketten auf den verschneiten Straßen zu gewöhnen.

Übung zum Umgang mit Kettensägen und Ausleuchten von Einsatzstellen

Bei der gestrigen Übung wurde das Wissen für die ausgebildeten Motorkettensägenführer aufgefrischt. Es wurden Themen wie der generelle Umgang mit der Motorsäge, die richtige Anlage des Fallkerbs und die Anlage eines Bohlenschnitts bei unter Spannung stehenden Bäumen, theoretisch besprochen und anschließend in der Praxis geübt.

Hierfür wurde uns der Spannungssimulatur vom forstlichen Bildungszentrum Hachenburg zur Verfügung gestellt.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank dafür.
Die noch nicht zum Motorsägenführer ausgebildeten Übungsteilnehmer beschäftigten sich mit dem Thema Ausleuchten einer Einsatzstelle mit allen auf den Fahrzeugen zur Verfügung stehenden Beleuchtungsmaterialien.

Ereignisreicher erster Übungsabend des Jahres

Die eigentlich als ruhiger Start ins Jahr geplante Übung gestern Abend wurde unverhofft ereignisreicher als gedacht.

Zunächst hatte man sich im Schulungsraum eingefunden um sich mit einem etwas ungewöhnlichen Thema zu befassen. Unser Leutesdorfer Kamerad Michael Schleder – Retzel referierte über den Umgang mit Reptilien im Einsatz. Für seinen Vortrag möchten wir uns herzlich bedanken.

Die Haltung exotischer und teils giftiger Tiere erfreut sich wachsender Beliebtheit und da Einsatzkräfte häufig in Wohnungen agieren in denen man keine Ortskenntnis hat, hat Michael uns wichtige Hinweise gegeben um auf den Umgang zu sensibilisieren.

Ein hoch interessantes Thema, das leider nach etwas mehr als einer Stunde, schon vor der der Vorführung am lebenden Objekt, durch einen Einsatz abgebrochen werden musste.

Gemeldet war eine eingeklemmte Person unter einem PKW auf der L257 (Sieben Kurven)

Hier die dazugehörige Pressemitteilung:

Verkehrsunfall L 257 zwischen Bad Hönningen und Weisfeld – Eine Person durch die Feuerwehr gerettet

Bad Hönningen. Die Leitstelle Montabaur alarmierte gegen 19.40 Uhr (Mittwoch 03.01.2024) die Feuerwehreinheiten Bad Hönningen und Rheinbrohl, den Rettungsdienst sowie die Polizei mit dem Einsatzstichwort „Hilfeleistung 2 – Verkehrsunfall Person eingeklemmt“. Die Einsatzstelle befand sich auf der L 257 zwischen Bad Hönningen und Weisfeld.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Hönningen wurde eine Person unter einem PKW eingeklemmt vorgefunden. Die Person wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr erstversorgt.

Während sich einige Kräfte um die Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle kümmerten wurde die Rettung der Person vorbereitet.

In Absprache mit dem eingetroffenen Rettungsdienst erfolgte dann die technische Rettung der Person unter dem PKW. Nach entsprechender Behandlung vor Ort wurde die Person durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert.

Der Einsatz war nach rund einer Stunde für die Feuerwehr beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Im Einsatz waren insgesamt 34 Kräfte der Feuerwehreinheiten Bad Hönningen und Rheinbrohl, der Rettungsdienst mit Rettungswagen und einem Notartzeinsatzfahrzeug sowie die Polizei.

Medienarbeit FW VG Bad Hönningen

Fortbildung im Bereich Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen

Am heutigen Samstag war die Firma Weber Rescue im Gerätehaus zu Gast um die Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr im Bereich der technischen Hilfe nach Verkehrsunfällen und der patientenorientierten Rettung zu Schulen.

Das Seminar wurde bereits Anfang des Jahres gebucht und durch Spenden der Bad Hönninger Gewerbetreibenden an den Förderverein finanziert.

Nach einem Theorieblock am Vormittag in dem es neben taktischen Grundlagen auch um neue Fahrzeugtechnologien und Wissenswertes zu alternativen Antrieben ging, kam nach einem Mittagessen die Praxis auf dem Bauhofgelände.

An drei unterschiedlichen Stationen mit PKW in unterschiedlichen Lagen wurden die zahlreiche Möglichkeiten zur Befreiung verunfallter Personen aus den Fahrzeugen geübt. Das Seminar bot den Teilnehmern eine tolle Möglichkeit auch einmal „über den Tellerrand“ der bekannten Taktiken und Vorgehensweisen hinaus neue Eindrücke zu erhalten.

Eine derart intensive Ausbildung über einen ganzen Samstag bietet eben doch mehr Möglichkeiten zum Wissenstransfer, als es eine der wöchentlichen Übungen in den üblichen 2 Stunden kann.

Wir danken den beiden Ausbildern und auch den Spendern und dem Förderverein, die diesen produktiven Tag, der durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage nur kurz unterbrochen wurde, erst ermöglicht haben.

Löschzug übt auf Großbaustelle

Bei der gestrigen Übung waren wir in etwas ungewöhnlichem Terrain unterwegs.

Angenommen wurde ein Arbeitsunfall auf der Großbaustelle auf der Hauptstraße, bei dem zwei „Bauarbeiter“ von einer Leiter gestürzt sind und sich verletzt haben. Einer der Beiden zog sich beim Sturz eine Pfählungsverletzung durch Moniereisen am Bein zu.

Die Kameradinnen und Kameraden mussten bei diesem Szenario also die beiden Verletzten möglichst schonend aus der Baugrube befreien und den Patienten mit dem durchbohrten Bein vom Baustahl trennen. Eine solche Maßnahme wird im Einsatzfall immer in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst durchgeführt um mögliche weitere Verletzungen durch die mitunter groben Arbeiten zu vermeiden.

Die Rettung der Patienten erfolgte hier über unterschiedliche Wege. Einmal wurde eine Leiterrutsche als Rampe für das Hochziehen einer Schleifkorbtrage mit Seilen genutzt und einmal wurde der Patient über das Auf- und Abseilgerät an der Drehleiter hängend aus der Grube befördert.

Solche Szenarien sind nicht sehr unwahrscheinlich, jedoch haben wir sehr selten die Gelegenheit an derartigen Baustellen zu üben und danken daher besonders der Firma Bündgen-Bau aus Koblenz, dass wir uns gestern an der Örtlichkeit „austoben“ durften.

Feurige Übung zum Thema „Umgang mit brennenden Gasflaschen“

Bei der gestrigen Übung war Dozent Frank Hegner von der Firma Propan RheinGas GmbH aus Brühl zu Gast im Gerätehaus, um den Umgang mit brennenden Gasen und brennenden Gasflaschen zu schulen.

Begonnen wurde mit einem theoretischen Teil mit mehreren Experimenten. Der Unterricht wurde von einem Fahrzeugbrand auf dem REWE-Parkplatz unterbrochen, welcher aber schnell abgearbeitet war und man mit dem praktischen Teil fortfahren konnte.

Auf dem Vorplatz des Gerätehauses wurde das „Einfangen“ einer Gasflamme mittels Hohlstrahlrohr trainiert.

Weiterhin übte man das gezielte Lenken der Flamme mittels Sprühbild um z.B. Personen aus dem Nahbereich der Flamme retten oder einen Schieber betätigen zu können.

Zum Abschluss wurde in gemütlicher Runde im Schulungsraum über mögliche Erfrierungsunfälle beim Umgang mit Flüssiggas gesprochen.

Übung vom 15.03.2023

Am Mittwoch stand das Thema Fahrzeugkunde auf dem Plan.

Hierzu waren zwei Orte ausgesucht worden, wo jeweils für jedes Fahrzeug ein Szenario abgearbeitet werden musste.

Die erste Station war am und im Rathaus. Hier waren 2 Szenarien vorbereitet. Das erste war ein eingeklemmtes Kind im Geländer, dass durch die Mannschaft des HLF befreit werden musste. Die Mannschaften der DLK und des MTF mussten sich derweil um die Rettung einer verletzen Person im 1.OG kümmern. Diese konnte nur über den Hinterhof und mittels Drehleiter gerettet werden.

An der zweiten Station dem Vorplatz der Firma Huber standen auch wieder 2 Szenarien an.
Beim ersten mussten Gegenstände ( Leitkegel )vom Dach geborgen werden, die durch einen Sturm dort gelandet waren. Dies war natürlich eine Aufgabe für die Drehleiter.

Die anderen Kameraden mussten einen angenommenen Unfall mit Feuer abarbeiten. Hierzu wurde ein Mittelschaumrohr aufgebaut und die Ablageplane für die technische Rettung bestückt. Auf Grund der eingetretenen Dunkelheit wurde der Platz ausreichend ausgeleuchtet.

Ein besonderer Dank geht an die Geschäftsführung der Firma Huber Integral Bau und dem Hausherrn des Rathauses Jan Ermtraud.

Übung im ehem. Brauhaus „Edelzwicker“

Am vergangenen Mittwoch fand eine Übung zum Thema Gebäudebrand mit Menschenrettung statt.

Abgearbeitet wurde ein Szenario, bei dem es bei Umbauarbeiten in einer ehemaligen Lokalität in der Bad Hönninger Neustraße zu einem Brand gekommen ist. Zwei Mitarbeiter eines Handwerksbetriebes mussten aus dem 2. Obergeschoss über die Drehleiter gerettet werden. Zwei weitere Mitarbeiter wurden im Gebäudeinneren vermisst und mussten im stark verrauchten Gebäude von mehreren Trupps unter Atemschutz gesucht und schließlich gerettet werden.

Für die Übung konnte das ehemalige Brau- und Gasthaus „Zum Edelzwicker“, oder vielen noch als „Charly’s Pub“ bekannt, in der Neustraße genutzt werden.

Das Gebäude stellt die Einsatzkräfte gleich aus mehreren Gründen vor größere Herausforderungen, da zum einen die Neustraße durch ihre enge Bebauung wenig Spielraum zur Positionierung der Großfahrzeuge bietet. Zum anderen befindet sich das Gebäude inmitten eines langen aneinander gebauten Gebäudeblocks und ein Vorgehen von mehreren Seiten ist nur sehr umständlich und schwierig möglich. Vor allem aber ist die Räumlichkeit im Inneren extrem verwinkelt und durch unzählige Gästezimmer, zwei Treppenhäuser, ausgebaute Spitzböden und mehrere Keller sehr unübersichtlich.

Gerade deshalb ist es aber optimal für unsere Übungen geeignet, da sich hier viele unterschiedliche Szenarien darstellen lassen, welche trotz der grundsätzlich selben Örtlichkeit nie gleich sind.

Wir möchten uns daher an dieser Stelle herzlich beim aktuellen Eigentümer bedanken, der uns die Nutzung des Gebäudes für unsere Übungen ermöglicht.

Außerdem bitten wir die Nachbarschaft in und um die Neustraße eventuelle Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Übung mit Chemikalien-Schutz-Anzügen

Nachdem die Übung in der vergangenen Woche durch die Nacharbeiten des Bahnbrandes vom vorherigen Montag beeinflusst war, stand gestern eine reguläre und planmäßige Übung an.

Die befähigten Träger von Chemikalien-Schutz-Anzügen (CSA) absolvierten gestern ihre jährlich vorgeschriebene Gewöhnungsübung. An verschiedenen Stationen wurde zudem die Motorik in den klobigen trainiert.

Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Unterstützung Rettungsdienst“

Bereits am 24. September fand eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Unterstützung Rettungsdienst“ im und um das Bad Hönninger Gerätehaus statt.

Neben Führungskräften und Drehleitermaschinisten des Löschzuges, nahmen auch Auszubildende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter der DRK Rettungswache Linz am Rhein teil.

Während eines theoretischen Teils mit gemeinsamen Frühstück konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer allerhand Wissenswertes rund um das große Themengebiet „Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst“ erfahren und mit eigenen Erfahrungen und Erlebnissen verknüpfen. Unter anderem konnten das Wissen rund um die Belastungswerte der Drehleiter aufgefrischt werden, die Wehrleute lernten die unterschiedlichen Gerätschaften des Rettungsdienstes kennen und die angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter erfuhren Wissenswertes über die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten während verschiedenen Rettungsmöglichkeiten durch die Feuerwehr.

Hiernach konnte, unter Aufsicht und Erklärung durch eine Notfallsanitäterin, der zur Verfügung gestellte Notfall-KTW (Ausstattung annähernd auf Rettungswagen-Standard) der DRK Rettungswache Linz durch die neugierigen Feuerwehrleute auf den Kopf gestellt werden, während sich die DRK-Azubis einen groben Überblick über die Ausrüstung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges sowie der Drehleiter verschaffen konnten.

Im Anschluss folgten insgesamt drei vorbereitete Praxisstationen, an welchen gemeinsam unterschiedliche Einsatzszenarien abgearbeitet werden mussten. Ein besonderes Augenmerk lag hier auf der Möglichkeit mittels Reanimationshilfe (Corpuls CPR) die Reanimation in Form von Thoraxkompressionen auch während der Patientenrettung über die Drehleiter fortsetzen zu können.

Als besonders wertvolle Erfahrung nannten die Wehrleute das sehr realitätsnahe Üben mit der speziellen Übungspuppe des DRK in Kombination mit echtem Rettungsdienst-Equipment, sowie den Austausch untereinander. Die angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter waren von den technischen Möglichkeiten der Wehr beeindruckt und zeigten sich glücklich eine solche Übungsmöglichkeit im eigenen Einsatzgebiet geboten zu bekommen.

Insgesamt viel das Fazit zur über sechs stündigen Fortbildung also durchweg positiv aus und beide Seiten sprachen sich für weitere Veranstaltungen dieser Art, eventuell mit anderen Schwerpunktthemen aus.

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